CD & DVD-REVIEWS:

GOV'T MULE - Bring On The Music

 

Gov’t Mule sind vor allem eine Live-Band. Und so ist es durchaus logisch, dass sie

das 25. Bandjubiläum mit einem neuen Live-Dokument feiern. Und das sehr gekonnt, wie man HIER lesen kann.

D-A-D – A Prayer For The Loud

Satte acht Jahre lang haben uns D-A-D auf eine neue Studioscheibe warten lassen. Ob sich das Warten gelohnt hat, steht HIER.

WHITESNAKE - Flesh & Blood

David Coverdale ist bekanntlich auch schon 67 Lenze alt und marschiert inzwischen auf künstlichen Knien auf die Bühnen dieser Welt. Dennoch überrascht der alte Herr unseren Rezensenten auf „Flesh & Blood” ausgesprochen positiv.

KISS - KISSWORLD

Die Gruselrock-Veteranen und Marketing-Cracks setzen dieser Tage zur letzten Runde an. Auf ihrer „End of The Road“-Tour und mit der neuen (neuigkeitsfreien) Kompilation „KISSWORLD“, wie man HIER lesen kann.

Yngwie Malmsteen – Blue Lightning

Mit seinem neuen Album „Blue Lightning“ widmet sich Yngwie Malmsteen diesmal dem Blues. Oder zumindest das, was er dafür hält – und scheitert dabei grandios, findet zumindest unser Rezensent.

Robin Trower - Coming Closer To The Day

Die britische Blues(Rock) Legende Robin Trower liefert mit „Coming Closer To The Day“ auch mit 74 Lenzen noch immer kreativ ab, findet unser Rezensent.

BILDERSTRECKE:

STEVE LUKATHER zaubert in der Zeche

Als beeindruckender Techniker zeigte sich STEVE LUKATHER am 17. April in der Bochumer Zeche. Mit seiner Solo-Band setzte er auf Virtuoses. Der jüngste Alleingang „Transition“ stand erwartungsgemäß im Mittelpunkt des Bühnengeschehens.

Dabei haute Lukather atemberaubend mit seiner Sechsaitigen solistisch auf den Putz. Er ist noch immer einer der ganz großen Gitarrenvirtuosen. Aber er zeigte sich dabei nicht nur als exquisiter Instrumentalist, sondern auch als fantastischer Sänger. Grandios auch seine Begleitband mit Eric Valentine an den Drums, Steve Weingart an den Tasten und Renee Jones am Bass.

Der Meister schaute aber auch beim älteren Soloscheiben wie „Candyman“ vorbei, erfreute mit seiner geilen Fassung des Hendrix-Klassikers „Freedom“. Alles zur Zufriedenheit des Auditoriums in der seit Monaten ausverkauften Zeche. Die Zuhörerschaft dürfte zu nicht unwesentlichen Teilen selbst aus (Hobby)Musikern bestanden haben. Denn bei Lukathers Soloscheiben werden Freunde eingängiger Klänge á la TOTO eher nicht angesprochen. „Transition“ bewegt sich an der Grenzlinie zwischen Rock, Pop und Fusion, überschreitet die Grenzen auch immer wieder in jede Richtung. Hier ist vieles verspielt, komplex, gelegentlich sphärisch und eben wenig Hitparadentauglich. Aber genau deshalb waren die Zuhörer ja gekommen. Eine große Bilderstrecke gibt es HIER.