CD & DVD-REVIEWS:

KISS - KISSWORLD

Die Gruselrock-Veteranen und Marketing-Cracks setzen dieser Tage zur letzten Runde an. Auf ihrer „End of The Road“-Tour und mit der neuen (neuigkeitsfreien) Kompilation „KISSWORLD“, wie man HIER lesen kann.

Yngwie Malmsteen – Blue Lightning

Mit seinem neuen Album „Blue Lightning“ widmet sich Yngwie Malmsteen diesmal dem Blues. Oder zumindest das, was er dafür hält – und scheitert dabei grandios, findet zumindest unser Rezensent.

Robin Trower - Coming Closer To The Day

Die britische Blues(Rock) Legende Robin Trower liefert mit „Coming Closer To The Day“ auch mit 74 Lenzen noch immer kreativ ab, findet unser Rezensent.

Don Felder - American Rock `N` Roll

Ex-EAGLES-Gitarrero Don Felder haut Personell auf seinem neuen Soloalbum „American Rock `N` Roll“ganz schön auf den Putz und schleppt eine ganze Promi-Brigade an, wie man HIER lesen kann,

Rossi/Rickard - We Talk Too Much

Herr Rossi sucht das Glück diesmal ohne seine Stammband STATUS QUO, Zusammen mit Sängerin Hannah Rickard frönt er seiner Leidenschaft für Country. Rockt nicht, findet unser Rezensent.

AVANTASIA – Moonglow

Tobias Sammet ist bekanntlich ziemlich rührig. Auf „Moonglow“ wartet er mit reichlich Bombast und Promis auf. WEITERLESEN

BILDERSTRECKE:

TESTAMENT in Köln

Alex Skolnick
Alex Skolnick

Bärenstark sind die Bay-Area-Veteranen TESTAMENT derzeit unterwegs, wie ihre 2012er Scheibe „Dark Roots of Earth“ unter Beweis stellte. Dieses Niveau hielt die Truppe um Bandgründer Eric Peterson auch beim Gastspiel in der Kölner Live Music Hall am 23. März.

 

Mit Krachern vom neuen Album wie „Rise up“ oder „American Hate“ stiegen die fünf inzwischen auch nicht mehr taufrischen Herrschaften in den Abend ein – und standen damit im Raum, wie eine Wand: Betonhart und undurchdringlich. Dabei langte das Quintett aus dem kalifornischen Oakland noch einen ganzen Zacken härter zu, als bei Studiowerken. As zeigte auch Bandklassikern wie „Into the Pit“ oder dem großartigen „Practice What You Preach“ von 1989.

Schlagzeuger Gene Hoglan und Basser Greg Christian verschmolzen mit Eric Peterson an der Rhythmus-Gitarre zu einem Soundblock, der den geneigten Zuhörer umwerfen konnte. Darüber servierte Alex Skolnick Gitarren-Soli, die in ihrer Virtuosität in der Thrash-Szene konkurrenzlos sind. Und Chuck Billy bellte seine Gesangslinien heraus, wie eine tollwütige Bulldogge. Ein infernalische Klangcocktail, der in einem entrückten, rot-grün-lila-schwarzen Lichtmeer versank. Schmerzhaft, aber sehr beeindrucken. Eine Bilderstrecke gibt es HIER. -nhs