CD & DVD-REVIEWS:

METALLICA - S&M2

METALLICA machen es nochmal mit Gefiedel und Tschingderassabum. Taugt das was? Wie die neue Orchester-Scheibe „S&M2“ ist steht HIER.

BLUES PILLS - Holy Moly!

Nach dem Abgang von Gitarrist Dorian Sorriaux sahen viele die BLUES PILLS bereits am Ende. Weit gefehlt. Die neue Scheibe "Holy Moly!" ist einfach stark, wie man HIER lesen kann.

PRIMAL FEAR - Metal Commando

Die einen sagen: Mat Sinner nimmt mit PRIMAL FEAR seit 22 Jahren immer wieder die gleiche Platte auf, die anderen finden: „Metal Commando“ ist die beste JUDAS PRIEST-Scheibe seit vielen Jahren. Welche Einschätzung stimmt, haben wir HIER aufgeschrieben.

ROSE TATTOO – OUTLAWS

Die Aussie-Rabauken von ROSE TATTOO haben sich ihr 1978er Debüt nochmal in der aktuellen Besetzung vorgenommen. Wie das klingt, hat unser Rezensent Onkel Hotte HIER aufgeschrieben.

FOREIGNER - Double Vision: Then And Now

Wiedervereinigung bei FOREIGNER? Viele ahnten Arges. Aber sie Irrten. „Double Vision: Then And Now“ ist ein wirklich toller Konzertfilm und Live-Album, findet unser Rezensent.

MOTÖRHEAD – "1979"-Sets

Die MOTÖRHEAD-Nachlass- verwalter haben nochmal in ihren Archiven gekramt und hauen ein richtig dickes Ding raus. Genau genommen drei dicke Dinger, die das Jahr 1979 umfänglich reflektieren, wie man HIER lesen kann.

War schon besser bei Stimme: DAVID COVERDALE mit WHITESNAKE. Fotos (12): Niels Holger Schmidt
War schon besser bei Stimme: DAVID COVERDALE mit WHITESNAKE. Fotos (12): Niels Holger Schmidt

BÜHNENNOTIZEN:

HiRock Festivals 2013

Großartige Vorstellung: EUROPE
Großartige Vorstellung: EUROPE

Einen überzeugenden Einstand lieferte in diesem Jahr ein Neuling mit alten musikalischen Bekannten in der Szene der Sommer-Freiluft-Festivals: Das HiRock-Festival ging am am 1. und 2. Juni über die Freilichtbühne auf der Loreley. Mit dabei unter anderem WHITESNAKE, JOURNEY, EUROPE und in BLACK STAR RIDERS umgetauften THIN LIZZY.

Eine Traum-Landschaft und ein dickes Line up: Da konnte eigentlich wenig schief. Und so war das Festival-Gelände über dem Mittelrheintal auch gut gefüllt, als JOURNEY als letzte Band des Festivals die Natursteinbühne erklommen. Die Truppe um Gitarrist Neal Schon lieferte, was man erwartet: Polierten AOR-Sound, ohne Fehler, Ecken, Kanten und Dreck unter den Fingernägeln. Eigentlicher Headliner hätte aber DAVID COVEDEALE mit seinen wiederbelebten WHITESNAKE sein sollen. Der hatte aber aus "produktionstechnischen Gründen" kurzfristig den Abschluss-Slot mit JOURNEY getauscht. Und so demonstrierte COVERDALE bereits vor Sonnenuntergang, dass es stimmlich bei ihm eher zappenduster aussieht. COVERDALE erklimmt tonal einfach nicht mehr die Höhen, die er Ende der Achtziger, in der Metal-Phase seiner Band, noch schaffte. Und so krächzte sich COVERDALE durch Nummern wie "Still of the Night". Grenzwertig. Da half auch seine erstklassige Begleitband wenig. Auch boten WHITESNAKE als einzige Band einen grottigen  Sound. COVERDALE sollte sich auf bluesrockige Töne wie in den frühen 80er besinnen, denn die (wenige) leisen Töne passten auch auf der Loreley noch.

Dass Classic Rock auch gut klingen kann, zeigten die Schweden EUROPE. Großartiger Auftritt mit einem Mix aus frischem Material und Klassikern wie "Rock the Night" und dem unvermeidlichen "Final Countdown".

Saustark: Die BLACK STAR RIDERS
Saustark: Die BLACK STAR RIDERS

Mit Spannung erwartet wurde der Auftritt der BLACK STAR RIDERS. Die tingelten bis vor kurzer Zeit noch als reaktivierte THIN LIZZY durch die Lande. Die zeigten, dass sie mehr können, als nur die alten Songs des verstorbenen THIN LIZZY-Gründers Phil Lynott zu reproduzieren. Mit den neuen Nummern vom Debüt "All Hell Breaks Loose", etwa dem Titelsong oder dem hitverdächtigen "Bound for Glory", gaben sie eine vorzügliche Visitenkarte ab. Eröffnet wurde der  zweite Festivaltag von den vorzüglichen Neulingen H.E.A.T.

Am Auftakttag hatten TOTO demonstriert, dass sie erstklassige Instrumentalisten sind, verzichteten aber auf viele Hits. Solide aber zu konventionell rockten zuvor SURVIVOR, während ein grandioser RICK SPRINGFIELD rundum überzeugte.

Entschuldigen ließ sich dagegen LESLIE MANDOKI mit seinen SOULMATES, da er in Ungarn mit einem Musikpreis für sein Lebenswerk erhielt.