CD & DVD-REVIEWS:

QUIET RIOT – ROAD RAGE

QUIET RIOT sind (mal wieder) mit nem neuen Sänger - dem  „American Idol“- Gewinner James Durbin und neuem Album unterwegs-. Die Scheibe hat eine ziemlich turbulente Entstehungsgeschichte, wie man HIER nachlesen kann.

DIRKSCHNEIDER Nochmal Back To The Roots

Herr DIRKSCHNEIDER hat mal wieder ne neue Live-Scheibe aufgenommen - mit Material seiner Ex-Kapelle ACCEPT. Der Sinngebung dieser Unterfangens spürt HIER unser Rezensent Markus Renner nach:

EDGUY – Monuments

Die Umsatzkönige EDGUY fräsen sich schon nunmehr seit 25 Jahren mit ihren etwas zu klebrigen Melodien in unser Gehör. Das begehen sie mit einem fetten Packet aus Best-Of, nagelneuen Nummern und einer DVD. Lohnende Anschaffung, findet unserer Rezensent.

EUROPE - Final Countdown 30th Ann. Show

 

Vor drei Dekaden haben EUROPE mit „Final Countdown“ sämtliche Hitparaden geknackt. Das wurde 2016 auch livehaftig gefeiert. Was von dem gerade erschienen Mitschnitt der Feierlichkeiten zu halten ist, steht HIER

 

MR. BIG – Defying Gravity

Die US-Zockertruppe MR. BIG meldet sich mal wieder zu Wort. Bei „Defying Gravity“ bleibt sie aber unter ihren Möglichkeiten. Nicht spielerisch, aber kompositorisch, stellt unser Rezensent fest.

Noch gut im Saft: Lips & ANVIL. Fotos (5): Niels Holger Schmidt
Noch gut im Saft: Lips & ANVIL. Fotos (5): Niels Holger Schmidt

BILDERSTRECKEN:

ANVIL in Köln

Die kanadische Metal-Truppe um Gitarrist & Sänger Steve Kudlow & Co ist einfach Kult, spätestens seit dem 2009er Dokumentarfilm „ANVIL – Geschichte einer Freundschaft“. Aber auch musikalisch haben die drei Ahornblätter noch ordentlich Saft, wie ihr Auftritt am 1. August im Kölner Underground unter Beweis stellte.

Geradeaus, schnörkellos, fast etwas altmodisch direkt klingt das Trio, zu dem neben Lips natürlich Schlagzeug-Ass Robb Reiner sowie Bass-Neuzugang Sal Italiano gehören. Und die drei hauten den Zuhörern im gut gefüllten Underground bei Saunatemperaturen mal ordentlich auf die Omme. So zum Beispiel mit dem Titelsong der jüngsten Scheibe „Hope In Hell“. Das saß. Vom gleichen Œuvre kam das krachende „See You Next Tuesday“.

Etwas kurz kam dagegen die noch stärkere Vorgängerscheibe „Juggernaut Of Justice“. Hier erwischte man mit „Swing Thing“ die wohl schwächste Nummer, auch wenn der furios trommelnde Robb Reiner hier Gelegenheit erhielt, solistisch sein Können zu beweisen. Nur: Schlagzeugsolos brauchte schon in den 80er niemand wirklich. Wenn die spielfreudige Truppe aber auf echte Songs setzte, erlebte sie ihre stärksten Momente und quetsche aus der schwitzenden Masse im Underground auch noch den letzten Tropfen heraus. Etwa mit der sabbathesken Uralt-Komposition „ThumbHang“. Apropos BLACK SABBATH: Deren jüngstes Album „13“ nahm Kudlow zum Anlass einer augenzwinkernden Urheberrechtsbeschwerde. Hieß doch schon ANVILS dreizehnte Scheibe Jahre früher „This is Thirteen“. Ansonsten hatte das Trio vor allem eines: Spaß, wie Kudlow strahlend den Zuhörern mitteilte und feststellte, beim Auftritt am Folgetag in Wacken werde er kaum mehr Vergnügen empfinden. Das teilten die tobenden Zuhörer sicherlich, etwa beim Klassiker „Metal On Metal“, der den regulären Set beschloss oder auch bei der folgen einzigen Zugabe „Running“. Starker Auftritt. -nhs

Eine große Bilderstrecke gibt es HIER.