CD & DVD-REVIEWS:

MICHAEL SCHENKER FEST – Resurrection

Michael Schenker kommt auf seiner neuen Scheibe "

Resurrection" mit einem ganzen Stall prominenter ex-Mitstreiter um Eck und schafft es dabei auch noch eine gute Platte abzuliefern. Spannend, findet unser Rezensent.

Konstantin Wecker  - Poesie & Widerstand live

Konstantin Wecker ist inzwischen über 70, hat aber noch reichlich Leidenschaft und Druck auf dem Kessel. Das zeigt seine Jubiläums-Live-DVD „Poesie und Widerstand – live“

POP EVIL - Pop Evil

Das US-Quintett POP EVIL serviert auf der selbstbetitelten Scheibe US-Hardrock der aktuellen Machart mit Einschlag aus härteren Metallgefilden und gekonnten Hooks - aber leider ohne eine Spur von Dreck unter den Fingernägeln.

Beth Hart & Joe Bonamassa - Black Coffee

Beth Hart & Joe Bonamassa legen mit neuen gemeinsamen Album "Black Coffee"ne ziemlich Hammerscheibe vor, findet unser Rezensent.

BILDERSTRECKE

MICHAEL SCHENKER in Krefeld

Äußerlich ist er alt geworden, musikalisch ist er noch immer frisch: MICHAEL SCHENKER gab am 25. April ein überzeugendes Lebenszeichen in der Kulturfabrik Krefeld. Mit dabei waren auch einige alte Bekannte.„Temple Of Rock” heißt seine aktuelle Scheibe. Als Mitpriester hatte der ex-SCORPIONS- und UFO-Gitarrenmann die ex-SCORPIONS-Rhythmusgruppe Herman Rarebell (Schlagzeug) und Francis Buchholz (Bass), ex-RAINBOW-Röhre Doogie White sowie dem MSG Keyboarder Wayne Findlay dabei. Und so arbeitete man sich durch ein Klassiker-Programm, das sowohl UFO-Gassenhauer wie „Rock Bottom“ oder „Doctor Doctor“, MSG-Material wie „Armed and Ready“, aber auch SCORPIONS-Hits wie „Another Piece of Meat“ und „Rock You like a Hurrican“ präsentierte. Letztes ist interessant, weil es bekanntlich lange nach Schenkers Abgang bei den SCORPS entstand.Gegen diese Wand aus Welthits verblasste das durchaus ordentliche Material von „Temple of Rock“ fast etwas. Spielerisch ist Schenker noch immer eine Klasse für sich. Findlay legte eine saubere Rhythmusgitarre und Keyboardteppiche unter Schenker grandiose Soli. Bei den SCORPIONS-Nummern durfte er solieren. Von der Rhythmusfraktion Buchholt/Rarebell hätte man sich allerdings gelegentlich etwas mehr Dynamik gewünscht. Wie immer großartig: Doogie White. Toller Rockabend.

Eine Bilderstrecke gibt es HIER.