CD & DVD-REVIEWS:

URIAH HEEP - Living The Dream

Andere Rock-Dinos nehmen die Rockerrente in den Blick, URIAH HEEP legen mit „Living The Dream“ Studioalbum Nr. 25 (!) vor - und klingen dabei so gar nicht nach Rentnerband.

Eric Clapton: Life In 12 Bars (Soundtrack)

Dieser Tage schaut Eric Clapton in dem Dokumentarfilm „Life In 12 Bars“ auf sein Leben und seine Ausnahmekarriere zurück. Auch der Soundtrack hat es in sich, findet unser Rezensent.

Joe Bonamassa - British Blues Explosion Live

Joe Bonamassa ist bekanntlich ein ziemlich fleißiger Mann. Auf seinem neuen setzt er sich mit den Heroen der “British Blues Explosion” auseinander, also mit Eric Clapton, Jeff Beck und Jimmy Page. Ganz interessant, findet unser Rezensent.

AYREON – Best of Ayreon live

Die Zockertruppe um Arjen Anthony Lucassen serviert uns mit ihrem Doppellive-Album – wie der Titel schon andeutet – einen livehaftigen Durchmarsch durch ihr Schaffen seit 1995. Mitgeschnitten wurde das ganz bei den 2017er Tilburg-Konzerten. Beeindruckend, findet unser Rezensent.

Sehr zurückhaltend: BAP-Boss NIEDECKEN. Fotos: Niels Holger Schmidt
Sehr zurückhaltend: BAP-Boss NIEDECKEN. Fotos: Niels Holger Schmidt

BILDERSTRECKEN:

BAP stromlos in Wuppertal

Eine komplette Tour ohne Stromgitarre, das sei schon lange sein Traum gewesen, erklärt BAP-Frontmann Wolfgang Niedecken seinem Publikum in der voll bestuhlten historischen Stadthalle in Wuppertal. Spätestens mit dem 2008 erschienenen Album „Radio Pandora“, das es sowohl in einer „plugged“- als auch in einer „unplugged“-Version gibt, habe eine solche Tour auf der Agenda gestanden – doch immer wieder habe es dann doch ein wichtigeres Projekt gegeben. Jetzt allerdings ist es soweit, und weil sich der Musiksender MTV den Begriff „unplugged“ hat schützen lassen, firmiert die aktuelle Konzertreise durch noble Säle eben unter dem Titel „Niedeckens BAP zieht den Stecker“. In gediegener Atmosphäre präsentieren sich die Kölschrocker von ihrer ruhigen Seite. Auf der Setlist stehen bekannte BAP-Hits neben selten gespielten Titeln, und auch das Solo-Werk Niedeckens wird angemessen gewürdigt. Viele Songs sind neu arrangiert und werden mit allerhand akustischer Saiteninstrumente, Pedal Steel, Fiedel und Harmonium intoniert, manche Titel sind kaum wiederzuerkennen, und immer weiß Niedecken sein Publikum mit Geschichten zur Entstehung seiner Werke zu unterhalten. Ein gepflegter Abend, bis zum Abschluss des Hauptteils wohl der größte BAP-Hit eine Kettenreaktion auslöst: Beim Intro des umarrangierten „Verdamp lang her“ steht erst hier und da ein Zuhörer auf, dann steht schließlich der gesamte Saal vor den Stühlen und schmettert den Refrain aus vollem Hals mit. Im Zugabenteil lassen es Niedecken und seine aktuelle Band mit Balladen wie „Do kanns Zaubere“ und „Novembermorje“ hauptsächlich wieder ruhiger angehen. „Zosamme alt“ heißt der Titeltrack der jüngsten Niedecken-Platte, den der Sänger nach überstandenem Schlaganfall seiner Frau gewidmet hat und der auch auf der Setlist steht – auch das Publikum ist mit Niedecken gealtert. –ONKEL HOTTE

 

Das wurde gegeben:

 

Noh all dänne Johre

RWB

Zosamme alt

Bahndamm

Paar Daach

Magdalena

Nöher

Shoeshine

Oleander

Souvenirs

Minenfeld (Alles wat)

Autobahn

Morje fröh

Lisa

Gulu

Jupp

Neppes

Prädestiniert

Lena

Verdamp lang her

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Babylon

Rita

Do kanns zaubere

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Novembermorje

Sonx

Sendeschluss

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