CD & DVD-REVIEWS:

AMON AMARTH - The Pursuit Of Vikings

Die schwedischen Metal-Wikinger AMON AMARTH liefern dieser Tage eine Live-Vollbedienung der Extraklasse, wie man HIER nachlesen kann.

SLASH - Living The Dream

Mit „Living The Dream” hat Slash sein viertes Soloalbum und das dritte mit seinen Sänger Myles Kennedy am Start. Was davon zu halten ist steht HIER.

Alice Cooper - At The Olympia

Im vergangenen Jahr hat Schock-Rocker-Opa Alice Cooper mit dem Studioalbum „Paranormal" ja noch unter Beweis gestellt, dass er noch nicht reif für die Rente ist. Jetzt überzeugt er noch mit einem Doppel-Live-Dokument vom Tour-Finale.

ALCATRAZZ - Live In Japan 1984

Anfang 1984 tourte ex-RAINBOW und MSG-Röhre Graham Bonnet mit seiner Truppe ALCATRAZZ durch Japan. Im Schlepptau  Yngwie J. Malmsteen. Die Show aus dem Nakano Sun Plaza wird nun erweitert und überarbeitet wiederveröffentlicht. Lohnende Anschaffung, findet unser Rezensent.

URIAH HEEP - Living The Dream

Andere Rock-Dinos nehmen die Rockerrente in den Blick, URIAH HEEP legen mit „Living The Dream“ Studioalbum Nr. 25 (!) vor - und klingen dabei so gar nicht nach Rentnerband.

Ruhrpott-BLACKMORE: AXEL RUDI PELL. Fotos: Niels Holger Schmidt
Ruhrpott-BLACKMORE: AXEL RUDI PELL. Fotos: Niels Holger Schmidt

BILDERSTRECKE:

AXEL RUDI PELL in Bochum

Klassisch: Ex-RAINBOW-Taktgeber Bobby Rondinelli.
Klassisch: Ex-RAINBOW-Taktgeber Bobby Rondinelli.

Wenn Ruhrpott-BLACKMORE AXEL RUDI PELL in seiner Heimatstadt Bochum Hof hält, ist die Hütte voll. Diese Weisheit bewahrheitete sich auch am 20. und 21. Februar wieder. Diese Heimspiele in der Zeche waren ruckizucki ausverkauft. Und die Anhängerschaft feierte Bochums erfolgreichsten Hardrocker standesgemäß ab.

Seinen aktuellen Longplayer „Into The Storm“ legte PELL dem Auditorium gleich eingangs des Gastspiels ans Herz, etwa mit „Long Way To Go“ oder „Burning Chains“. Auch mit dem Neil Young-Cover „Hey Hey, My My“, in das dann noch allerlei LED ZEPPELIN, RAINBOW und DEEP PURPLE-Versatzstücke integriert wurden, promotete PELL dieses Werk. Ansonsten gab es natürlich vielerlei Gassenhauer aus PELLS Schaffen, so etwa „Nasty Reputation“, „Strong as a Rock“ oder der Knaller „Warrior“. Auch den Schlusspunkt bestritt er mit Klassikern wie „Call Her Princess“. Im Zugabeteil servierte er ein Medley von „The Masquerade Ball“ und „Casbah“ und „Rock the Nation“.

Handwerklich zeigte sich Bandleader Pell mit seinen Begleitern Johnny Gioeli, Gesang,

Volker Krawczak am Bass, Keyboard Ferdy Doernberg sowie Drummer Bobby Rondinelli hervorragend aufgelegt. Letzterer erwies sich als besonderer Gewinn. Der Ex-RAINBOW-Taktgeber werte den Sound mit seinem sehr rockigen Stil erheblich auf, macht ihn deutlich klassischer, weniger metallisch. Wenn man so will, brachte er den Ruhrpott-BLACKMORE näher ans große Vorbild.

Für alle, die keine Karte mehr bekommen haben: Am 21. September in der Essigfabrik Köln und am 5. Oktober in der Zeche Bochum gibt es noch zweimal die Gelegenheit. Teilnahme empfohlen. Für die deutschen Auftritte gibt es HIER Karten. –nhs

BILDERSTRECKE: AXEL RUDI PELL

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