CD & DVD-REVIEWS:

KISS - KISSWORLD

Die Gruselrock-Veteranen und Marketing-Cracks setzen dieser Tage zur letzten Runde an. Auf ihrer „End of The Road“-Tour und mit der neuen (neuigkeitsfreien) Kompilation „KISSWORLD“, wie man HIER lesen kann.

Yngwie Malmsteen – Blue Lightning

Mit seinem neuen Album „Blue Lightning“ widmet sich Yngwie Malmsteen diesmal dem Blues. Oder zumindest das, was er dafür hält – und scheitert dabei grandios, findet zumindest unser Rezensent.

Robin Trower - Coming Closer To The Day

Die britische Blues(Rock) Legende Robin Trower liefert mit „Coming Closer To The Day“ auch mit 74 Lenzen noch immer kreativ ab, findet unser Rezensent.

Don Felder - American Rock `N` Roll

Ex-EAGLES-Gitarrero Don Felder haut Personell auf seinem neuen Soloalbum „American Rock `N` Roll“ganz schön auf den Putz und schleppt eine ganze Promi-Brigade an, wie man HIER lesen kann,

Rossi/Rickard - We Talk Too Much

Herr Rossi sucht das Glück diesmal ohne seine Stammband STATUS QUO, Zusammen mit Sängerin Hannah Rickard frönt er seiner Leidenschaft für Country. Rockt nicht, findet unser Rezensent.

AVANTASIA – Moonglow

Tobias Sammet ist bekanntlich ziemlich rührig. Auf „Moonglow“ wartet er mit reichlich Bombast und Promis auf. WEITERLESEN

Virtuos & eingängig: Richie Kotzen mit THE WINERY DOGS. Fotos (2): Niels Holger Schmidt
Virtuos & eingängig: Richie Kotzen mit THE WINERY DOGS. Fotos (2): Niels Holger Schmidt

KONZERTTIPP:

THE WINERY DOGS in der Zeche Bochum

Gottgleich: Billy Sheehan.
Gottgleich: Billy Sheehan.

Die Supergroup THE WINERY DOGS rockt am Freitag, 11. Juli, die Bochumer Matrix. MR BIG-Bass-Gott Billy Sheehan, Sänger und Gitarrenvirtuose Richie Kotzen – ebenfalls auch früher mal MR BIG aktiv – und Ex-DREAM THEATER Schlagzeugzocker Mike Portnoy zeigen der Zuhörerschaft, wo Bartel den Most holt. Das Trio arbeitet sich dabei nicht virtuos durch das Material der selbstbetitelten Debüt-CD mit Nummern wie „Elevate“, „Criminal“ oder „We Are One“. Auch wenn die Band offenkundig auf eingängige, mit viel Soul durchtränkte Kompositionen setzt, lässt sie eigentlich bei jedem Song ihr nahezu überirdisches Können aufblitzen. Das stellt auch die neue Live-Scheibe „Unleashed in Japan“ unter Beweis. Kotzen zeigt dort, dass er auch als Sänger ein Großer ist. Bei der Soul-Schnulze „Regret“ greift er dann auch noch kompetent in die Tasten des E-Pianos. Aufgestockt wird das Repertoire durch Ausflüge in die musikalischen Vergangenheiten der Akteure. So etwa Kotzens Gospel-Ballade „Stand“ aus seiner Zeit bei den Glamrockern POSION oder die MR BIG-Nummer „Shine“. Sollte man sehen. Karten kosten 34 € und sind HIER zu haben. –nhs