CD & DVD-REVIEWS:

AVANTASIA – Moonglow

Tobias Sammet ist bekanntlich ziemlich rührig. Auf „Moonglow“ wartet er mit reichlich Bombast und Promis auf. WEITERLESEN

JOHN DIVA: Mama Said Rock Is Dead

Mit ihrem Debütalbum schauen die als erstklassige Live-Unterhalter bekannten JOHN DIVA & The Rockets Of Love dieser Tage ums Eck.. Ganz schön viel 80er, findet unser Rezensent.

ACCEPT - Symphonic Terror

Das Zusammenspiel von Metalband und Symphonie Orchester probieren die Teutonen-Metal-Veteranen auf dem aktuellen Live-Silberling „Symphonic Terror". Fast gleichzeitig m,it erscheinen haut Basser Peter Baltes in den Sack,  wie man HIER lesen kann..

Walter Trout - Survivor Blues

Doppeldeutig kommt Walter Trout bei seiner aktuellen Scheibe „Survivor Blues” um die Ecke, ist er doch vor nicht also langer Zeit selbst dem Tod gerade noch von der Schüppe gesprungen. Hier erweckt er aber (fast) vergessene Blues-Perlen zu neuem Leben, wie man HIER lesen kann.

THUNDER - Please Remain Seated

Die britischen Classic-Rocker THUNDER liefern ja regelmäßigen überzeugend erstklassige Hardwurstware ab. Diesmal sind sie allerdings ungewohnt ruhig unterwegs, wie man HIER lesen kann.

Gut bei Stimme: KONSTANTIN WECKER. Fotos: Niels Holger Schmidt
Gut bei Stimme: KONSTANTIN WECKER. Fotos: Niels Holger Schmidt

BÜHNENNOTIZEN:

KONSTANTIN WECKER im Musiktheater im Revier

Auf sich selbst reduziert: So präsentierte sich KONSTANTIN WECKER am 3. Februar im Musiktheater Gelsenkirchen. Sein neues Programm „Jeder Augenblick ist ewig“ bestreitet er ganz allein mit seinen Erinnerungen.

Nur ein Flügel und ein Café-Tisch nebst Stuhl, das reichte dem Münchener Liedermacher- veteranen beim Gastspiel im Musiktheater im Revier. Auf dem Tischlein zwei Bücher. Neben seinen Liedern, seinen großen Kompositionen, präsentierte Wecker sich selbst auch als Literat. Seine autobiografischen Notizen „Die Kunst des Scheiterns“ dienten zunächst als roter Faden für den Abend, beginnend bei seinem ersten „Fluchtversuch“ als Teenie mit allerlei literarischen Flausen im Kopf. Der Ausritt endete auf einer eiskalten Parkbank in Augsburg. Etwas erfolgreicher war Wecker dann beim nächsten Trip, kaum 16 Jahre alt, in sein Traumland Italien. Diesmal ging es zumindest bis Genua – in eine Zelle der dortigen Polizei. Neben seinen Gedichten aus dem Band „Jeder Augenblick ist ewig“, Erinnerungen an die diversen Verhaftungen, betrunkenen Autounfälle oder bezaubernde Duette mit seinem Vater präsentierte Wecker natürlich auch seine Lieder. So zum Beispiel „Die Weiße Rose“ mit einem engagierten Bekenntnis zum Kampf gegen alte und neue Faschisten oder auch das bittersüße „Wenn der Sommer nicht mehr weit ist“. Und: Wecker ist trotz reichlich Rock n’ Roll-Lifestyle und mittlerweile 66 Lenzen noch immer bestens bei Stimmte und lieferte eine überzeugende Vorstellung. Die zeigte: Er braucht nicht mehr als einen Flügel und Tischlein mit seinen Büchern. –nhs

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