CD & DVD-REVIEWS:

Molly Hatchet  - Battleground

Die Southern Rock-Veteranen MOLLY HATCHET kommen dieser Tage mit ihrer neuen Live-Scheibe „Battleground“ um die Ecke - mit Gesangsneuzugang Jimmy Elkins, wie man HIER lesen kann.

FOREIGNER - Double Vision: Then And Now

Wiedervereinigung bei FOREIGNER? Viele ahnten Arges. Aber sie Irrten. „Double Vision: Then And Now“ ist ein wirklich toller Konzertfilm und Live-Album, findet unser Rezensent.

MOTÖRHEAD – "1979"-Sets

Die MOTÖRHEAD-Nachlass- verwalter haben nochmal in ihren Archiven gekramt und hauen ein richtig dickes Ding raus. Genau genommen drei dicke Dinger, die das Jahr 1979 umfänglich reflektieren, wie man HIER lesen kann.

AIRBOURNE – Boneshaker

Die Australier AIRBOURNE melden sich mit Album Nr. 4 zurück. Und „Boneshaker“ lässt tatsächlich Wand und Gerippe erzittern, findet unser Rezensent.

Konstantin Wecker – Weltenbrand

Konstantin Wecker kommt aktuell mit großem Besteck. Beim „Weltenbrand“ begleiten ihn die Bayerischen Philharmonie. Beeindruckend, findet unser Rezensent.

GOV'T MULE - Bring On The Music

 

Gov’t Mule sind vor allem eine Live-Band. Und so ist es durchaus logisch, dass sie

das 25. Bandjubiläum mit einem neuen Live-Dokument feiern. Und das sehr gekonnt, wie man HIER lesen kann.

JONNY LANG beeindruckte in der Zeche. Fotos (5): Niels Holger Schmidt
JONNY LANG beeindruckte in der Zeche. Fotos (5): Niels Holger Schmidt

BILDERSTRECKE:

JONNY LANG in Bochum

In den 90ern schlug JONNY LANG in der Bluesszene ein, wie eine Bombe. Durch Scheiben wie „Wander this World“ oder „Lie to me“ machte das damalige Blues-Wunderkind auch alte Hasen staunen. Warum das so war, konnte man heuer beim Gastspiel am 9. Oktober in der Bochumer Zeche bestaunen. Der heute 32jährige ist auf der Bühne noch immer eine Wucht. 

Die jüngste Scheibe „Fight For My Soul“ hinterließ zwar einen zwiespältigen Eindruck, doch live kann der junge Mann es noch und hinterließ ein restlos begeistertes Auditorium in der proppevollen Zeche. Das hatte gerade eine großartige, halb akustische, halb elektrische Version des Hits „Lie to me“ gehört. Die groovende Nummer schrie LANG, zunächst allein auf der Akustischen vortragend, tieftraurig heraus. Erst dann stieg krachend sein Begleitquartett ein. Spielfreude! Das könnte über diesem Abend stehen. LANG & Co. explodierten fast auf der Bühne. Aber er ist nicht nur ein grandioser Könner auf den sechs Saiten. Die tiefe Melancholie in seiner Stimme, die sich in seinen schmerzverzerrten Gesichtzügen spiegelte, sorgte für die Gänsehautmomente des über zweistündigen Gastspiels. So etwa beim getragenen „Red Light“ oder auch dem souligen Stevie Wonder-Cover „Living for the City“. Großartig. Da verzeihen wir ihm gern noch eine schwache Platte. –nhs

 

Eine große Bilderstrecke gibt es HIER: