CD & DVD-REVIEWS:

MOTÖRHEAD – "1979"-Sets

Die MOTÖRHEAD-Nachlass- verwalter haben nochmal in ihren Archiven gekramt und hauen ein richtig dickes Ding raus. Genau genommen drei dicke Dinger, die das Jahr 1979 umfänglich reflektieren, wie man HIER lesen kann.

AIRBOURNE – Boneshaker

Die Australier AIRBOURNE melden sich mit Album Nr. 4 zurück. Und „Boneshaker“ lässt tatsächlich Wand und Gerippe erzittern, findet unser Rezensent.

Konstantin Wecker – Weltenbrand

Konstantin Wecker kommt aktuell mit großem Besteck. Beim „Weltenbrand“ begleiten ihn die Bayerischen Philharmonie. Beeindruckend, findet unser Rezensent.

GOV'T MULE - Bring On The Music

 

Gov’t Mule sind vor allem eine Live-Band. Und so ist es durchaus logisch, dass sie

das 25. Bandjubiläum mit einem neuen Live-Dokument feiern. Und das sehr gekonnt, wie man HIER lesen kann.

D-A-D – A Prayer For The Loud

Satte acht Jahre lang haben uns D-A-D auf eine neue Studioscheibe warten lassen. Ob sich das Warten gelohnt hat, steht HIER.

WHITESNAKE - Flesh & Blood

David Coverdale ist bekanntlich auch schon 67 Lenze alt und marschiert inzwischen auf künstlichen Knien auf die Bühnen dieser Welt. Dennoch überrascht der alte Herr unseren Rezensenten auf „Flesh & Blood” ausgesprochen positiv.

BILDERSTRECKE

BAP beschließen die Ruhrfestspiele 2012

Einen gleichermaßen nassen wie melodischen Schlusspunkt setzten die Kölsch-Rocker BAP am 16. Juni unter die Ruhrfestspiele 2012. Niedecken & Co. gaben das Abschlusskonzert für das diesjährige Theatertreffen auf dem grünen Hügel in Recklinghausen.
Eher bunt-braun als grün war der Hügel allerdings diesmal. Bunt einerseits durch die Regenschirme und Wetterjacken der Zuschauer, braun durch dem Schlamm, in den sich große Teile des völlig durchnässten Rasens angesichts ergiebiger Regenfälle verwandelten. Das trübte die Stimmung allerdings nicht, auch wenn pünktlich zum Konzertstart ein echter Wolkenbruch einsetzte.Mastermind Wolfgang Niedecken und seine Mitstreiter eröffneten den zweistündigen Reigen mit dem Titelsong ihrer die Studio-Scheibe „Halv Su Wild“ und arbeiteten sich solide durch den mit „Das volle Programm“ überschriebenen Abend. Also gab es selbstverständlich Gassenhauer wie „Alexandra“, „Kristallnaach“ oder „Verdamp lang her“ genauso wie neues Material, etwa „Noh all dänne Johre“ von der aktuellen Platte. Abgerundet wurde der Melodienstrauß mit Niedeckens solistischer Dylan-Bearbeitung „Leopardefellhoot“ oder auch der Antifanummer „Arsch Huh“.Alles sehr souverän vorgetragen, wenn auch nicht übermäßig dynamisch. Von seinem Schlaganfall hat sich der frisch wirkende Niedecken aber offenkundig bestens erholt. Das Recklinghäuser Gastspiel machte aber auch neuerlich deutlich, dass sich BAP im wesentlichen inzwischen auf eine erweiterte Niedecken-Solo-Band reduziert hat, so dominant ist seine Stellung inzwischen. Und auch die Qualität der Kompositionen jüngeren Datums kommen einfach nicht an die alten Gassenhauer heran. Sei es drum. Dennoch ein unterhaltsamer Abend, wenn auch ein nasser. Eine ausführliche Bilderstrecke gibt es HIER: