CD & DVD-REVIEWS:

AMON AMARTH - The Pursuit Of Vikings

Die schwedischen Metal-Wikinger AMON AMARTH liefern dieser Tage eine Live-Vollbedienung der Extraklasse, wie man HIER nachlesen kann.

SLASH - Living The Dream

Mit „Living The Dream” hat Slash sein viertes Soloalbum und das dritte mit seinen Sänger Myles Kennedy am Start. Was davon zu halten ist steht HIER.

Alice Cooper - At The Olympia

Im vergangenen Jahr hat Schock-Rocker-Opa Alice Cooper mit dem Studioalbum „Paranormal" ja noch unter Beweis gestellt, dass er noch nicht reif für die Rente ist. Jetzt überzeugt er noch mit einem Doppel-Live-Dokument vom Tour-Finale.

ALCATRAZZ - Live In Japan 1984

Anfang 1984 tourte ex-RAINBOW und MSG-Röhre Graham Bonnet mit seiner Truppe ALCATRAZZ durch Japan. Im Schlepptau  Yngwie J. Malmsteen. Die Show aus dem Nakano Sun Plaza wird nun erweitert und überarbeitet wiederveröffentlicht. Lohnende Anschaffung, findet unser Rezensent.

URIAH HEEP - Living The Dream

Andere Rock-Dinos nehmen die Rockerrente in den Blick, URIAH HEEP legen mit „Living The Dream“ Studioalbum Nr. 25 (!) vor - und klingen dabei so gar nicht nach Rentnerband.

BILDERSTRECKE:

URIAH HEEP in Bochum

Sie bekommen die Hütte noch immer voll, die Rockhaudegen URIAH HEEP. Allerdings sind die Hütten inzwischen etwas kleiner geworden sind. Aber für Bochumer Zeche reicht es noch immer. Die war nämlich am 22. März voll bis unters Dach, als das letzte Gründungsmitglied Mick Box mit seinen vier Mitstreitern die Bühne enterte. Auch wenn grau inzwischen die vorherrschende Haarfarbe der Kapelle und der Zuschauer ist, stehen die älteren Herrschaften noch gut im Saft. Und so fuhren sie nicht nur die unvermeidliche Klassikerparade von „Stealin’“ über “Look at Yourself“ bis hin zu „July Morning“ auf. Auch der aktuelle Liederreigen „Into The Wild“ wurde etwa mit dem Titelsong oder dem drückenden Rocker „Nail On The Head“ gewürdigt. Daneben gab es auch eher selten Gespieltes wie „Traveller In Time“. Zum Schluss kam die Truppe um Gassenhauer wie das eigentlich unerträgliche „Lady In Black“ oder „Easy Livin’“ nicht herum. Bester Mucker des Abends: Der grandiose Schlagzeuger Russell Gilbrook, der den Orgelkracher „Gyspy“ mit Doublabass-Attacken verfeinert. Groß. Ansonsten lieferte Sänger Bernie Shaw und Keyboarder Phil Lanzon in gewohnter Qualität ab. Betont unauffällig: ZODIAC MINDWARP-Tieftöner Dave Rimmer, der den erkrankten Trevor Bolder kompetent vertrat.

Ein Bilderstrecke gibt es HIER.