CD & DVD-REVIEWS:

DANZIG – Black Laden Crown

Das erste DANZIG Album mit ausschließlich neuen Songs seit sieben Jahren serviert und Glenn DANZIG - und macht damit eine historische Bauchlandung, findet unser Rezensent.

DEEP PURPLE – inFinite

Die britischen Rock-Giganten DEEP PURPLE legen mit „inFinite“ Album Nr. 20 vor. Ein ziemlich gelungenes, entspanntes Alterswerk - und vielleicht das letzte, mutmaßt unserer Rezensent HIER:

CHICKENFOOT – Best + Live

Die All-Star-Truppe CHICKEN- FOOT hat ne neue Scheibe, so mehr oder weniger zumindest. Was von dem Best Of und Live-Doppelschlag zu halten ist, steht HIER:

BÜHNENNOTIZEN:

DOUBLE CRUSH SYNDROME live in Düsseldorf

DOUBLE CRUSH SYNDROME haben ein starkes Album abgeliefert. Aber schaffen sie den Live-Test? Das beantwortet unser Rezensent HIER.

Auf der Burg Linn in Krefeld: BLACKMORE'S NIGHT. Fotos: Niels Holger Schmidt
Auf der Burg Linn in Krefeld: BLACKMORE'S NIGHT. Fotos: Niels Holger Schmidt

BILDERSTRECKE:

BLACKMORE'S NIGHT auf der Burg Linn

Saiten-Gott Ritchie Blackmore.
Saiten-Gott Ritchie Blackmore.

Ritchie Blackmore ist eigentlich ein Gott: Er hat mit DEEP PURPLE und RAINBOW epochale Klassiker wie die Scheiben „Machine Head“, „Burn“ oder „Rising“ erschaffen. Er hat Generationen von Gitarristen mit seinem fantastischen Ton und seiner Virtuosität geprägt. Einen wirklich tollen Ton und große Finderfertigkeit nennt der Mann auch mit 69 Jahren noch sein Eigen. Die Sache mit den epochalen Klassikern hat sich allerdings leider inzwischen erledigt. Vor gut anderthalb Dekaden stieg der Sechs-Saiten-Zeus vom Rocker-Olymp, um sich mit seiner Liebsten Candice Night in die Renaissance zu verabschieden. Fürderhin zogen sie mit den Spielmännern und –frauen von „BLACKMORE’S NIGHT“ durch die Lande. Und da sie nicht gestorben sind, spielen sie noch heute... Kommerziell ziemlich erfolgreich übrigens, künstlerisch allerdings einigermaßen letschert. Das zeigte auch ihr Auftritt am 1. August. Der fand stilecht auf der ziemlich beeindruckenden Burg Linn in Krefeld statt. 

Candice Night.
Candice Night.

Die Mischung aus Renaissance-Versatzstücken, Folk-Pop-Häppchen und Wiesn-Humor dürfte die Mehrzahl seiner alten Anhänger allerdings erschauern lassen. Nummern wie „Under a Violet Moon“ kann man sich fast noch in einer Rock-Fassung vorstellen. Liedchen wie „Durch Den Wald Zum Bach Haus“ sind allerdings schon starker Tobak. 

Rockt mal so gar nicht, auch wenn handwerklich und gesanglich nur erste Qualität geliefert wurde. Frau Night ist allerdings nicht gerade ein stimmliches Volumenwunder, wie etwa die Fassung der DEEP PURPLE-Ballade „Soldier of Fortune“ in Erinnerung rief. Meister Blackmore selbst klingt noch immer zum Niederknien großartig, ist aber musikalisch Lichtjahre von seiner olympischen Form entfernt. Die alberne Kostümierung der Band tut ein Übriges. Sei es d’rum: Die ebenfalls zu guten Teilen kostümierte Zuhörerschaft war dennoch begeistert und lies sich auch von der dürftigen Bühnenbeleuchtung nicht bremsen. -nhs

Eine ausführliche Bilderstrecke gibt es HIER.

 

BILDERSTRECKE: BLACKMORE'S NIGHT

BLACKMORES NIGHT, Krefeld2014_08
BLACKMORES NIGHT, Krefeld2014_09
BLACKMORES NIGHT, Krefeld2014_10
BLACKMORES NIGHT, Krefeld2014_11
BLACKMORES NIGHT, Krefeld2014_12
BLACKMORES NIGHT, Krefeld2014_13
BLACKMORES NIGHT, Krefeld2014_14
BLACKMORES NIGHT, Krefeld2014_15
BLACKMORES NIGHT, Krefeld2014_16
BLACKMORES NIGHT, Krefeld2014_17
BLACKMORES NIGHT, Krefeld2014_18
BLACKMORES NIGHT, Krefeld2014_19
BLACKMORES NIGHT, Krefeld2014_20
BLACKMORES NIGHT, Krefeld2014_21
BLACKMORES NIGHT, Krefeld2014_22
BLACKMORES NIGHT, Krefeld2014_23
BLACKMORES NIGHT, Krefeld2014_24
BLACKMORES NIGHT, Krefeld2014_01
BLACKMORES NIGHT, Krefeld2014_02
BLACKMORES NIGHT, Krefeld2014_03
BLACKMORES NIGHT, Krefeld2014_04
BLACKMORES NIGHT, Krefeld2014_05
BLACKMORES NIGHT, Krefeld2014_06
BLACKMORES NIGHT, Krefeld2014_07