CD & DVD-REVIEWS:

METALLICA - S&M2

METALLICA machen es nochmal mit Gefiedel und Tschingderassabum. Taugt das was? Wie die neue Orchester-Scheibe „S&M2“ ist steht HIER.

BLUES PILLS - Holy Moly!

Nach dem Abgang von Gitarrist Dorian Sorriaux sahen viele die BLUES PILLS bereits am Ende. Weit gefehlt. Die neue Scheibe "Holy Moly!" ist einfach stark, wie man HIER lesen kann.

PRIMAL FEAR - Metal Commando

Die einen sagen: Mat Sinner nimmt mit PRIMAL FEAR seit 22 Jahren immer wieder die gleiche Platte auf, die anderen finden: „Metal Commando“ ist die beste JUDAS PRIEST-Scheibe seit vielen Jahren. Welche Einschätzung stimmt, haben wir HIER aufgeschrieben.

ROSE TATTOO – OUTLAWS

Die Aussie-Rabauken von ROSE TATTOO haben sich ihr 1978er Debüt nochmal in der aktuellen Besetzung vorgenommen. Wie das klingt, hat unser Rezensent Onkel Hotte HIER aufgeschrieben.

FOREIGNER - Double Vision: Then And Now

Wiedervereinigung bei FOREIGNER? Viele ahnten Arges. Aber sie Irrten. „Double Vision: Then And Now“ ist ein wirklich toller Konzertfilm und Live-Album, findet unser Rezensent.

MOTÖRHEAD – "1979"-Sets

Die MOTÖRHEAD-Nachlass- verwalter haben nochmal in ihren Archiven gekramt und hauen ein richtig dickes Ding raus. Genau genommen drei dicke Dinger, die das Jahr 1979 umfänglich reflektieren, wie man HIER lesen kann.

Noch gut im Saft: Lips & ANVIL. Fotos (5): Niels Holger Schmidt
Noch gut im Saft: Lips & ANVIL. Fotos (5): Niels Holger Schmidt

BILDERSTRECKEN:

ANVIL in Köln

Die kanadische Metal-Truppe um Gitarrist & Sänger Steve Kudlow & Co ist einfach Kult, spätestens seit dem 2009er Dokumentarfilm „ANVIL – Geschichte einer Freundschaft“. Aber auch musikalisch haben die drei Ahornblätter noch ordentlich Saft, wie ihr Auftritt am 1. August im Kölner Underground unter Beweis stellte.

Geradeaus, schnörkellos, fast etwas altmodisch direkt klingt das Trio, zu dem neben Lips natürlich Schlagzeug-Ass Robb Reiner sowie Bass-Neuzugang Sal Italiano gehören. Und die drei hauten den Zuhörern im gut gefüllten Underground bei Saunatemperaturen mal ordentlich auf die Omme. So zum Beispiel mit dem Titelsong der jüngsten Scheibe „Hope In Hell“. Das saß. Vom gleichen Œuvre kam das krachende „See You Next Tuesday“.

Etwas kurz kam dagegen die noch stärkere Vorgängerscheibe „Juggernaut Of Justice“. Hier erwischte man mit „Swing Thing“ die wohl schwächste Nummer, auch wenn der furios trommelnde Robb Reiner hier Gelegenheit erhielt, solistisch sein Können zu beweisen. Nur: Schlagzeugsolos brauchte schon in den 80er niemand wirklich. Wenn die spielfreudige Truppe aber auf echte Songs setzte, erlebte sie ihre stärksten Momente und quetsche aus der schwitzenden Masse im Underground auch noch den letzten Tropfen heraus. Etwa mit der sabbathesken Uralt-Komposition „ThumbHang“. Apropos BLACK SABBATH: Deren jüngstes Album „13“ nahm Kudlow zum Anlass einer augenzwinkernden Urheberrechtsbeschwerde. Hieß doch schon ANVILS dreizehnte Scheibe Jahre früher „This is Thirteen“. Ansonsten hatte das Trio vor allem eines: Spaß, wie Kudlow strahlend den Zuhörern mitteilte und feststellte, beim Auftritt am Folgetag in Wacken werde er kaum mehr Vergnügen empfinden. Das teilten die tobenden Zuhörer sicherlich, etwa beim Klassiker „Metal On Metal“, der den regulären Set beschloss oder auch bei der folgen einzigen Zugabe „Running“. Starker Auftritt. -nhs

Eine große Bilderstrecke gibt es HIER.