CD & DVD-REVIEWS:

Loreena McKennitt – Lost Souls

Loreena McKennitt hat mit „Lost Souls“ nach langen Jahren mal wieder eine Scheibe mit eigenem Material am Start. Gekonnt setzt die Kanadierin mit deutlich hörbaren irischen und schottischen Wurzeln auf keltische und orientalische Klangwelten. Ziemlich gut findet das unser Rezensent.

AYREON – Best of Ayreon live

Die Zockertruppe um Arjen Anthony Lucassen serviert uns mit ihrem Doppellive-Album – wie der Titel schon andeutet – einen livehaftigen Durchmarsch durch ihr Schaffen seit 1995. Mitgeschnitten wurde das ganz bei den 2017er Tilburg-Konzerten. Beeindruckend, findet unser Rezensent.

MICHAEL SCHENKER FEST – Resurrection

Michael Schenker kommt auf seiner neuen Scheibe "

Resurrection" mit einem ganzen Stall prominenter ex-Mitstreiter um Eck und schafft es dabei auch noch eine gute Platte abzuliefern. Spannend, findet unser Rezensent.

Konstantin Wecker  - Poesie & Widerstand live

Konstantin Wecker ist inzwischen über 70, hat aber noch reichlich Leidenschaft und Druck auf dem Kessel. Das zeigt seine Jubiläums-Live-DVD „Poesie und Widerstand – live“

Beth Hart & Joe Bonamassa - Black Coffee

Beth Hart & Joe Bonamassa legen mit neuen gemeinsamen Album "Black Coffee"ne ziemlich Hammerscheibe vor, findet unser Rezensent.

BILDERSTRECKE:

STEVE LUKATHER zaubert in der Zeche

Als beeindruckender Techniker zeigte sich STEVE LUKATHER am 17. April in der Bochumer Zeche. Mit seiner Solo-Band setzte er auf Virtuoses. Der jüngste Alleingang „Transition“ stand erwartungsgemäß im Mittelpunkt des Bühnengeschehens.

Dabei haute Lukather atemberaubend mit seiner Sechsaitigen solistisch auf den Putz. Er ist noch immer einer der ganz großen Gitarrenvirtuosen. Aber er zeigte sich dabei nicht nur als exquisiter Instrumentalist, sondern auch als fantastischer Sänger. Grandios auch seine Begleitband mit Eric Valentine an den Drums, Steve Weingart an den Tasten und Renee Jones am Bass.

Der Meister schaute aber auch beim älteren Soloscheiben wie „Candyman“ vorbei, erfreute mit seiner geilen Fassung des Hendrix-Klassikers „Freedom“. Alles zur Zufriedenheit des Auditoriums in der seit Monaten ausverkauften Zeche. Die Zuhörerschaft dürfte zu nicht unwesentlichen Teilen selbst aus (Hobby)Musikern bestanden haben. Denn bei Lukathers Soloscheiben werden Freunde eingängiger Klänge á la TOTO eher nicht angesprochen. „Transition“ bewegt sich an der Grenzlinie zwischen Rock, Pop und Fusion, überschreitet die Grenzen auch immer wieder in jede Richtung. Hier ist vieles verspielt, komplex, gelegentlich sphärisch und eben wenig Hitparadentauglich. Aber genau deshalb waren die Zuhörer ja gekommen. Eine große Bilderstrecke gibt es HIER.