CD & DVD-REVIEWS:

D-A-D – A Prayer For The Loud

Satte acht Jahre lang haben uns D-A-D auf eine neue Studioscheibe warten lassen. Ob sich das Warten gelohnt hat, steht HIER.

WHITESNAKE - Flesh & Blood

David Coverdale ist bekanntlich auch schon 67 Lenze alt und marschiert inzwischen auf künstlichen Knien auf die Bühnen dieser Welt. Dennoch überrascht der alte Herr unseren Rezensenten auf „Flesh & Blood” ausgesprochen positiv.

KISS - KISSWORLD

Die Gruselrock-Veteranen und Marketing-Cracks setzen dieser Tage zur letzten Runde an. Auf ihrer „End of The Road“-Tour und mit der neuen (neuigkeitsfreien) Kompilation „KISSWORLD“, wie man HIER lesen kann.

Yngwie Malmsteen – Blue Lightning

Mit seinem neuen Album „Blue Lightning“ widmet sich Yngwie Malmsteen diesmal dem Blues. Oder zumindest das, was er dafür hält – und scheitert dabei grandios, findet zumindest unser Rezensent.

Robin Trower - Coming Closer To The Day

Die britische Blues(Rock) Legende Robin Trower liefert mit „Coming Closer To The Day“ auch mit 74 Lenzen noch immer kreativ ab, findet unser Rezensent.

Spielfreudig: Die Earthband. Fotos: Niels Holger Schmidt
Spielfreudig: Die Earthband. Fotos: Niels Holger Schmidt

BILDERSTRECKE:

MANFRED MANN's EARTHBAND in der Zeche

MANFRED MANN: Rüstiger Rock-Rentner.
MANFRED MANN: Rüstiger Rock-Rentner.

Nun sind sie schon 40 Jahre unterwegs: MANFRED MANN seine EARTHBAND. Dennoch zeigte sich die Truppe beim Auftritt in Bochum spielfreudig wie lange nicht.

Am 23. Mai gastierten Herr Mann und seine vier Begleiter in der Zeche - und setzten auf Klassiker. Mit Hits wie „Blinded By The Light“, „Davy's On The Road Again“ oder „Mighty Quinn“, die den gut 100minütigen Reigen beschlossen, kann man auch nicht viel falsch machen. Allerdings dudelte das Quintett diese und Knaller wie „Martha’s Madmann“ oder „Don't Kill It Carol“ nicht einfach herunter. Der Altherren-Fünfer ließ keinen Zweifel daran, dass sie auch jenseits der Verrentungsgrenze noch Spaß am Job haben. Und so jammten sie sich fröhlich durch den Abend, verwandelten simple Songs wie die Springsteen-Nummer „Dancing in the Dark" durch komplexe Arrangements in kleine Meisterwerke. Derart ausufernd aufgelegt, passten dann auch nur zwölf Songs in die Spielzeit. Originell: Gitarrist und Co-Sänger Mick Rogers präsentierte Manfred Manns an sich unerträgliches Pre-Earthband-Liedchen „Do Wah Diddy Diddy" solistisch in einer hörbaren Form.

Starker Auftritt auch von dem 2011 dazu gestoßenen Sänger ROBERT HART (EX-BAD COMPANY), der die Besetzung der EARTHBAND mit Chef MANFRED MANN (Keyboards & Gesang), Gitarrist MICK ROGERS, STEVE KINCH am Bass und JIMMY COPLEY am Schlagzeug mit seiner großartigen Blues-Röhre vervollständigt. Eine neue Platte scheint aber nicht in Sicht zu sein. –nhs

Eine große Bilderstrecke gibt es HIER: