CD & DVD-REVIEWS:

Biff Byford - School of Hard Knocks

Biff Byford, hauptberuflich Frontmann und irgendwie auch Mastermind der NWOBHM-Veteranen SAXON serviert uns mit “School of Hard Knocks” sein Solo-Debüt. Was davon zu halten ist, steht HIER.

ROSE TATTOO – OUTLAWS

Die Aussie-Rabauken von ROSE TATTOO haben sich ihr 1978er Debüt nochmal in der aktuellen Besetzung vorgenommen. Wie das klingt, hat unser Rezensent Onkel Hotte HIER aufgeschrieben.

MONO INC. – The Book Of Fire

Die Hamburger Düsterrocker MONO INC. servieren uns mit „The Book Of Fire“ den Nachfolger ihres Erfolgsalbums “Welcome To Hell”. Zielgruppengerecht, urteilt unser Rezensent.

Molly Hatchet  - Battleground

Die Southern Rock-Veteranen MOLLY HATCHET kommen dieser Tage mit ihrer neuen Live-Scheibe „Battleground“ um die Ecke - mit Gesangsneuzugang Jimmy Elkins, wie man HIER lesen kann.

FOREIGNER - Double Vision: Then And Now

Wiedervereinigung bei FOREIGNER? Viele ahnten Arges. Aber sie Irrten. „Double Vision: Then And Now“ ist ein wirklich toller Konzertfilm und Live-Album, findet unser Rezensent.

MOTÖRHEAD – "1979"-Sets

Die MOTÖRHEAD-Nachlass- verwalter haben nochmal in ihren Archiven gekramt und hauen ein richtig dickes Ding raus. Genau genommen drei dicke Dinger, die das Jahr 1979 umfänglich reflektieren, wie man HIER lesen kann.

AIRBOURNE – Boneshaker

Die Australier AIRBOURNE melden sich mit Album Nr. 4 zurück. Und „Boneshaker“ lässt tatsächlich Wand und Gerippe erzittern, findet unser Rezensent.

BILDERSTRECKE:

STOPPOK in der Kaue

Lange hat man nix neues mehr vom exilierten Ruhrpottbarden STEFAN STOPPOK gehört. Immerhin: Der Veteranen der Pott-Rockszene ist noch immer auf den Bühnen der Regionen unterwegs – und lieferte dabei am 17. Februar in der Kaue Gelsenkirchen einen bärenstarken Auftritt ab.

Nur im Begleitung seiner vier-, sechs-, acht- und zwölfsaitigen Gespielinnen wagte der Ex-Essener sich auf die kleine Bühne der Kaue. Ein Mann und seine Gitarre(n). STOPPOK ist derzeit (mal wieder) auf eine schmale Einerbesetzung, bei der er neben den Saiteninstrumenten auch nebenbei per pedes mit speziellen Perkussion-Instrumenten für den nötigen Rhythmus sorgt. Und das macht er tatsächlich ziemlich gut. Nicht nur, weil er ein atemberaubender Techniker auf Gitarren, Banjo oder Instrumentalkuriositäten wie einer irischen Bouzoukid ist. Einfach virtuos. Aber nur deshalb waren die zahlreichen Anhänger sicher nicht ins ausverkaufte Haus gekommen. Es waren eher seine immer schnodderige, oft ironischen und dann und wann auch melancholischen Reflexionen über das Alltagsgeschehen, auch, aber nicht nur im Pott. So etwa die süßliche Eröffnungsnummer „Wer mir fehlte“. Das alles findet bei STOPPOK bekanntlich im musikalischen Dreiländereck von Folk, Blues und Rock statt. Auf diesem Territorium absolvierte er dann einen Par Force-Ritt durch seine musikalische Biografie. Die reichte von seiner 1984 grandios gefloppten Erstlings-Solo-Single „Stell Dir vor es gibt Arbeit und keiner geht hin“ über Material jüngeren Datums wie „Ich wartete“ oder den „Schieber Blues“ bis hin zu echten Klassiker wie „Aus dem Beton“ und „Tanz“ im Zugabenblock.

Der Mann kann was. Der Mann könnte allerdings auch mal wieder eine echte Bandplatte aufnehmen, die letzte nämlich immer schon ist schon vier Jahre alt.

Eine Bilderstrecke gibt es HIER.

-nhs