CD & DVD-REVIEWS:

DANZIG – Black Laden Crown

Das erste DANZIG Album mit ausschließlich neuen Songs seit sieben Jahren serviert und Glenn DANZIG - und macht damit eine historische Bauchlandung, findet unser Rezensent.

DEEP PURPLE – inFinite

Die britischen Rock-Giganten DEEP PURPLE legen mit „inFinite“ Album Nr. 20 vor. Ein ziemlich gelungenes, entspanntes Alterswerk - und vielleicht das letzte, mutmaßt unserer Rezensent HIER:

CHICKENFOOT – Best + Live

Die All-Star-Truppe CHICKEN- FOOT hat ne neue Scheibe, so mehr oder weniger zumindest. Was von dem Best Of und Live-Doppelschlag zu halten ist, steht HIER:

BÜHNENNOTIZEN:

DOUBLE CRUSH SYNDROME live in Düsseldorf

DOUBLE CRUSH SYNDROME haben ein starkes Album abgeliefert. Aber schaffen sie den Live-Test? Das beantwortet unser Rezensent HIER.

Noch immer mit Vibrator unterwegs. Lips: Fotos: Niels Holger Schmidt
Noch immer mit Vibrator unterwegs. Lips: Fotos: Niels Holger Schmidt

BILDERSTRECKE:

ANVIL im Rockpalast

Schlagzeug-Ass Robb ReineR:
Schlagzeug-Ass Robb ReineR:

Die kanadischen Metal-Veteranen um Gitarrist & Sänger Steve „Lips“ Kudlow & Co sind einfach Kult, spätestens seit dem 2009er Dokumentarfilm „ANVIL – Geschichte einer Freundschaft“. Aber auch musikalisch haben die drei Ahornblätter noch ordentlich Saft. Das stellte ihr Auftritt am 2. Dezember im Bochumer Rockpalast – der kleinen Spielstätte der Matrix - unter Beweis.

Geradeaus, schnörkellos, fast etwas altmodisch direkt klingt das Trio. Das besteht aktuell aus Kudlow, natürlich Schlagzeug-Ass Robb Reiner sowie dem erst im August eingestiegenen Tief-töner Chris Robertson. Und die drei hauten den Zuhörern im ganz ordentlich gefüllten Rockpalast mal ordentlich auf die Omme. So muss man sich erstmal trauen, den Gig zu eröffnen: Lips sprang Eingangs beherzt in Parkett und solierte dort erstmal ausgiebig – zu Begeisterung der Zuhörerschaft. Mit den Fans auf Tuchführung. Vorbildlich. Das änderte sich bei Rest des Auftritts nicht. Aber abgesehen davon: ANVIL haben einfach Songs zu bieten. Zum Beispiel den Titelsong der jüngsten Scheibe „Hope In Hell“. Das saß. Vom gleichen Œuvre kam die krachende Single „Badass Rock N Roll“, der Knaller „Eat Your Words“ ebenso.

Etwas kurz kam dagegen die noch stärkere Vorgängerscheibe „Juggernaut Of Justice“. Hier erwischte man mit „Swing Thing“ die wohl schwächste Nummer, auch wenn der furios trommelnde Robb Reiner hier Gelegenheit erhielt, solistisch sein Können zu beweisen. Nur: Schlagzeugsolos brauchte schon in den 80er niemand wirklich. Wenn die spielfreudige Truppe aber auf echte Songs setzte, erlebte sie ihre stärksten. Etwa mit der sabbathesken Uralt-Komposition „ThumbHang“. Apropos BLACK SABBATH: Deren jüngstes Album „13“ nahm Kudlow zum Anlass einer augenzwinkernden Urheberrechtsbeschwerde. Hieß doch schon ANVILS dreizehnte Scheibe Jahre früher „This is Thirteen“. Ansonsten hatte das Trio vor allem eines: Spaß. Die Herren rocken einfach – und spielen dabei noch vorzüglich zusammen. Und großes Vergnügen hatten die tobenden Zuhörer offenkundig auch, etwa beim Klassiker „Metal On Metal“ oder auch bei der Zugabe „Forged in Fire“. Stark. -nhs

 

Eine große Bilderstrecke gibt es HIER.

Und das wurde gegeben:

March Of The Craps

666

School Love

Bad Ass Rock´n´Roll

Winged Assassins (Bass Solo)

On Fire

This Is Thirteen

Mothra (Dildo-Slide-Gitarrensolo)

Thumb Hang

Swing Thing (Schlagzeug Solo)

Hope In Hell

Eat Your Words

Metal On Metal

--

Forged In Fire

BILDERSTRECKE: ANVIL

ANVIL, Bochum2014_06
ANVIL, Bochum2014_07
ANVIL, Bochum2014_08
ANVIL, Bochum2014_09
ANVIL, Bochum2014_10
ANVIL, Bochum2014_11
ANVIL, Bochum2014_12
ANVIL, Bochum2014_13
ANVIL, Bochum2014_14
ANVIL, Bochum2014_15
ANVIL, Bochum2014_16
ANVIL, Bochum2014_17
ANVIL, Bochum2014_18
ANVIL, Bochum2014_19
ANVIL, Bochum2014_20
ANVIL, Bochum2014_21
ANVIL, Bochum2014_22
ANVIL, Bochum2014_23
ANVIL, Bochum2014_24
ANVIL, Bochum2014_01
ANVIL, Bochum2014_02
ANVIL, Bochum2014_03
ANVIL, Bochum2014_04
ANVIL, Bochum2014_05