CD & DVD-REVIEWS:

D-A-D – A Prayer For The Loud

Satte acht Jahre lang haben uns D-A-D auf eine neue Studioscheibe warten lassen. Ob sich das Warten gelohnt hat, steht HIER.

WHITESNAKE - Flesh & Blood

David Coverdale ist bekanntlich auch schon 67 Lenze alt und marschiert inzwischen auf künstlichen Knien auf die Bühnen dieser Welt. Dennoch überrascht der alte Herr unseren Rezensenten auf „Flesh & Blood” ausgesprochen positiv.

KISS - KISSWORLD

Die Gruselrock-Veteranen und Marketing-Cracks setzen dieser Tage zur letzten Runde an. Auf ihrer „End of The Road“-Tour und mit der neuen (neuigkeitsfreien) Kompilation „KISSWORLD“, wie man HIER lesen kann.

Yngwie Malmsteen – Blue Lightning

Mit seinem neuen Album „Blue Lightning“ widmet sich Yngwie Malmsteen diesmal dem Blues. Oder zumindest das, was er dafür hält – und scheitert dabei grandios, findet zumindest unser Rezensent.

Robin Trower - Coming Closer To The Day

Die britische Blues(Rock) Legende Robin Trower liefert mit „Coming Closer To The Day“ auch mit 74 Lenzen noch immer kreativ ab, findet unser Rezensent.

Noch immer virtuos: BILDERSTRECKE: ULI JON ROTH. Fotos (5): Onkel Hotte
Noch immer virtuos: BILDERSTRECKE: ULI JON ROTH. Fotos (5): Onkel Hotte

BILDERSTRECKE:

ULI JON ROTH in Siegburg

Große Röhre: Sänger PIERO LEPORALE.
Große Röhre: Sänger PIERO LEPORALE.

Früher war alles besser? Nicht alles. Aber einiges schon. Zum Beispiel die SCORPIONS. Die waren zwischen 1973 und 1978 noch eine aufregende, psychedelisch angehauchte Rockband. Das war die Zeit, als Gitarren-Legende ULI JON ROTH bei den Hannoveranern noch die Saiten bearbeitete. Roths Einstieg bei den SCORPIONS ist jetzt ziemlich genau 40 Jahre her -  Anlass genug für eine Tour (fast) ausschließlich mit Titeln seiner Ex-Band, einige davon auch damals schon selten live zu hören. Rund 300 Fans wollten das im Kubana-Club in Siegburg hören. Und sie wurden nicht enttäuscht. ROTH ist nicht nur ein technisch begnadeter Gitarrist, sondern er bearbeitet sein Instrument auch mit viel Gefühl. Titel wie „We’ll burn the sky“, „In trance“, „Pictured Life“ und „Fly to the rainbow“ reicherte er um ausgiebige Solo-Parts an. Fast schien es, was wollte der Gitarrist selbst abheben. Auch seine Band machte eine gute Figur, allen voran der aus Italien stammende Sänger PIERO LEPORALE. Und das, obwohl er angeblich unter Antibiotika stand und eigentlich, so der Meister, ins Krankenhaus gehört hätte. SCORPIONS-Sänger Klaus Meine würde sich wohl einiges einwerfen, um noch einmal so bei Stimme zu sein. Nach über zweistündiger Spielzeit und vier Zugaben, darunter die Hendrix-Nummer „Little Wing“ (das zweite Hendrix-Cover nach „All along the watchtower“ im Hauptprogramm)  ließ das Publikum den Altrocker endlich von der Bühne. Von der Tour soll später eine Live-CD/DVD erscheinen. Gute Aussichten! – Onkel Hotte

Eine große Bilderstrecke gibt es HIER.