CD & DVD-REVIEWS:

DANZIG – Black Laden Crown

Das erste DANZIG Album mit ausschließlich neuen Songs seit sieben Jahren serviert und Glenn DANZIG - und macht damit eine historische Bauchlandung, findet unser Rezensent.

DEEP PURPLE – inFinite

Die britischen Rock-Giganten DEEP PURPLE legen mit „inFinite“ Album Nr. 20 vor. Ein ziemlich gelungenes, entspanntes Alterswerk - und vielleicht das letzte, mutmaßt unserer Rezensent HIER:

CHICKENFOOT – Best + Live

Die All-Star-Truppe CHICKEN- FOOT hat ne neue Scheibe, so mehr oder weniger zumindest. Was von dem Best Of und Live-Doppelschlag zu halten ist, steht HIER:

BÜHNENNOTIZEN:

DOUBLE CRUSH SYNDROME live in Düsseldorf

DOUBLE CRUSH SYNDROME haben ein starkes Album abgeliefert. Aber schaffen sie den Live-Test? Das beantwortet unser Rezensent HIER.

BILDERSTRECKE:

STOPPOK in der Kaue

Lange hat man nix neues mehr vom exilierten Ruhrpottbarden STEFAN STOPPOK gehört. Immerhin: Der Veteranen der Pott-Rockszene ist noch immer auf den Bühnen der Regionen unterwegs – und lieferte dabei am 17. Februar in der Kaue Gelsenkirchen einen bärenstarken Auftritt ab.

Nur im Begleitung seiner vier-, sechs-, acht- und zwölfsaitigen Gespielinnen wagte der Ex-Essener sich auf die kleine Bühne der Kaue. Ein Mann und seine Gitarre(n). STOPPOK ist derzeit (mal wieder) auf eine schmale Einerbesetzung, bei der er neben den Saiteninstrumenten auch nebenbei per pedes mit speziellen Perkussion-Instrumenten für den nötigen Rhythmus sorgt. Und das macht er tatsächlich ziemlich gut. Nicht nur, weil er ein atemberaubender Techniker auf Gitarren, Banjo oder Instrumentalkuriositäten wie einer irischen Bouzoukid ist. Einfach virtuos. Aber nur deshalb waren die zahlreichen Anhänger sicher nicht ins ausverkaufte Haus gekommen. Es waren eher seine immer schnodderige, oft ironischen und dann und wann auch melancholischen Reflexionen über das Alltagsgeschehen, auch, aber nicht nur im Pott. So etwa die süßliche Eröffnungsnummer „Wer mir fehlte“. Das alles findet bei STOPPOK bekanntlich im musikalischen Dreiländereck von Folk, Blues und Rock statt. Auf diesem Territorium absolvierte er dann einen Par Force-Ritt durch seine musikalische Biografie. Die reichte von seiner 1984 grandios gefloppten Erstlings-Solo-Single „Stell Dir vor es gibt Arbeit und keiner geht hin“ über Material jüngeren Datums wie „Ich wartete“ oder den „Schieber Blues“ bis hin zu echten Klassiker wie „Aus dem Beton“ und „Tanz“ im Zugabenblock.

Der Mann kann was. Der Mann könnte allerdings auch mal wieder eine echte Bandplatte aufnehmen, die letzte nämlich immer schon ist schon vier Jahre alt.

Eine Bilderstrecke gibt es HIER.

-nhs