CD & DVD-REVIEWS:

Chris Rea - Road Songs ForLovers

Chris Rea meldet sich trotz herber gesundheitlicher Rückschläge wieder mit einer neuen Scheibe zurück. Auf „Road Songs For Lovers“ geht es wiederum extrem entspannt zur, wie unser Rezensent feststellt.

MOTÖRHEAD – Under Cöver

Wie ist die neue MOTÖRHEAD-Coverscheibe? Darüber gehen die Meinungen in der Redaktion doch ziemlich auseinander, wie man HIER lesen kann.

QUIET RIOT – ROAD RAGE

QUIET RIOT sind (mal wieder) mit nem neuen Sänger - dem  „American Idol“- Gewinner James Durbin und neuem Album unterwegs-. Die Scheibe hat eine ziemlich turbulente Entstehungsgeschichte, wie man HIER nachlesen kann.

DIRKSCHNEIDER Nochmal Back To The Roots

Herr DIRKSCHNEIDER hat mal wieder ne neue Live-Scheibe aufgenommen - mit Material seiner Ex-Kapelle ACCEPT. Der Sinngebung dieser Unterfangens spürt HIER unser Rezensent Markus Renner nach:

BILDERSTRECKE:

STOPPOK in der Kaue

Lange hat man nix neues mehr vom exilierten Ruhrpottbarden STEFAN STOPPOK gehört. Immerhin: Der Veteranen der Pott-Rockszene ist noch immer auf den Bühnen der Regionen unterwegs – und lieferte dabei am 17. Februar in der Kaue Gelsenkirchen einen bärenstarken Auftritt ab.

Nur im Begleitung seiner vier-, sechs-, acht- und zwölfsaitigen Gespielinnen wagte der Ex-Essener sich auf die kleine Bühne der Kaue. Ein Mann und seine Gitarre(n). STOPPOK ist derzeit (mal wieder) auf eine schmale Einerbesetzung, bei der er neben den Saiteninstrumenten auch nebenbei per pedes mit speziellen Perkussion-Instrumenten für den nötigen Rhythmus sorgt. Und das macht er tatsächlich ziemlich gut. Nicht nur, weil er ein atemberaubender Techniker auf Gitarren, Banjo oder Instrumentalkuriositäten wie einer irischen Bouzoukid ist. Einfach virtuos. Aber nur deshalb waren die zahlreichen Anhänger sicher nicht ins ausverkaufte Haus gekommen. Es waren eher seine immer schnodderige, oft ironischen und dann und wann auch melancholischen Reflexionen über das Alltagsgeschehen, auch, aber nicht nur im Pott. So etwa die süßliche Eröffnungsnummer „Wer mir fehlte“. Das alles findet bei STOPPOK bekanntlich im musikalischen Dreiländereck von Folk, Blues und Rock statt. Auf diesem Territorium absolvierte er dann einen Par Force-Ritt durch seine musikalische Biografie. Die reichte von seiner 1984 grandios gefloppten Erstlings-Solo-Single „Stell Dir vor es gibt Arbeit und keiner geht hin“ über Material jüngeren Datums wie „Ich wartete“ oder den „Schieber Blues“ bis hin zu echten Klassiker wie „Aus dem Beton“ und „Tanz“ im Zugabenblock.

Der Mann kann was. Der Mann könnte allerdings auch mal wieder eine echte Bandplatte aufnehmen, die letzte nämlich immer schon ist schon vier Jahre alt.

Eine Bilderstrecke gibt es HIER.

-nhs