CD & DVD-REVIEWS:

DANZIG – Black Laden Crown

Das erste DANZIG Album mit ausschließlich neuen Songs seit sieben Jahren serviert und Glenn DANZIG - und macht damit eine historische Bauchlandung, findet unser Rezensent.

DEEP PURPLE – inFinite

Die britischen Rock-Giganten DEEP PURPLE legen mit „inFinite“ Album Nr. 20 vor. Ein ziemlich gelungenes, entspanntes Alterswerk - und vielleicht das letzte, mutmaßt unserer Rezensent HIER:

CHICKENFOOT – Best + Live

Die All-Star-Truppe CHICKEN- FOOT hat ne neue Scheibe, so mehr oder weniger zumindest. Was von dem Best Of und Live-Doppelschlag zu halten ist, steht HIER:

BÜHNENNOTIZEN:

DOUBLE CRUSH SYNDROME live in Düsseldorf

DOUBLE CRUSH SYNDROME haben ein starkes Album abgeliefert. Aber schaffen sie den Live-Test? Das beantwortet unser Rezensent HIER.

IAN ANDERSON mit TULL-Programm aber ohne TULL. Fotos: Niels Holger Schmidt
IAN ANDERSON mit TULL-Programm aber ohne TULL. Fotos: Niels Holger Schmidt

BILDERSTRECKE:

JETHRO TULL’s Ian Anderson in Bonn

Florian Opahle an der Gitarre.
Florian Opahle an der Gitarre.

Eher an ein Musical als an ein Rockkonzert erinnerte das gediegene Gastspiel von JETHRO TULL’s Frontflöte Ian Anderson in der voll bestuhlten Bonner Beethovenhalle, auch im Publikum bestimmte Abendgarderobe statt Jeans das Bild. Aber so richtig zum Abrocken waren Tull ja auch früher nur in seltenen Momenten, von denen später noch die Rede sein wird. Die ersten 45 Minuten lang aber erweckte Anderson sein Alter Ego Ernest T. Parritt zum Leben und setzte die skurrile Geschichtsstunde von seinem jüngsten Solo-Album „Homo Erraticus“, das musikalisch leider ziemlich unspannend ist,  durchaus unterhaltsam in Szene. Mal im Filmeinspieler, mal auf der Bühne, galoppiert Parritt, Querflöten- und Whisky-Liebhaber, durch die verschiedenen Epochen der britischen Geschichte – als Nomade in der Jungsteinzeit, als Schmied in der Eisenzeit, als Mönch im Mittelalter und als Eisenbahn-Ingenieur zur Zeit der industriellen Revolution. Auf der Bühne inkarnierte der Sänger und Schauspieler Ryan O‘Donnel das Alter-Ego des Meisters – und klang dabei so gut wie Anderson in seinen besten Tagen selbst. Auch wenn Anderson heutzutage eher an einen pensionierten Oberstudienrat als an einen Rockstar erinnert – ein paar wilde Nummern hat er schon noch auf Lager. Schon kurz vor der Pause legten Anderson, O‘Donnel, Florian Opahle an der Gitarre, David Goodier am Bass, Scott Hammond hinter der Schießbude und John O’Hara an den Tasten los mit einer beeindruckenden musikalischen Zeitreise durch das Repertoire von JETHRO TULL, das dokumentiert, wie Anderson einst dem Progrock die Querflötentöne beigebracht hat.  Los ging’s mit „Too Old To Rock’n’Roll – Too Young To Die“, dann folgten Schlag auf Schlag Kracher wie „Critique Oblique“, „Songs From The Wood“ und zum krönenden Abschluss den bekanntesten Hit der sperrigen Briten: das treibende „Locomotive Breath“. Es wäre übertrieben zu behaupten, dass das Publikum – es sollen 1300 Besucher gewesen sein - zum Abschluss auf den Stühlen gestanden hätte. Zumindest traute sich aber auch kaum jemand, sitzen zu bleiben. –ONKEL HOTTE

BILDERSTRECKE: JETHRO TULL’s Ian Anderson

Jethro Tulls Ian Anderson, Bonn2014_01
Jethro Tulls Ian Anderson, Bonn2014_02
Jethro Tulls Ian Anderson, Bonn2014_03
Jethro Tulls Ian Anderson, Bonn2014_04
Jethro Tulls Ian Anderson, Bonn2014_05
Jethro Tulls Ian Anderson, Bonn2014_06
Jethro Tulls Ian Anderson, Bonn2014_07
Jethro Tulls Ian Anderson, Bonn2014_08
Jethro Tulls Ian Anderson, Bonn2014_09
Jethro Tulls Ian Anderson, Bonn2014_10
Jethro Tulls Ian Anderson, Bonn2014_11
Jethro Tulls Ian Anderson, Bonn2014_12