CD & DVD-REVIEWS:

ACCEPT - Symphonic Terror

Das Zusammenspiel von Metalband und Symphonie Orchester probieren die Teutonen-Metal-Veteranen auf dem aktuellen Live-Silberling „Symphonic Terror". Fast gleichzeitig m,it erscheinen haut Basser Peter Baltes in den Sack,  wie man HIER lesen kann..

AMON AMARTH - The Pursuit Of Vikings

Die schwedischen Metal-Wikinger AMON AMARTH liefern dieser Tage eine Live-Vollbedienung der Extraklasse, wie man HIER nachlesen kann.

SLASH - Living The Dream

Mit „Living The Dream” hat Slash sein viertes Soloalbum und das dritte mit seinen Sänger Myles Kennedy am Start. Was davon zu halten ist steht HIER.

Alice Cooper - At The Olympia

Im vergangenen Jahr hat Schock-Rocker-Opa Alice Cooper mit dem Studioalbum „Paranormal" ja noch unter Beweis gestellt, dass er noch nicht reif für die Rente ist. Jetzt überzeugt er noch mit einem Doppel-Live-Dokument vom Tour-Finale.

ALCATRAZZ - Live In Japan 1984

Anfang 1984 tourte ex-RAINBOW und MSG-Röhre Graham Bonnet mit seiner Truppe ALCATRAZZ durch Japan. Im Schlepptau  Yngwie J. Malmsteen. Die Show aus dem Nakano Sun Plaza wird nun erweitert und überarbeitet wiederveröffentlicht. Lohnende Anschaffung, findet unser Rezensent.

KONZERTKRITIK

STOPPOK solo in der Kaue

Alt ist er geworden, und ein wenig rundlich: Die guten drei Jahrzehnte, die Stefan Stoppok inzwischen professionell musikalisch unterwegs ist, sind nicht ganz spurlos an ihm vorbeigegangen. Aber spielerisch und gesanglich ist er noch immer frisch. Der Bayern-Auswanderer ließ sich am 26. April mal wieder in der Heimat sehen, genauer in der Kaue Gelsenkirchen. Das machte er diesmal ganz ohne Unterstützung, nur mit seinen vier-, sechs und zwölfsaitigen Begleiterinnen. Nebenher sorgte er mit Perkussion-Instrumenten per Fußbetrieb für den nötigen Rhythmus. Eine bunte Mischung durch seine Band- und Solowerke gab er zu Besten. Immer schnodderig wie beim „Schieberblues“ und „Kebap“, oft ironisch wie bei „Learning by Burning“ und „Herzlos“ oder auch melancholisch wie „Aus dem Beton“. Letztere Nummern kommen in der abgespeckten Solo-Variante besonders gut.

Nebenher gab es dann alltagsphilosophische Betrachtungen über Krankenkassen, Nonstop-Glotzen oder die Copyright-Diskussion im Musikgeschäft. Seine Lösung: Sanfter Kommunismus - alle Popstars, die in den letzten 40 Jahren mit dem Copyright unanständig viel Geld verdient haben, werden enteignet- Dafür werden junge Musiker mit 5000 Euro monatlich unterstützt „So können die für die nächsten 40 Jahre ihre Musik kostenlos ins Netz stellen“, meinte er augenzwinkernd.

Eine Bilderstrecke gibt es HIER.