CD & DVD-REVIEWS:

Molly Hatchet  - Battleground

Die Southern Rock-Veteranen MOLLY HATCHET kommen dieser Tage mit ihrer neuen Live-Scheibe „Battleground“ um die Ecke - mit Gesangsneuzugang Jimmy Elkins, wie man HIER lesen kann.

FOREIGNER - Double Vision: Then And Now

Wiedervereinigung bei FOREIGNER? Viele ahnten Arges. Aber sie Irrten. „Double Vision: Then And Now“ ist ein wirklich toller Konzertfilm und Live-Album, findet unser Rezensent.

MOTÖRHEAD – "1979"-Sets

Die MOTÖRHEAD-Nachlass- verwalter haben nochmal in ihren Archiven gekramt und hauen ein richtig dickes Ding raus. Genau genommen drei dicke Dinger, die das Jahr 1979 umfänglich reflektieren, wie man HIER lesen kann.

AIRBOURNE – Boneshaker

Die Australier AIRBOURNE melden sich mit Album Nr. 4 zurück. Und „Boneshaker“ lässt tatsächlich Wand und Gerippe erzittern, findet unser Rezensent.

Konstantin Wecker – Weltenbrand

Konstantin Wecker kommt aktuell mit großem Besteck. Beim „Weltenbrand“ begleiten ihn die Bayerischen Philharmonie. Beeindruckend, findet unser Rezensent.

GOV'T MULE - Bring On The Music

 

Gov’t Mule sind vor allem eine Live-Band. Und so ist es durchaus logisch, dass sie

das 25. Bandjubiläum mit einem neuen Live-Dokument feiern. Und das sehr gekonnt, wie man HIER lesen kann.

Nochmal lila unterwegs: Nick Simper. Fotos (5): Niels Holger Schmidt
Nochmal lila unterwegs: Nick Simper. Fotos (5): Niels Holger Schmidt

BILDERSTRECKE:

NICK SIMPER & NASTY HABITS in Bonn

Wer einmal bei DEEP PURPLE gespielt hat, ist Weltstar und hat die Rente durch. Stimmt nur fast. Nicht so DEEP PURPLE-Ur-Tieftöner NICK SIMPER. Der verabschiedete sich am 11. Oktober in der Bonner Harmonie von den deutschen Bühnen.

Dafür griff er auf seine lila Jahre 1968 und 1969 zurück. Damals hämmerte er die DEEP PURPLE-Alben „Shades Of DEEP PURPLE“, „Book Of Taliesyn“ und „DEEP PURPLE“ ein. Den Abend in Bonn eröffnete er mit dem dröhnen Instrumental „And the Adress“ angenehm druckvoll und legte mit „The Painter“ gleich noch mal deftig nach. Begleitet wurde er dabei von der Ösi-Truppe NASTY HABITS. Die machten den Job ganz ordentlich, wenn auch nicht übermäßig virtuos. Während seine Ex-Kollegen in diesem Sommer ein paar Kilometer weiter den Bonner Kunstrasen mit tausenden Anhängern füllten, waren es bei SIMPER vielleicht 150 eingeschworene Anhänger. Die feierten lila Frühwerke wie „Emmaretta“, „Bird Has Flown“ oder das harte „Mandrake Root“ ordentlich ab.

Das Repertoire wurde mit der etwas zu modernistisch-funkigen neuen Eigenkomposition „Slinky“ oder dem DOORS-Cover „Roadhouse Blues“ vervollständigt. Nach kaum 80 Minuten beschloss SIMPER den Auftritt mit DEEP PURPLES NEIL DIAMOND-Bearbeitung „Kentucky Woman“ und dem ersten großen PURPLE-Hit „Hush“. Rockte anständig. Zwar gab es mit "Why Didn't Rosemary?"  noch eine Dreingabe. Ein paar Minuten mehr hätten es dennoch sein dürfen. SIMPERS Back Katalog bietet dafür reichlich Material, etwa die beiden völlig unterschätzten und fast noch mehr nach den klassischen DEEP PURPLE klingenden WAR HORSE-Scheiben. -nhs

 

Eine große Bilderstrecke gibt es HIER: