CD & DVD-REVIEWS:

Joe Bonamassa - British Blues Explosion Live

Joe Bonamassa ist bekanntlich ein ziemlich fleißiger Mann. Auf seinem neuen setzt er sich mit den Heroen der “British Blues Explosion” auseinander, also mit Eric Clapton, Jeff Beck und Jimmy Page. Ganz interessant, findet unser Rezensent.

Loreena McKennitt – Lost Souls

Loreena McKennitt hat mit „Lost Souls“ nach langen Jahren mal wieder eine Scheibe mit eigenem Material am Start. Gekonnt setzt die Kanadierin mit deutlich hörbaren irischen und schottischen Wurzeln auf keltische und orientalische Klangwelten. Ziemlich gut findet das unser Rezensent.

AYREON – Best of Ayreon live

Die Zockertruppe um Arjen Anthony Lucassen serviert uns mit ihrem Doppellive-Album – wie der Titel schon andeutet – einen livehaftigen Durchmarsch durch ihr Schaffen seit 1995. Mitgeschnitten wurde das ganz bei den 2017er Tilburg-Konzerten. Beeindruckend, findet unser Rezensent.

MICHAEL SCHENKER FEST – Resurrection

Michael Schenker kommt auf seiner neuen Scheibe "

Resurrection" mit einem ganzen Stall prominenter ex-Mitstreiter um Eck und schafft es dabei auch noch eine gute Platte abzuliefern. Spannend, findet unser Rezensent.

Konstantin Wecker  - Poesie & Widerstand live

Konstantin Wecker ist inzwischen über 70, hat aber noch reichlich Leidenschaft und Druck auf dem Kessel. Das zeigt seine Jubiläums-Live-DVD „Poesie und Widerstand – live“

BILDERSTRECKE:

D:A:D im Dortmunder fzw

Was sie machen, machen sie gut: Hardrock-Spaßvögel D:A:D: stellten am 20. Februar im Dortmunder FZW unter Beweis, dass sie - trotz seit fast zwei Dekaden fehlenden Hitparadenerfolgen - noch immer wirklich kraftvolle Rockcombo sind. Sänger Jesper Binzer, Zwei-Saiten-Tieftöner Stig Pedersen Jacob Binzer an der Gitarre und Schlagzeuger Laust Sonne legten im Dortmunder Westen wirklich vor. Schon nach den ersten Nummern - unter anderem der Klassiker „Jihad“ - wurden die vier Dänen ordentlich vom Auditorium abgefeiert. Zurecht. Die Band sprüht vor Spielfreude, die Rhythmusgruppe klebt geradezu zusammen. Jesper Binzer ist einfach eine Rampensau. Gleiches gilt für den Bassmann, der mit zwei Saiten auskommt, die aber auf Bässe spannt, die wechselweise aussehen wie Raketen, Straßenkreuzer-Heckflossen oder aus beleuchtetem Plexiglas sind.

Neben Gassenhauern der Abteilung „Sleeping my Day Away“ streifte man auch Alben jüngeren Datums, etwa die aktuelle Scheibe „Dic.Nii.Lan.Daft.Erd.Ark”. Und das machte auch die einzige Schwäche deutlich: Die Dänen kommen kompositorisch nicht mehr an ihre Klassiker heran, meiden vielmehr zu eingängige Nummern eher. Sei es d'rum: Tolles Konzert, das ein paar mehr Zuhörer verdient gehabt hätte.

Eine lange Fotostrecke gibt es HIER. -nhs