CD & DVD-REVIEWS:

MR. BIG – Defying Gravity

Die US-Zockertruppe MR. BIG meldet sich mal wieder zu Wort. Bei „Defying Gravity“ bleibt sie aber unter ihren Möglichkeiten. Nicht spielerisch, aber kompositorisch, stellt unser Rezensent fest.

BLIND GUARDIAN - Live Beyond The Spheres

Haben Hansi Kürsch und Co mit mit „Live Beyond The Spheres“ ein gutes Live-Album raus gehauen? Nein, findet unser Rezensent. Es ist ein Meilenstein!

ACCEPT – „The Rise Of Chaos“

ACCEPT haben die vierte Langrille mit Sänger Mark Tornillo am Start. „The Rise Of Chaos“ist eine gute, aber keine überragende Scheibe, befindet unser Rezensent HIER:

Joe Bonamassa - Live At Carnegie Hall

Joe Bonamassa serviert (mal wieder) ne Live-Scheibe. Diesmal ohne Strom., wie HIER zu lesen ist.

DEAD MEMORY – Welcome To My Fairytale

Die Essener Rocker DEAD MEMORY legen mit „Welcome To My Fairytale“ ist ein richtig gutes Rockalbum vor - finanziert per Crowdfundig. Hat sich gelohnt, findet unser Rezensent.

BILDERSTRECKE:

ROCK MEETS CLASSIC 2013 in Essen

Die Fusion von Rock-Hymnen mit dem volumen eines symphonischen Klangkörpers: Das bot das ROCK MEETS CLASSIC-Gastpiel am 23. Februar in der Essener Grugahalle. Prominent besetzt war das klassisch-rockende Ringelrein wiederum; allen voran Ex-FREE & BAD Co-Röhre PAUL RODGERS.

 

Der der spätere QUEEN-Sänger – er hat immerhin auch schon 63 Lenze auf dem Buckel – lieferte  einen beeindruckenden Leistungsnachweis ab. Anders als Generations-Kollegen wie ROBERT PLANT, IAN GILLAN oder DAVID COVERDALE, die allesamt stimmlich nur noch ein Schatten ihrer großen Tage sind, ist Rodgers noch immer voll auf der Höhe, hat jede Menge Blues, Soul und Tiefe in der Stimme. Fantastisch. Er bot mit Hits wie „Feel Like Makin’ Love“ und „Shooting Star“ von BAD COMPANY und FREE-Knallern wie „Wishing Well“ nur Sahnestückchen aus seinem langen Schaffenskatalog auf. Allerdings blieb der Beifall eher freundlich als euphorisch, ganz im Gegensatz zum Vorjahresauftritt von IAN GILLAN an gleicher Stelle. Zu „All Right Now“ rief der Meister dann noch mal alle Beteiligten des Abend zum großen Finale auf die Bühne. Da kamen dann Eric Bazilian, Fronter der HOOTERS, der eine ordentliche Show mit Nummern sie „500 Miles“ geliefert hatte ebenso wie Steve Augeri, der Songs seiner temporären musikalischen Heimat JOURNEY präsentierte. Gleich zwei Kurzauftritte mit Material von MANFRED MANN’S EARTH BAND präsentierte Chris Thompson. Der wurde wie im Vorjahr von den Zuhörern abgefeiert.

Passen musste dagegen Rockröhre BONNIE TYLER krankheitsbedingt, wurde aber zumindest mit einem Ausschnitt aus ihrem Programm von Backgroundsängerin Amanda Somerville mit „Total Eclipse Of The Heart“ grandios vertreten. Für kompetente Begleitung sorgt der musikalische Leiter Mat Sinner mit der MAT SINNER BAND und dem BOHEMIAN SYMPHONY ORCHESTRA PRAGUE. Ganz ausverkauft war die Halle allerdings nicht. Die Preise waren mit bis zu 86 € aber auf durchaus gehobenem Niveau. -nhs

 

Ausführliche Bilderstrecken gibt eshier:

PAUL RODGERS

CHRIS THOMPSON

ERIC BAZILIAN