CD & DVD-REVIEWS:

D-A-D – A Prayer For The Loud

Satte acht Jahre lang haben uns D-A-D auf eine neue Studioscheibe warten lassen. Ob sich das Warten gelohnt hat, steht HIER.

WHITESNAKE - Flesh & Blood

David Coverdale ist bekanntlich auch schon 67 Lenze alt und marschiert inzwischen auf künstlichen Knien auf die Bühnen dieser Welt. Dennoch überrascht der alte Herr unseren Rezensenten auf „Flesh & Blood” ausgesprochen positiv.

KISS - KISSWORLD

Die Gruselrock-Veteranen und Marketing-Cracks setzen dieser Tage zur letzten Runde an. Auf ihrer „End of The Road“-Tour und mit der neuen (neuigkeitsfreien) Kompilation „KISSWORLD“, wie man HIER lesen kann.

Yngwie Malmsteen – Blue Lightning

Mit seinem neuen Album „Blue Lightning“ widmet sich Yngwie Malmsteen diesmal dem Blues. Oder zumindest das, was er dafür hält – und scheitert dabei grandios, findet zumindest unser Rezensent.

Robin Trower - Coming Closer To The Day

Die britische Blues(Rock) Legende Robin Trower liefert mit „Coming Closer To The Day“ auch mit 74 Lenzen noch immer kreativ ab, findet unser Rezensent.

KONZERTKRITIK

STOPPOK solo in der Kaue

Alt ist er geworden, und ein wenig rundlich: Die guten drei Jahrzehnte, die Stefan Stoppok inzwischen professionell musikalisch unterwegs ist, sind nicht ganz spurlos an ihm vorbeigegangen. Aber spielerisch und gesanglich ist er noch immer frisch. Der Bayern-Auswanderer ließ sich am 26. April mal wieder in der Heimat sehen, genauer in der Kaue Gelsenkirchen. Das machte er diesmal ganz ohne Unterstützung, nur mit seinen vier-, sechs und zwölfsaitigen Begleiterinnen. Nebenher sorgte er mit Perkussion-Instrumenten per Fußbetrieb für den nötigen Rhythmus. Eine bunte Mischung durch seine Band- und Solowerke gab er zu Besten. Immer schnodderig wie beim „Schieberblues“ und „Kebap“, oft ironisch wie bei „Learning by Burning“ und „Herzlos“ oder auch melancholisch wie „Aus dem Beton“. Letztere Nummern kommen in der abgespeckten Solo-Variante besonders gut.

Nebenher gab es dann alltagsphilosophische Betrachtungen über Krankenkassen, Nonstop-Glotzen oder die Copyright-Diskussion im Musikgeschäft. Seine Lösung: Sanfter Kommunismus - alle Popstars, die in den letzten 40 Jahren mit dem Copyright unanständig viel Geld verdient haben, werden enteignet- Dafür werden junge Musiker mit 5000 Euro monatlich unterstützt „So können die für die nächsten 40 Jahre ihre Musik kostenlos ins Netz stellen“, meinte er augenzwinkernd.

Eine Bilderstrecke gibt es HIER.