KONZERTTIPP:

AC/DC-Taktgeber Phil Rudd im Turock

Prominenter Besuch im Turock in Essen. Am 22. September gibt sich der, bei AC/DC wegen verschiedener Drogengeschichten in Ungnade gefallene, Schlagzeug-Gott Phil Rudd mit seiner Solo-Truppe die Ehre. Die hat mit „Head Job“ jüngst eine ganz ordentliche Pub Rock-Scheibe rausgebracht. Das klingt nicht wie AC/DC, aber die Riff-Rock-Könige scheinen an allen Ecken und Enden durch.

Wie das live klingt, kann man für günstige 25 Euro (VK) ab 20 Uhr in dem Essener Club bewundern. Karten gibt es HIER.

CD & DVD-REVIEWS:

MOTÖRHEAD – Under Cöver

Wie ist die neue MOTÖRHEAD-Coverscheibe? Darüber gehen die Meinungen in der Redaktion doch ziemlich auseinander, wie man HIER lesen kann.

QUIET RIOT – ROAD RAGE

QUIET RIOT sind (mal wieder) mit nem neuen Sänger - dem  „American Idol“- Gewinner James Durbin und neuem Album unterwegs-. Die Scheibe hat eine ziemlich turbulente Entstehungsgeschichte, wie man HIER nachlesen kann.

DIRKSCHNEIDER Nochmal Back To The Roots

Herr DIRKSCHNEIDER hat mal wieder ne neue Live-Scheibe aufgenommen - mit Material seiner Ex-Kapelle ACCEPT. Der Sinngebung dieser Unterfangens spürt HIER unser Rezensent Markus Renner nach:

EDGUY – Monuments

Die Umsatzkönige EDGUY fräsen sich schon nunmehr seit 25 Jahren mit ihren etwas zu klebrigen Melodien in unser Gehör. Das begehen sie mit einem fetten Packet aus Best-Of, nagelneuen Nummern und einer DVD. Lohnende Anschaffung, findet unserer Rezensent.

EUROPE - Final Countdown 30th Ann. Show

 

Vor drei Dekaden haben EUROPE mit „Final Countdown“ sämtliche Hitparaden geknackt. Das wurde 2016 auch livehaftig gefeiert. Was von dem gerade erschienen Mitschnitt der Feierlichkeiten zu halten ist, steht HIER

 

MR. BIG – Defying Gravity

Die US-Zockertruppe MR. BIG meldet sich mal wieder zu Wort. Bei „Defying Gravity“ bleibt sie aber unter ihren Möglichkeiten. Nicht spielerisch, aber kompositorisch, stellt unser Rezensent fest.

BILDERSTRECKEN:

Rock Hard Fest 2012

Seine Zweistelligkeit erreichte an Pfingsten (25.-27. Mai) das Rock Hard Festival: Metal-Familientreffen Nr. 10 ging heuer über die Bühne des Amphitheaters Gelsenkirchen. Wetter erstklassig, Stimmung erstklassig, Musik (weitgehend) erstklassig, könnte das Fazit lauten.
Den wohl besten Auftritt lieferte die Metal-Allstar-Truppe UNISONIC mit den beiden ex-Kürbismetallern Kai Hansen und Michael Kiske ab. Diese Beinahe-HELLOWEEN-Reunion wurde gefeiert, als sei Jesus selbst über die Fluten des Rhein-Herne-Kanals gegangen. Allerdings gab es deutlich weniger HELLOWEEN-Material zu hören als erhofft. Dennoch: Klassiker wie „March of Time“ und „Future World“ überzeugten, das frische UNISONIC-Material ebenfalls. Das Niveau konnte der eigentliche Headliner dieses Jahres nicht ganz halten. Die Shock-Rock-Veteranen W.A.S.P. absolvierten eine solide Greatest Hits Show, Pyros inklusive. Ordentlich. Den Eröffnungsabend krönten TURBONEGRO mit ihrer ersten Festival-Show mit dem neuen Sänger Tony Sylvester. Das machte seine Sache ganz ordentlich. Sein Gesangsstil bleibt aber Geschmacksache.Noch etwas flotter ging es am Samstag zur Sache. Einen donnernden Schlusspunkt setzten die britischen Todesmetaller BOLT THROWER mit der Ästhetik einer ganzen Batterie von Presslufthämmern. Ansonsten war der Samstag sicher der schwächere Tag des Festivals. Die Kalifornien-Progger PSYCHOTIC WALTZ lieferten ordentlich ab, ohne wirklich zu begeistern. TANKARD feierten feuchtfröhlich und ohne Überraschungen ihren 30. Enttäuschend uninspiriert rumpelten UNLEASHED durch ihren Set. HELL kamen in schönsten Sonnenschein so gar nicht Evil rüber, auch wenn die musikalische Performance stimmte. PORTRAIT gruben den MERCYFUL FATE-Sound wieder aus. Der Reißer des Tages: MOTORJESUS. Die Niederrheiner rockten mit jeder Menge Spielfreude das Haus. Warum Opener DR. LIVING DEAD die bescheuerten Totenkopfmasken brauchen, weiß auch niemand. Die Mucke stimmt, das Erscheinungsbild leider nicht. Sieht echt nach Dorfkirmesgeisterbahn aus.Der Sonntag stand im Zeichen melodischerer Klänge: Die Bombast-Opas von MAGNUM lieferten Solides und eine Atempause, GIRLSCHOOL rockten ordentlich mit „Hit And Run“, GRAVEYARD luden zu einem authentischen Ausflug in die 70er. Die HIGH SPIRITS sahen zwar aus wie die HIVES, lieferten aber druckvollen Metal der traditionellen Art. Die AC/DC-Clones ´77 räumten ab, während ALPHA TIGER in Erinnerung riefen, dass die 80er geilen Metal mit allerlei Modesünden vereinigten. Spandex-Turnhosen mit Neon-Fransen gehen aber auch heute wirklich nicht.Großartig: Hell Hofer (Gesang) und Hampus Klang (Gitarre) von den schwedischen Partykönigen BULLET enternten vor dem Abschlussact mit der Karaoke-Truppe ROKKEN die Bühne und servierten vorzügliche Fassungen von ACCEPTS „Balls To The Wall“ und „You Shook Me All Night Long“. Ebenfalls unangekündigt gaben Bobby & Gerre noch ihren aktuellen Tankstellen-Song zum Besten.Der WDR dokumentiert das Geschehen auch in diesem Jahr. Die Rockpalast-Sendung flimmert in der Nacht vom 15. auf den 16. Juli von 00:15 bis 03:15 Uhr über den Mattscheibe. Bis dahin gibt es unten jede Menge Bilder…

Freitag, 25. Mai

TURBONEGRO

 

Samstag, 26. Mai

BOLT THROWER

PSYCHOTIC WALTZ

TANKARD

UNLEASHED

HELL

PORTRAIT

MOTORJESUS

DR. LIVING DEAD

 

Sonntag, 27.Mai

W.A.S.P.

BULLET & ROKKEN

BOBBY & GERRE

UNISONIC

MAGNUM

GIRLSCHOOL

GRAVEYARD

HIGH SPIRITS

´77

ALPHA TIGER