CD & DVD-REVIEWS:

AVANTASIA – Moonglow

Tobias Sammet ist bekanntlich ziemlich rührig. Auf „Moonglow“ wartet er mit reichlich Bombast und Promis auf. WEITERLESEN

JOHN DIVA: Mama Said Rock Is Dead

Mit ihrem Debütalbum schauen die als erstklassige Live-Unterhalter bekannten JOHN DIVA & The Rockets Of Love dieser Tage ums Eck.. Ganz schön viel 80er, findet unser Rezensent.

ACCEPT - Symphonic Terror

Das Zusammenspiel von Metalband und Symphonie Orchester probieren die Teutonen-Metal-Veteranen auf dem aktuellen Live-Silberling „Symphonic Terror". Fast gleichzeitig m,it erscheinen haut Basser Peter Baltes in den Sack,  wie man HIER lesen kann..

Walter Trout - Survivor Blues

Doppeldeutig kommt Walter Trout bei seiner aktuellen Scheibe „Survivor Blues” um die Ecke, ist er doch vor nicht also langer Zeit selbst dem Tod gerade noch von der Schüppe gesprungen. Hier erweckt er aber (fast) vergessene Blues-Perlen zu neuem Leben, wie man HIER lesen kann.

THUNDER - Please Remain Seated

Die britischen Classic-Rocker THUNDER liefern ja regelmäßigen überzeugend erstklassige Hardwurstware ab. Diesmal sind sie allerdings ungewohnt ruhig unterwegs, wie man HIER lesen kann.

BILDERSTRECKE

BAP beschließen die Ruhrfestspiele 2012

Einen gleichermaßen nassen wie melodischen Schlusspunkt setzten die Kölsch-Rocker BAP am 16. Juni unter die Ruhrfestspiele 2012. Niedecken & Co. gaben das Abschlusskonzert für das diesjährige Theatertreffen auf dem grünen Hügel in Recklinghausen.
Eher bunt-braun als grün war der Hügel allerdings diesmal. Bunt einerseits durch die Regenschirme und Wetterjacken der Zuschauer, braun durch dem Schlamm, in den sich große Teile des völlig durchnässten Rasens angesichts ergiebiger Regenfälle verwandelten. Das trübte die Stimmung allerdings nicht, auch wenn pünktlich zum Konzertstart ein echter Wolkenbruch einsetzte.Mastermind Wolfgang Niedecken und seine Mitstreiter eröffneten den zweistündigen Reigen mit dem Titelsong ihrer die Studio-Scheibe „Halv Su Wild“ und arbeiteten sich solide durch den mit „Das volle Programm“ überschriebenen Abend. Also gab es selbstverständlich Gassenhauer wie „Alexandra“, „Kristallnaach“ oder „Verdamp lang her“ genauso wie neues Material, etwa „Noh all dänne Johre“ von der aktuellen Platte. Abgerundet wurde der Melodienstrauß mit Niedeckens solistischer Dylan-Bearbeitung „Leopardefellhoot“ oder auch der Antifanummer „Arsch Huh“.Alles sehr souverän vorgetragen, wenn auch nicht übermäßig dynamisch. Von seinem Schlaganfall hat sich der frisch wirkende Niedecken aber offenkundig bestens erholt. Das Recklinghäuser Gastspiel machte aber auch neuerlich deutlich, dass sich BAP im wesentlichen inzwischen auf eine erweiterte Niedecken-Solo-Band reduziert hat, so dominant ist seine Stellung inzwischen. Und auch die Qualität der Kompositionen jüngeren Datums kommen einfach nicht an die alten Gassenhauer heran. Sei es drum. Dennoch ein unterhaltsamer Abend, wenn auch ein nasser. Eine ausführliche Bilderstrecke gibt es HIER: