CD & DVD-REVIEWS:

ACCEPT - Symphonic Terror

Das Zusammenspiel von Metalband und Symphonie Orchester probieren die Teutonen-Metal-Veteranen auf dem aktuellen Live-Silberling „Symphonic Terror". Fast gleichzeitig m,it erscheinen haut Basser Peter Baltes in den Sack,  wie man HIER lesen kann..

Walter Trout - Survivor Blues

Doppeldeutig kommt Walter Trout bei seiner aktuellen Scheibe „Survivor Blues” um die Ecke, ist er doch vor nicht also langer Zeit selbst dem Tod gerade noch von der Schüppe gesprungen. Hier erweckt er aber (fast) vergessene Blues-Perlen zu neuem Leben, wie man HIER lesen kann.

THUNDER - Please Remain Seated

Die britischen Classic-Rocker THUNDER liefern ja regelmäßigen überzeugend erstklassige Hardwurstware ab. Diesmal sind sie allerdings ungewohnt ruhig unterwegs, wie man HIER lesen kann.

AMON AMARTH - The Pursuit Of Vikings

Die schwedischen Metal-Wikinger AMON AMARTH liefern dieser Tage eine Live-Vollbedienung der Extraklasse, wie man HIER nachlesen kann.

Grandios: Ricky Warwick mit den BLACK STAR RIDERS. Fotos (5): Niels Holger Schmidt.
Grandios: Ricky Warwick mit den BLACK STAR RIDERS. Fotos (5): Niels Holger Schmidt.

BILDERSTRECKE:

BLACK STAR RIDERS in Dortmund

Der Chef von Ganzes: Scott Gorham.
Der Chef von Ganzes: Scott Gorham.

Gibt es ein Rockerleben nach dem Legendenstatus? Dieser Frage spüren die BLACK STAR RIDERS nach, seit sie im Oktober 2012 aus den wiederbelebten THIN LIZZY hervorgingen. Musikalisch ist die Antwort ein lautes JA, wie man am 2.November im Dortmunder FZW

feststellen konnte.

Die Truppe um LIZZY-Gitarrero Scott Gorham und Sänger Ricky Warwick demonstrierte eindrücklich, dass die neuen Band wohl die beste THIN LIZZY-Version sein dürfte, die es geben kann, solange Phil Lynott tot ist. Das Quintett servierte einen 50/50-Mix aus Material des BSR-Debütalbums „All Hell Breaks Loose” und THIN LIZZY-Klassikern. Weniger eingeweihten Zeitgenossen dürfte der Unterschied allerdings kaum aufgefallen sein. Das neue Material fügte sich praktisch nahtlos in die Klassiker-Kaskade aus den Lebzeiten von Phil Lynott ein: Nummern wie „Bound for Glory“ oder „Kingdom of the Lost“ können den Vergleich mit Song-Giganten wie „Emerald“ oder „Jailbreak“ durchaus aufnehmen: Tolle Melodien, begeisternde zweistimmige Gitarrenarbeit und auch keltische Klangmotive. Trotzdem gelang Gorham & Warwick unterstützt von Damon Johnson an der zweiten Gitarre Marco Mendoza am Bass und Neuzugang Jimmy DeGrasso an der Schießbude ein durchaus eigenständiger Sound. Und dieser Sound entspricht dem typischen LIZZY-Sound erheblich besser, als die THIN LIZZY-Version von John Sykes es je konnte. War dort dumpfer US-Metal, ist hier rauer Rocksound, der das musikalische Aroma Irlands verströmt. Nicht zuletzt durch Ricky Warwicks tollen Gesang. Dennoch: Nummern wie „The Boys are Back in Town“ bleiben natürlich unerreichbare Meisterwerke.

Weniger gut als im künstlerischen Bereich ist der Übergang im wirtschaftlichen Sektor gelungen. So war das FZW nur halb voll. Insofern zahlen Gorham & Co. doch einen Preis für den Abschied vom großen Namen. Wer die BLACK STAR RIDERS noch mal in unseren Breiten sehen möchte, hat am 19.11 in der Live Music Hall in Köln Gelegenheit dazu. Teilnahme empfohlen. –nhs

 

Eine große Bilderstrecke gibt es HIER.