CD & DVD-REVIEWS:

DANZIG – Black Laden Crown

Das erste DANZIG Album mit ausschließlich neuen Songs seit sieben Jahren serviert und Glenn DANZIG - und macht damit eine historische Bauchlandung, findet unser Rezensent.

DEEP PURPLE – inFinite

Die britischen Rock-Giganten DEEP PURPLE legen mit „inFinite“ Album Nr. 20 vor. Ein ziemlich gelungenes, entspanntes Alterswerk - und vielleicht das letzte, mutmaßt unserer Rezensent HIER:

CHICKENFOOT – Best + Live

Die All-Star-Truppe CHICKEN- FOOT hat ne neue Scheibe, so mehr oder weniger zumindest. Was von dem Best Of und Live-Doppelschlag zu halten ist, steht HIER:

BÜHNENNOTIZEN:

DOUBLE CRUSH SYNDROME live in Düsseldorf

DOUBLE CRUSH SYNDROME haben ein starkes Album abgeliefert. Aber schaffen sie den Live-Test? Das beantwortet unser Rezensent HIER.

MICHAEL SCHENKER ist musikalisch noch immer eine Macht- Fotos: (5) Onkel Hotte
MICHAEL SCHENKER ist musikalisch noch immer eine Macht- Fotos: (5) Onkel Hotte

BILDERSTRECKE:

MICHAEL SCHENKER in Köln

DOOGIE WHITE hatte zu kämpfen.
DOOGIE WHITE hatte zu kämpfen.

Im Gitarrenshop gibt’s die Flying V heute nur noch als Restposten für Retro-Rocker, die irgendwann in den 80er Jahren stecken geblieben sind. Doch ein Mann kann sie auch heute noch mit Würde und Anstand quälen, ohne dass es peinlich wirkt: MICHAEL SCHENKER. Der wohl beste deutsche Gitarrist rockte auf besagtem Instrument die proppenvolle Essigfabrik in Köln.

Verstärkt durch die ehemalige Rhythmus-Gruppe der SCORPIONS, Herman „Ze German“ Rarebell am Schlagzeug und Francis Buchholz am Bass, sowie Ex-RAINBOW-Sänger Doogie White am Mikro spielte sich der kleine Bruder von SCORPIONS-Klampfer Rudolf Schenker durch ein beeindruckendes Repertoire aus Klassikern seiner früheren Formationen Scorpions, UFO und MSG. Das mit dem Gitarren-Helden gealterte Publikum feierte vor allem die UFO-Hits wie „Shoot Shoot“, „Too Hot To Handle“, „Light’s Out“ und als letzte Zugabe das unvermeidliche „Doctor Doctor“ ab. Von den SCORPIONS kamen unter anderem „Lovedrive“, „Rock You Like a Hurricane“, „Blackout“ und „Holiday“ zu Ehren.

Während sich SCHENKER und der größte Teil seiner Band in Bestform präsentierten, konnte Doogie White hinterm Mikro nicht ganz mithalten. Klar ist White nicht Phil Mogg und auch nicht Klaus Meine – ein undankbarer Job, deren Titel interpretieren zu müssen. Leider präsentierte sich White aber allzu arg stimmlich limitiert. Darüber konnte auch der üppig dazu gemischte Gnadenhall nicht hinwegtäuschen.

Unterm Strich steht aber ein schwer rockender Retro-Abend. Mal sehen, ob Schenker auf seinem für November angekündigten neuen Werk „Bridge The Gap“ das Niveau halten kann. -Onkel Hotte

 

Eine Bilderstrecke gibt es HIER.