CD & DVD-REVIEWS:

DANZIG – Black Laden Crown

Das erste DANZIG Album mit ausschließlich neuen Songs seit sieben Jahren serviert und Glenn DANZIG - und macht damit eine historische Bauchlandung, findet unser Rezensent.

DEEP PURPLE – inFinite

Die britischen Rock-Giganten DEEP PURPLE legen mit „inFinite“ Album Nr. 20 vor. Ein ziemlich gelungenes, entspanntes Alterswerk - und vielleicht das letzte, mutmaßt unserer Rezensent HIER:

CHICKENFOOT – Best + Live

Die All-Star-Truppe CHICKEN- FOOT hat ne neue Scheibe, so mehr oder weniger zumindest. Was von dem Best Of und Live-Doppelschlag zu halten ist, steht HIER:

BÜHNENNOTIZEN:

DOUBLE CRUSH SYNDROME live in Düsseldorf

DOUBLE CRUSH SYNDROME haben ein starkes Album abgeliefert. Aber schaffen sie den Live-Test? Das beantwortet unser Rezensent HIER.

BILDERSTRECKEN:

Zeitreise in Köln mit GRAVEYARD & SPIDERS

Joakim Nilsson von GRAVEYARD lieferte solide ab...
Joakim Nilsson von GRAVEYARD lieferte solide ab...

Zur Zeitreise baten am 18. Dezember die Ultra-Retro-Bluesrocker GRAVEYARD in der Essigfabrik Köln. Auf dem intertemporären Dampfer hatten außerdem die Genrekollegen SPIDERS angeheuert.

Dass GRAVEYARD (Bild oben) ein wenig wie aus der Zeit gefallen wirken, ist nach ihrem 2011er Zweitwerk „Hisingen Blues“ und nicht zuletzt nach der aktuellen Scheibe „Lights Out“ durchaus einer größeren Öffentlichkeit bekannt. Und so war weder der große Andrang in der Essigfabrik, noch die wirklich überzeugende Show der vier Schweden eine große Überraschung: Tönt und schaut aus original wie aus den späten 60ern, irgendwo zwischen den frühen BLACK SABBATH und einer psychedelischen Version der Kollegen von LED ZEPPELIN mit einer Prise Folk. Dabei ließ sich die Truppe um Sänger Joakim Nilsson auch nicht davon stören, dass ihr etatmäßiger Bassmann Basser Rikard Edlundd sich temporär durch eine "Hired Gun" vertreten wird, um sein Drogenproblem in den Griff zu bekommen. Alles rund und echt wie alt, sogar die dürftige Bühnenbeleuchtung.

Die eigentlich Überraschung des Abend war allerdings der Auftritt der grandiosen Vorgruppe „SPIDERS“ (BILD unten). Das Schweden-Quartett um Ex-WITCHCRAFT-Gitarrist John Hoyles und Sängerin Ann-Sofie Hoyles legte im Vergleich mit GRACEYARD noch einen ganzen Zacken Rotzigkeit drauf, bewegte sich stilistisch aber ebenfalls tief in den Siebzigern. Sie hinterließen allerdings den deutlich spitzigeren Eindruck. Punktsieg. -nhs

 

BILDERSTRECKE:

GRAVEYARD

SPIDERS

... allerdings rockte Ann-Sofie Hoyles mit den SPIDERs doch geiler.
... allerdings rockte Ann-Sofie Hoyles mit den SPIDERs doch geiler.