CD & DVD-REVIEWS:

Chris Rea - Road Songs ForLovers

Chris Rea meldet sich trotz herber gesundheitlicher Rückschläge wieder mit einer neuen Scheibe zurück. Auf „Road Songs For Lovers“ geht es wiederum extrem entspannt zur, wie unser Rezensent feststellt.

MOTÖRHEAD – Under Cöver

Wie ist die neue MOTÖRHEAD-Coverscheibe? Darüber gehen die Meinungen in der Redaktion doch ziemlich auseinander, wie man HIER lesen kann.

QUIET RIOT – ROAD RAGE

QUIET RIOT sind (mal wieder) mit nem neuen Sänger - dem  „American Idol“- Gewinner James Durbin und neuem Album unterwegs-. Die Scheibe hat eine ziemlich turbulente Entstehungsgeschichte, wie man HIER nachlesen kann.

DIRKSCHNEIDER Nochmal Back To The Roots

Herr DIRKSCHNEIDER hat mal wieder ne neue Live-Scheibe aufgenommen - mit Material seiner Ex-Kapelle ACCEPT. Der Sinngebung dieser Unterfangens spürt HIER unser Rezensent Markus Renner nach:

BILDERSTRECKEN:

UNISONIC & GOTTHARD in Bochum

Was macht die Hauptband des Abends, wenn die Vorgruppe gerade ihren Set mit zwei selbst komponierten Genreklassikern beendet und die Halle damit ordentlich gerockt hat? Antwort: Etwas alt aussehen. Und genau das passierte am 3. November den schweizer Hardrockern GOTTHARD im Ruhrcongress Bochum: Die einzig legitimen HELLOWEEN-Nachfolger UNISONIC stellten in der Halle an der A40 klar: Eigentlicher Headliner des Abends waren sie.

Für den Eröffnungsslot hatten Eidgenossen die Teutonen-Metal-Allstar-Truppe gebucht. Was den Kartenverkauf angeht, was das augenscheinlich eine gute Idee: Die durchaus nicht kleine Halle war ordentlich gefüllt. Das lag ausweislich der Oberbekleidung eines großen Teils des Auditoriums kaum an den Eidgenossen. Erhebliche Teile der Zuhörer huldigten auf ihren Shirts und Kutten vor allem HELLOWEEN, aber auch Kai Hansens Hauptband GAMMA RAY und natürlich UNISONIC. Und diese Zuhörer feierten die ex-Kürbismetaller Kai Hansen und Michael Kiske mit ihrer neuen Band ordentlich ab. Dazu mussten die beiden nicht einmal auf HELLOWEEN-Klassiker zurückgreifen. Die ersten 50 Minuten des einstündigen Sets gab es ausschließlich frisches UNISONIC-Material. Das  erwies sich als erstklassig und bühnentauglich, die Band bewies jede Menge Spielfreude. Den Schlusspunkt setzten mit „Future World“ und „I Want Out“ dann aber doch zwei HELLOWEEN-Gassenhauer – und dann war es um die Zuhörerschaft endgültig geschehen.

Und zu diesem Zeitpunkt waren GOTTHARD vielleicht schon nicht mehr völlig sicher, dass die Wahl der Vorgruppe eine gute Idee war. Die mit dem souveränen Sänger Nic Maeder personell runderneuerten Schweizer lieferten eine solide Vorstellung ab, keine Frage: Licht & Sound perfekt, professionelle Show, spielerische Perfektion, eine üppige Bühne. Allein: das half wenig. Kompositorisch kann Truppe um Gitarrist & Songwriter Leo Leoni dem Duo Hansen/Kiske einfach nicht das Wasser reichen. Und so blieben sie trotz ordentlicher Leistung eindeutig zweiter Sieger.

BILDERSTRECKE: GOTTHARD

BILDERSTRECKE: UNISONIC

 

HELLOWEEN-Freunden sei ein zweiter Konzerttermin im Ruhrcongress ans Herz gelegt: HELLOWEEN & GAMMA RAY gastieren dort am 13. April 2013 gemeinsam. Karten gibt es HIER. -nhs