CD & DVD-REVIEWS:

DANZIG – Black Laden Crown

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DEEP PURPLE – inFinite

Die britischen Rock-Giganten DEEP PURPLE legen mit „inFinite“ Album Nr. 20 vor. Ein ziemlich gelungenes, entspanntes Alterswerk - und vielleicht das letzte, mutmaßt unserer Rezensent HIER:

CHICKENFOOT – Best + Live

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BÜHNENNOTIZEN:

DOUBLE CRUSH SYNDROME live in Düsseldorf

DOUBLE CRUSH SYNDROME haben ein starkes Album abgeliefert. Aber schaffen sie den Live-Test? Das beantwortet unser Rezensent HIER.

Solides Handwerk mit etwas zu viel Pomade. EDGUY. Fotos: Niels Holger Schmidt
Solides Handwerk mit etwas zu viel Pomade. EDGUY. Fotos: Niels Holger Schmidt

BILDERSTRECKEN:

EDGUY & UNISONIC in Oberhausen

Sieger des Abends: UNISONIC.
Sieger des Abends: UNISONIC.

Sein großes Vorbild Michael Kiske nebst Band UNISONIC hat EDGUY-Boss Tobias Sammet mit auf die aktuelle Gastspielreise genommen. Der Auftritt in Oberhausen am 28. September zeigte: Der Lehrling kann dem Meister noch immer nicht das Wasser reichen.

 

Frage: Was macht die Hauptband, wenn die Vorgruppe gerade ihr Set mit einem selbst komponierten Genreklassiker krönt und die Halle Kopf steht? Antwort: Alt aussehen. Genau das passierte EDGUY-Boss Tobias Sammet beim Gastspiel in der Turbinenhalle: Die einzig legitimen HELLOWEEN-Nachfolger UNISONIC stellten in der Halle klar: Eigentlicher Headliner des Abends waren sie.

Für den Eröffnungsslot hatte Sammet die Teutonen-Metal-Allstar-Truppe mit den Ex-HELLOWEEN-Recken Michael Kiske und Kai Hansen gebucht. Und die haben Sammet unüberhörbar mit ihren „Keeper of the Seven Keys“-Scheiben tief beeinflusst.

 

Noch immer großartig: Michael Kiske.
Noch immer großartig: Michael Kiske.

Was den Kartenverkauf angeht, war die Wahl des Support-Acts augenscheinlich clever: Die durchaus nicht kleine Halle war fast ausverkauft. Das lag ausweislich der Oberbekleidung eines großen Teils des Auditoriums auch an UNISONIC. Erhebliche Teile der Zuhörerschaft huldigten auf ihren Shirts und Kutten vor allem HELLOWEEN, aber auch Kai Hansens Solo-Band GAMMA RAY und natürlich UNISONIC. Und diese Zuhörer feierten die ex-Kürbismetaller Kai Hansen und Michael Kiske mit ihrer neuen Truppe ordentlich ab. Dazu mussten die beiden nicht einmal auf HELLOWEEN-Klassiker zurückgreifen. So gab es fast ausschließlich UNISONIC-Material wie den Titelsong der selbstbetitelten Debütscheibe oder wie „Exceptional“ von der nagelneuen „Light Of Dawn” -Scheibe. Diese Nummern erwiesen sich als erstklassig bühnentauglich. Die Band zeigte jede Menge Spielfreude. Erst als vorletzten Song gab es mit „I Want Out“ doch einen HELLOWEEN-Gassenhauer – und dann war es um die Zuhörerschaft endgültig geschehen.

Und zu diesem Zeitpunkt waren EDGUY vielleicht schon nicht mehr völlig sicher, dass die Wahl der Vorgruppe eine gute Idee war. Sammet lieferte danach eine solide Vorstellung ab, keine Frage: Licht & Sound perfekt, professionelle Show, spielerische Perfektion, eine üppige Bühne. Allein: das half wenig. Kompositorisch können Sammet & Co. dem Duo Hansen/Kiske einfach nicht das Wasser reichen. EDGUY servierten unter Anderem Songs von der durchwachsenen aktuellen „Space Police – Defenders of the Crown“-Platte. So eröffneten sie mit der penetranten Glamrocknummer „Love Tyger“ und ließen die Titelsongs „Space Police“ und „Defenders of the Crown“ folgen. Spätestens da war klar, wer an diesem Abend Lehrling und wer Meister ist. Da half auch älteres Material wie „Superheroes“ nix. Sammets Stimme reicht einfach nicht an Kiske heran, die Songs ebenso wenig. Alles zu pomadig, alles zu gewollt auf Ohrwurm und Mitsingchöre getrimmt. Zu viel Bierzelt, zu wenig Kreativität. Darüber täuschten auch durchaus freundliche Zuschauerreaktionen nicht hinweg. -nhs

 

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EDGUY

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