CD & DVD-REVIEWS:

DANZIG – Black Laden Crown

Das erste DANZIG Album mit ausschließlich neuen Songs seit sieben Jahren serviert und Glenn DANZIG - und macht damit eine historische Bauchlandung, findet unser Rezensent.

DEEP PURPLE – inFinite

Die britischen Rock-Giganten DEEP PURPLE legen mit „inFinite“ Album Nr. 20 vor. Ein ziemlich gelungenes, entspanntes Alterswerk - und vielleicht das letzte, mutmaßt unserer Rezensent HIER:

CHICKENFOOT – Best + Live

Die All-Star-Truppe CHICKEN- FOOT hat ne neue Scheibe, so mehr oder weniger zumindest. Was von dem Best Of und Live-Doppelschlag zu halten ist, steht HIER:

BÜHNENNOTIZEN:

DOUBLE CRUSH SYNDROME live in Düsseldorf

DOUBLE CRUSH SYNDROME haben ein starkes Album abgeliefert. Aber schaffen sie den Live-Test? Das beantwortet unser Rezensent HIER.

BILDERSTRECKE

BAP beschließen die Ruhrfestspiele 2012

Einen gleichermaßen nassen wie melodischen Schlusspunkt setzten die Kölsch-Rocker BAP am 16. Juni unter die Ruhrfestspiele 2012. Niedecken & Co. gaben das Abschlusskonzert für das diesjährige Theatertreffen auf dem grünen Hügel in Recklinghausen.
Eher bunt-braun als grün war der Hügel allerdings diesmal. Bunt einerseits durch die Regenschirme und Wetterjacken der Zuschauer, braun durch dem Schlamm, in den sich große Teile des völlig durchnässten Rasens angesichts ergiebiger Regenfälle verwandelten. Das trübte die Stimmung allerdings nicht, auch wenn pünktlich zum Konzertstart ein echter Wolkenbruch einsetzte.Mastermind Wolfgang Niedecken und seine Mitstreiter eröffneten den zweistündigen Reigen mit dem Titelsong ihrer die Studio-Scheibe „Halv Su Wild“ und arbeiteten sich solide durch den mit „Das volle Programm“ überschriebenen Abend. Also gab es selbstverständlich Gassenhauer wie „Alexandra“, „Kristallnaach“ oder „Verdamp lang her“ genauso wie neues Material, etwa „Noh all dänne Johre“ von der aktuellen Platte. Abgerundet wurde der Melodienstrauß mit Niedeckens solistischer Dylan-Bearbeitung „Leopardefellhoot“ oder auch der Antifanummer „Arsch Huh“.Alles sehr souverän vorgetragen, wenn auch nicht übermäßig dynamisch. Von seinem Schlaganfall hat sich der frisch wirkende Niedecken aber offenkundig bestens erholt. Das Recklinghäuser Gastspiel machte aber auch neuerlich deutlich, dass sich BAP im wesentlichen inzwischen auf eine erweiterte Niedecken-Solo-Band reduziert hat, so dominant ist seine Stellung inzwischen. Und auch die Qualität der Kompositionen jüngeren Datums kommen einfach nicht an die alten Gassenhauer heran. Sei es drum. Dennoch ein unterhaltsamer Abend, wenn auch ein nasser. Eine ausführliche Bilderstrecke gibt es HIER: