CD & DVD-REVIEWS:

AVANTASIA – Moonglow

Tobias Sammet ist bekanntlich ziemlich rührig. Auf „Moonglow“ wartet er mit reichlich Bombast und Promis auf. WEITERLESEN

JOHN DIVA: Mama Said Rock Is Dead

Mit ihrem Debütalbum schauen die als erstklassige Live-Unterhalter bekannten JOHN DIVA & The Rockets Of Love dieser Tage ums Eck.. Ganz schön viel 80er, findet unser Rezensent.

ACCEPT - Symphonic Terror

Das Zusammenspiel von Metalband und Symphonie Orchester probieren die Teutonen-Metal-Veteranen auf dem aktuellen Live-Silberling „Symphonic Terror". Fast gleichzeitig m,it erscheinen haut Basser Peter Baltes in den Sack,  wie man HIER lesen kann..

Walter Trout - Survivor Blues

Doppeldeutig kommt Walter Trout bei seiner aktuellen Scheibe „Survivor Blues” um die Ecke, ist er doch vor nicht also langer Zeit selbst dem Tod gerade noch von der Schüppe gesprungen. Hier erweckt er aber (fast) vergessene Blues-Perlen zu neuem Leben, wie man HIER lesen kann.

THUNDER - Please Remain Seated

Die britischen Classic-Rocker THUNDER liefern ja regelmäßigen überzeugend erstklassige Hardwurstware ab. Diesmal sind sie allerdings ungewohnt ruhig unterwegs, wie man HIER lesen kann.

BILDERSTRECKEN:

UNISONIC & GOTTHARD in Bochum

Was macht die Hauptband des Abends, wenn die Vorgruppe gerade ihren Set mit zwei selbst komponierten Genreklassikern beendet und die Halle damit ordentlich gerockt hat? Antwort: Etwas alt aussehen. Und genau das passierte am 3. November den schweizer Hardrockern GOTTHARD im Ruhrcongress Bochum: Die einzig legitimen HELLOWEEN-Nachfolger UNISONIC stellten in der Halle an der A40 klar: Eigentlicher Headliner des Abends waren sie.

Für den Eröffnungsslot hatten Eidgenossen die Teutonen-Metal-Allstar-Truppe gebucht. Was den Kartenverkauf angeht, was das augenscheinlich eine gute Idee: Die durchaus nicht kleine Halle war ordentlich gefüllt. Das lag ausweislich der Oberbekleidung eines großen Teils des Auditoriums kaum an den Eidgenossen. Erhebliche Teile der Zuhörer huldigten auf ihren Shirts und Kutten vor allem HELLOWEEN, aber auch Kai Hansens Hauptband GAMMA RAY und natürlich UNISONIC. Und diese Zuhörer feierten die ex-Kürbismetaller Kai Hansen und Michael Kiske mit ihrer neuen Band ordentlich ab. Dazu mussten die beiden nicht einmal auf HELLOWEEN-Klassiker zurückgreifen. Die ersten 50 Minuten des einstündigen Sets gab es ausschließlich frisches UNISONIC-Material. Das  erwies sich als erstklassig und bühnentauglich, die Band bewies jede Menge Spielfreude. Den Schlusspunkt setzten mit „Future World“ und „I Want Out“ dann aber doch zwei HELLOWEEN-Gassenhauer – und dann war es um die Zuhörerschaft endgültig geschehen.

Und zu diesem Zeitpunkt waren GOTTHARD vielleicht schon nicht mehr völlig sicher, dass die Wahl der Vorgruppe eine gute Idee war. Die mit dem souveränen Sänger Nic Maeder personell runderneuerten Schweizer lieferten eine solide Vorstellung ab, keine Frage: Licht & Sound perfekt, professionelle Show, spielerische Perfektion, eine üppige Bühne. Allein: das half wenig. Kompositorisch kann Truppe um Gitarrist & Songwriter Leo Leoni dem Duo Hansen/Kiske einfach nicht das Wasser reichen. Und so blieben sie trotz ordentlicher Leistung eindeutig zweiter Sieger.

BILDERSTRECKE: GOTTHARD

BILDERSTRECKE: UNISONIC

 

HELLOWEEN-Freunden sei ein zweiter Konzerttermin im Ruhrcongress ans Herz gelegt: HELLOWEEN & GAMMA RAY gastieren dort am 13. April 2013 gemeinsam. Karten gibt es HIER. -nhs