CD & DVD-REVIEWS:

QUIET RIOT – ROAD RAGE

QUIET RIOT sind (mal wieder) mit nem neuen Sänger - dem  „American Idol“- Gewinner James Durbin und neuem Album unterwegs-. Die Scheibe hat eine ziemlich turbulente Entstehungsgeschichte, wie man HIER nachlesen kann.

DIRKSCHNEIDER Nochmal Back To The Roots

Herr DIRKSCHNEIDER hat mal wieder ne neue Live-Scheibe aufgenommen - mit Material seiner Ex-Kapelle ACCEPT. Der Sinngebung dieser Unterfangens spürt HIER unser Rezensent Markus Renner nach:

EDGUY – Monuments

Die Umsatzkönige EDGUY fräsen sich schon nunmehr seit 25 Jahren mit ihren etwas zu klebrigen Melodien in unser Gehör. Das begehen sie mit einem fetten Packet aus Best-Of, nagelneuen Nummern und einer DVD. Lohnende Anschaffung, findet unserer Rezensent.

EUROPE - Final Countdown 30th Ann. Show

 

Vor drei Dekaden haben EUROPE mit „Final Countdown“ sämtliche Hitparaden geknackt. Das wurde 2016 auch livehaftig gefeiert. Was von dem gerade erschienen Mitschnitt der Feierlichkeiten zu halten ist, steht HIER

 

MR. BIG – Defying Gravity

Die US-Zockertruppe MR. BIG meldet sich mal wieder zu Wort. Bei „Defying Gravity“ bleibt sie aber unter ihren Möglichkeiten. Nicht spielerisch, aber kompositorisch, stellt unser Rezensent fest.

BILDERSTRECKE:

TESTAMENT in Köln

Alex Skolnick
Alex Skolnick

Bärenstark sind die Bay-Area-Veteranen TESTAMENT derzeit unterwegs, wie ihre 2012er Scheibe „Dark Roots of Earth“ unter Beweis stellte. Dieses Niveau hielt die Truppe um Bandgründer Eric Peterson auch beim Gastspiel in der Kölner Live Music Hall am 23. März.

 

Mit Krachern vom neuen Album wie „Rise up“ oder „American Hate“ stiegen die fünf inzwischen auch nicht mehr taufrischen Herrschaften in den Abend ein – und standen damit im Raum, wie eine Wand: Betonhart und undurchdringlich. Dabei langte das Quintett aus dem kalifornischen Oakland noch einen ganzen Zacken härter zu, als bei Studiowerken. As zeigte auch Bandklassikern wie „Into the Pit“ oder dem großartigen „Practice What You Preach“ von 1989.

Schlagzeuger Gene Hoglan und Basser Greg Christian verschmolzen mit Eric Peterson an der Rhythmus-Gitarre zu einem Soundblock, der den geneigten Zuhörer umwerfen konnte. Darüber servierte Alex Skolnick Gitarren-Soli, die in ihrer Virtuosität in der Thrash-Szene konkurrenzlos sind. Und Chuck Billy bellte seine Gesangslinien heraus, wie eine tollwütige Bulldogge. Ein infernalische Klangcocktail, der in einem entrückten, rot-grün-lila-schwarzen Lichtmeer versank. Schmerzhaft, aber sehr beeindrucken. Eine Bilderstrecke gibt es HIER. -nhs