CD & DVD-REVIEWS:

D-A-D – A Prayer For The Loud

Satte acht Jahre lang haben uns D-A-D auf eine neue Studioscheibe warten lassen. Ob sich das Warten gelohnt hat, steht HIER.

WHITESNAKE - Flesh & Blood

David Coverdale ist bekanntlich auch schon 67 Lenze alt und marschiert inzwischen auf künstlichen Knien auf die Bühnen dieser Welt. Dennoch überrascht der alte Herr unseren Rezensenten auf „Flesh & Blood” ausgesprochen positiv.

KISS - KISSWORLD

Die Gruselrock-Veteranen und Marketing-Cracks setzen dieser Tage zur letzten Runde an. Auf ihrer „End of The Road“-Tour und mit der neuen (neuigkeitsfreien) Kompilation „KISSWORLD“, wie man HIER lesen kann.

Yngwie Malmsteen – Blue Lightning

Mit seinem neuen Album „Blue Lightning“ widmet sich Yngwie Malmsteen diesmal dem Blues. Oder zumindest das, was er dafür hält – und scheitert dabei grandios, findet zumindest unser Rezensent.

Robin Trower - Coming Closer To The Day

Die britische Blues(Rock) Legende Robin Trower liefert mit „Coming Closer To The Day“ auch mit 74 Lenzen noch immer kreativ ab, findet unser Rezensent.

Noch gut im Saft: Lips & ANVIL. Fotos (5): Niels Holger Schmidt
Noch gut im Saft: Lips & ANVIL. Fotos (5): Niels Holger Schmidt

BILDERSTRECKEN:

ANVIL in Köln

Die kanadische Metal-Truppe um Gitarrist & Sänger Steve Kudlow & Co ist einfach Kult, spätestens seit dem 2009er Dokumentarfilm „ANVIL – Geschichte einer Freundschaft“. Aber auch musikalisch haben die drei Ahornblätter noch ordentlich Saft, wie ihr Auftritt am 1. August im Kölner Underground unter Beweis stellte.

Geradeaus, schnörkellos, fast etwas altmodisch direkt klingt das Trio, zu dem neben Lips natürlich Schlagzeug-Ass Robb Reiner sowie Bass-Neuzugang Sal Italiano gehören. Und die drei hauten den Zuhörern im gut gefüllten Underground bei Saunatemperaturen mal ordentlich auf die Omme. So zum Beispiel mit dem Titelsong der jüngsten Scheibe „Hope In Hell“. Das saß. Vom gleichen Œuvre kam das krachende „See You Next Tuesday“.

Etwas kurz kam dagegen die noch stärkere Vorgängerscheibe „Juggernaut Of Justice“. Hier erwischte man mit „Swing Thing“ die wohl schwächste Nummer, auch wenn der furios trommelnde Robb Reiner hier Gelegenheit erhielt, solistisch sein Können zu beweisen. Nur: Schlagzeugsolos brauchte schon in den 80er niemand wirklich. Wenn die spielfreudige Truppe aber auf echte Songs setzte, erlebte sie ihre stärksten Momente und quetsche aus der schwitzenden Masse im Underground auch noch den letzten Tropfen heraus. Etwa mit der sabbathesken Uralt-Komposition „ThumbHang“. Apropos BLACK SABBATH: Deren jüngstes Album „13“ nahm Kudlow zum Anlass einer augenzwinkernden Urheberrechtsbeschwerde. Hieß doch schon ANVILS dreizehnte Scheibe Jahre früher „This is Thirteen“. Ansonsten hatte das Trio vor allem eines: Spaß, wie Kudlow strahlend den Zuhörern mitteilte und feststellte, beim Auftritt am Folgetag in Wacken werde er kaum mehr Vergnügen empfinden. Das teilten die tobenden Zuhörer sicherlich, etwa beim Klassiker „Metal On Metal“, der den regulären Set beschloss oder auch bei der folgen einzigen Zugabe „Running“. Starker Auftritt. -nhs

Eine große Bilderstrecke gibt es HIER.