CD & DVD-REVIEWS:

DANZIG – Black Laden Crown

Das erste DANZIG Album mit ausschließlich neuen Songs seit sieben Jahren serviert und Glenn DANZIG - und macht damit eine historische Bauchlandung, findet unser Rezensent.

DEEP PURPLE – inFinite

Die britischen Rock-Giganten DEEP PURPLE legen mit „inFinite“ Album Nr. 20 vor. Ein ziemlich gelungenes, entspanntes Alterswerk - und vielleicht das letzte, mutmaßt unserer Rezensent HIER:

CHICKENFOOT – Best + Live

Die All-Star-Truppe CHICKEN- FOOT hat ne neue Scheibe, so mehr oder weniger zumindest. Was von dem Best Of und Live-Doppelschlag zu halten ist, steht HIER:

BÜHNENNOTIZEN:

DOUBLE CRUSH SYNDROME live in Düsseldorf

DOUBLE CRUSH SYNDROME haben ein starkes Album abgeliefert. Aber schaffen sie den Live-Test? Das beantwortet unser Rezensent HIER.

BILDERSTRECKEN:

UNISONIC & GOTTHARD in Bochum

Was macht die Hauptband des Abends, wenn die Vorgruppe gerade ihren Set mit zwei selbst komponierten Genreklassikern beendet und die Halle damit ordentlich gerockt hat? Antwort: Etwas alt aussehen. Und genau das passierte am 3. November den schweizer Hardrockern GOTTHARD im Ruhrcongress Bochum: Die einzig legitimen HELLOWEEN-Nachfolger UNISONIC stellten in der Halle an der A40 klar: Eigentlicher Headliner des Abends waren sie.

Für den Eröffnungsslot hatten Eidgenossen die Teutonen-Metal-Allstar-Truppe gebucht. Was den Kartenverkauf angeht, was das augenscheinlich eine gute Idee: Die durchaus nicht kleine Halle war ordentlich gefüllt. Das lag ausweislich der Oberbekleidung eines großen Teils des Auditoriums kaum an den Eidgenossen. Erhebliche Teile der Zuhörer huldigten auf ihren Shirts und Kutten vor allem HELLOWEEN, aber auch Kai Hansens Hauptband GAMMA RAY und natürlich UNISONIC. Und diese Zuhörer feierten die ex-Kürbismetaller Kai Hansen und Michael Kiske mit ihrer neuen Band ordentlich ab. Dazu mussten die beiden nicht einmal auf HELLOWEEN-Klassiker zurückgreifen. Die ersten 50 Minuten des einstündigen Sets gab es ausschließlich frisches UNISONIC-Material. Das  erwies sich als erstklassig und bühnentauglich, die Band bewies jede Menge Spielfreude. Den Schlusspunkt setzten mit „Future World“ und „I Want Out“ dann aber doch zwei HELLOWEEN-Gassenhauer – und dann war es um die Zuhörerschaft endgültig geschehen.

Und zu diesem Zeitpunkt waren GOTTHARD vielleicht schon nicht mehr völlig sicher, dass die Wahl der Vorgruppe eine gute Idee war. Die mit dem souveränen Sänger Nic Maeder personell runderneuerten Schweizer lieferten eine solide Vorstellung ab, keine Frage: Licht & Sound perfekt, professionelle Show, spielerische Perfektion, eine üppige Bühne. Allein: das half wenig. Kompositorisch kann Truppe um Gitarrist & Songwriter Leo Leoni dem Duo Hansen/Kiske einfach nicht das Wasser reichen. Und so blieben sie trotz ordentlicher Leistung eindeutig zweiter Sieger.

BILDERSTRECKE: GOTTHARD

BILDERSTRECKE: UNISONIC

 

HELLOWEEN-Freunden sei ein zweiter Konzerttermin im Ruhrcongress ans Herz gelegt: HELLOWEEN & GAMMA RAY gastieren dort am 13. April 2013 gemeinsam. Karten gibt es HIER. -nhs