CD & DVD-REVIEWS:

MR. BIG – Defying Gravity

Die US-Zockertruppe MR. BIG meldet sich mal wieder zu Wort. Bei „Defying Gravity“ bleibt sie aber unter ihren Möglichkeiten. Nicht spielerisch, aber kompositorisch, stellt unser Rezensent fest.

BLIND GUARDIAN - Live Beyond The Spheres

Haben Hansi Kürsch und Co mit mit „Live Beyond The Spheres“ ein gutes Live-Album raus gehauen? Nein, findet unser Rezensent. Es ist ein Meilenstein!

ACCEPT – „The Rise Of Chaos“

ACCEPT haben die vierte Langrille mit Sänger Mark Tornillo am Start. „The Rise Of Chaos“ist eine gute, aber keine überragende Scheibe, befindet unser Rezensent HIER:

Joe Bonamassa - Live At Carnegie Hall

Joe Bonamassa serviert (mal wieder) ne Live-Scheibe. Diesmal ohne Strom., wie HIER zu lesen ist.

DEAD MEMORY – Welcome To My Fairytale

Die Essener Rocker DEAD MEMORY legen mit „Welcome To My Fairytale“ ist ein richtig gutes Rockalbum vor - finanziert per Crowdfundig. Hat sich gelohnt, findet unser Rezensent.

JONNY LANG beeindruckte in der Zeche. Fotos (5): Niels Holger Schmidt
JONNY LANG beeindruckte in der Zeche. Fotos (5): Niels Holger Schmidt

BILDERSTRECKE:

JONNY LANG in Bochum

In den 90ern schlug JONNY LANG in der Bluesszene ein, wie eine Bombe. Durch Scheiben wie „Wander this World“ oder „Lie to me“ machte das damalige Blues-Wunderkind auch alte Hasen staunen. Warum das so war, konnte man heuer beim Gastspiel am 9. Oktober in der Bochumer Zeche bestaunen. Der heute 32jährige ist auf der Bühne noch immer eine Wucht. 

Die jüngste Scheibe „Fight For My Soul“ hinterließ zwar einen zwiespältigen Eindruck, doch live kann der junge Mann es noch und hinterließ ein restlos begeistertes Auditorium in der proppevollen Zeche. Das hatte gerade eine großartige, halb akustische, halb elektrische Version des Hits „Lie to me“ gehört. Die groovende Nummer schrie LANG, zunächst allein auf der Akustischen vortragend, tieftraurig heraus. Erst dann stieg krachend sein Begleitquartett ein. Spielfreude! Das könnte über diesem Abend stehen. LANG & Co. explodierten fast auf der Bühne. Aber er ist nicht nur ein grandioser Könner auf den sechs Saiten. Die tiefe Melancholie in seiner Stimme, die sich in seinen schmerzverzerrten Gesichtzügen spiegelte, sorgte für die Gänsehautmomente des über zweistündigen Gastspiels. So etwa beim getragenen „Red Light“ oder auch dem souligen Stevie Wonder-Cover „Living for the City“. Großartig. Da verzeihen wir ihm gern noch eine schwache Platte. –nhs

 

Eine große Bilderstrecke gibt es HIER: