CD & DVD-REVIEWS:

Chris Rea - Road Songs ForLovers

Chris Rea meldet sich trotz herber gesundheitlicher Rückschläge wieder mit einer neuen Scheibe zurück. Auf „Road Songs For Lovers“ geht es wiederum extrem entspannt zur, wie unser Rezensent feststellt.

MOTÖRHEAD – Under Cöver

Wie ist die neue MOTÖRHEAD-Coverscheibe? Darüber gehen die Meinungen in der Redaktion doch ziemlich auseinander, wie man HIER lesen kann.

QUIET RIOT – ROAD RAGE

QUIET RIOT sind (mal wieder) mit nem neuen Sänger - dem  „American Idol“- Gewinner James Durbin und neuem Album unterwegs-. Die Scheibe hat eine ziemlich turbulente Entstehungsgeschichte, wie man HIER nachlesen kann.

DIRKSCHNEIDER Nochmal Back To The Roots

Herr DIRKSCHNEIDER hat mal wieder ne neue Live-Scheibe aufgenommen - mit Material seiner Ex-Kapelle ACCEPT. Der Sinngebung dieser Unterfangens spürt HIER unser Rezensent Markus Renner nach:

BILDERSTRECKE

BLACKMORE’S NIGHT in Essen

Ritchie Blackmore ist eigentlich ein Gott: Er hat mit DEEP PURPLE und RAINBOW epochale Klassiker wie die Scheiben „Machine Head“, „Burn“ oder „Rising“ erschaffen. Er hat Generationen von Gitarristen mit seinem fantastischen Ton und seiner Virtuosität geprägt. Einen wirklich tollen Ton und große Finderfertigkeit nennt der Mann auch mit 67 Jahren noch sein Eigen. Die Sache mit den epochalen Klassikern hat sich allerdings leider inzwischen erledigt. Vor gut anderthalb Dekaden stieg der Sechs-Saiten-Zeus vom Rocker-Olymp, um sich mit seiner Liebsten Candice Night in die Renaissance zu verabschieden. Fürderhin zogen sie mit den Spielmännern und –frauen von „BLACKMORE’S NIGHT“ durch die Lande. Und da sie nicht gestorben sind, spielen sie noch heute... Kommerziell ziemlich erfolgreich übrigens, künstlerisch allerdings einigermaßen letschert. Das zeigte auch ihr Auftritt am 13. Juli in der Essener Philharmonie. Die Mischung aus Renaissance-Versatzstücken, Folk-Pop-Häppchen und Wiesn-Humor dürfte die Mehrzahl seiner alten Anhänger erschauern lassen. Rockt mal so gar nicht, auch wenn handwerklich und gesanglich nur erste Qualität geliefert wurde. Frau Night ist allerdings nicht gerade ein stimmliches Volumenwunder, wie etwa die Fassung der DEEP PURPLE-Ballade „Soldier of Fortune“ in Erinnerung rief. Meister Blackmore selbst klingt noch immer zum Niederknien großartig, ist aber musikalisch Lichtjahre von seiner olympischen Form entfernt. Die alberne Kostümierung der Band tat ein Übriges. Sei es d’rum: Die ebenfalls zu guten Teilen kostümierte Zuhörerschaft war nach gut zwei Stunden Spielzeit offenkundig zufrieden. Eine ausführliche Bilderstrecke gibt es HIER.