CD & DVD-REVIEWS:

MOTÖRHEAD – "1979"-Sets

Die MOTÖRHEAD-Nachlass- verwalter haben nochmal in ihren Archiven gekramt und hauen ein richtig dickes Ding raus. Genau genommen drei dicke Dinger, die das Jahr 1979 umfänglich reflektieren, wie man HIER lesen kann.

AIRBOURNE – Boneshaker

Die Australier AIRBOURNE melden sich mit Album Nr. 4 zurück. Und „Boneshaker“ lässt tatsächlich Wand und Gerippe erzittern, findet unser Rezensent.

Konstantin Wecker – Weltenbrand

Konstantin Wecker kommt aktuell mit großem Besteck. Beim „Weltenbrand“ begleiten ihn die Bayerischen Philharmonie. Beeindruckend, findet unser Rezensent.

GOV'T MULE - Bring On The Music

 

Gov’t Mule sind vor allem eine Live-Band. Und so ist es durchaus logisch, dass sie

das 25. Bandjubiläum mit einem neuen Live-Dokument feiern. Und das sehr gekonnt, wie man HIER lesen kann.

D-A-D – A Prayer For The Loud

Satte acht Jahre lang haben uns D-A-D auf eine neue Studioscheibe warten lassen. Ob sich das Warten gelohnt hat, steht HIER.

WHITESNAKE - Flesh & Blood

David Coverdale ist bekanntlich auch schon 67 Lenze alt und marschiert inzwischen auf künstlichen Knien auf die Bühnen dieser Welt. Dennoch überrascht der alte Herr unseren Rezensenten auf „Flesh & Blood” ausgesprochen positiv.

BILDERSTRECKE:

ROCK MEETS CLASSIC 2013 in Essen

Die Fusion von Rock-Hymnen mit dem volumen eines symphonischen Klangkörpers: Das bot das ROCK MEETS CLASSIC-Gastpiel am 23. Februar in der Essener Grugahalle. Prominent besetzt war das klassisch-rockende Ringelrein wiederum; allen voran Ex-FREE & BAD Co-Röhre PAUL RODGERS.

 

Der der spätere QUEEN-Sänger – er hat immerhin auch schon 63 Lenze auf dem Buckel – lieferte  einen beeindruckenden Leistungsnachweis ab. Anders als Generations-Kollegen wie ROBERT PLANT, IAN GILLAN oder DAVID COVERDALE, die allesamt stimmlich nur noch ein Schatten ihrer großen Tage sind, ist Rodgers noch immer voll auf der Höhe, hat jede Menge Blues, Soul und Tiefe in der Stimme. Fantastisch. Er bot mit Hits wie „Feel Like Makin’ Love“ und „Shooting Star“ von BAD COMPANY und FREE-Knallern wie „Wishing Well“ nur Sahnestückchen aus seinem langen Schaffenskatalog auf. Allerdings blieb der Beifall eher freundlich als euphorisch, ganz im Gegensatz zum Vorjahresauftritt von IAN GILLAN an gleicher Stelle. Zu „All Right Now“ rief der Meister dann noch mal alle Beteiligten des Abend zum großen Finale auf die Bühne. Da kamen dann Eric Bazilian, Fronter der HOOTERS, der eine ordentliche Show mit Nummern sie „500 Miles“ geliefert hatte ebenso wie Steve Augeri, der Songs seiner temporären musikalischen Heimat JOURNEY präsentierte. Gleich zwei Kurzauftritte mit Material von MANFRED MANN’S EARTH BAND präsentierte Chris Thompson. Der wurde wie im Vorjahr von den Zuhörern abgefeiert.

Passen musste dagegen Rockröhre BONNIE TYLER krankheitsbedingt, wurde aber zumindest mit einem Ausschnitt aus ihrem Programm von Backgroundsängerin Amanda Somerville mit „Total Eclipse Of The Heart“ grandios vertreten. Für kompetente Begleitung sorgt der musikalische Leiter Mat Sinner mit der MAT SINNER BAND und dem BOHEMIAN SYMPHONY ORCHESTRA PRAGUE. Ganz ausverkauft war die Halle allerdings nicht. Die Preise waren mit bis zu 86 € aber auf durchaus gehobenem Niveau. -nhs

 

Ausführliche Bilderstrecken gibt eshier:

PAUL RODGERS

CHRIS THOMPSON

ERIC BAZILIAN