CD & DVD-REVIEWS:

URIAH HEEP - Living The Dream

Andere Rock-Dinos nehmen die Rockerrente in den Blick, URIAH HEEP legen mit „Living The Dream“ Studioalbum Nr. 25 (!) vor - und klingen dabei so gar nicht nach Rentnerband.

Eric Clapton: Life In 12 Bars (Soundtrack)

Dieser Tage schaut Eric Clapton in dem Dokumentarfilm „Life In 12 Bars“ auf sein Leben und seine Ausnahmekarriere zurück. Auch der Soundtrack hat es in sich, findet unser Rezensent.

Joe Bonamassa - British Blues Explosion Live

Joe Bonamassa ist bekanntlich ein ziemlich fleißiger Mann. Auf seinem neuen setzt er sich mit den Heroen der “British Blues Explosion” auseinander, also mit Eric Clapton, Jeff Beck und Jimmy Page. Ganz interessant, findet unser Rezensent.

AYREON – Best of Ayreon live

Die Zockertruppe um Arjen Anthony Lucassen serviert uns mit ihrem Doppellive-Album – wie der Titel schon andeutet – einen livehaftigen Durchmarsch durch ihr Schaffen seit 1995. Mitgeschnitten wurde das ganz bei den 2017er Tilburg-Konzerten. Beeindruckend, findet unser Rezensent.

KONZERTTIPP:

SEBEL in Hagen

„Sebel? Nie gehört“ werden sich auch durchaus geneigte Musikfreunde vielleicht denken. Tatsächlich ist der 31-jährige Pottrocker aus Wanne, der es bisher auch als Sebel van der Nijhoff musikalisch versuchte, eher als STEFAN STOPPOKS Sidekick an den Tasten und der zweiten Gitarre in Erscheinung getreten. Sein formidables Solodebüt, das Mitte des Jahres erschienen ist, legt allerdings Zeugnis darüber ab, dass sich das bald ändern könnte. Der junge Mann ist nämlich vielleicht die überzeugendste Deutschrock-Entdeckung der letzten Jahre. Wenig überraschend, dass vieles eher an STOPPOK als an andere gehypte Nachwuchsbarden deutscher Zunge von REVOLVERHELD bis JULI erinnert. Von den BEATLES, über die STONES, LED ZEPPELIN bis DEEP PURPLE oder TOM PETTY schauen bei SEBEL musikalisch allerlei Klassiker um die Ecke. Die Scheibe bietet Knaller wie „Scheiß` auf die Disco“ , den augenzwinkernden Titelsong „Wie deutsch kann man sein?“ oder das grandiose „Rock n Roll Leben“, das nicht nur wegen des gloriosen Videos mit Ralf Richter einfach rockt. Alles gute Gründe, am 17. November ab 21 Uhr im Kulturzentrum Pelmke in Hagen vorbeizuschauen. Da gibt es ein SEBEL-Solo-Gastspiel