CD & DVD-REVIEWS:

METALLICA - S&M2

METALLICA machen es nochmal mit Gefiedel und Tschingderassabum. Taugt das was? Wie die neue Orchester-Scheibe „S&M2“ ist steht HIER.

BLUES PILLS - Holy Moly!

Nach dem Abgang von Gitarrist Dorian Sorriaux sahen viele die BLUES PILLS bereits am Ende. Weit gefehlt. Die neue Scheibe "Holy Moly!" ist einfach stark, wie man HIER lesen kann.

PRIMAL FEAR - Metal Commando

Die einen sagen: Mat Sinner nimmt mit PRIMAL FEAR seit 22 Jahren immer wieder die gleiche Platte auf, die anderen finden: „Metal Commando“ ist die beste JUDAS PRIEST-Scheibe seit vielen Jahren. Welche Einschätzung stimmt, haben wir HIER aufgeschrieben.

ROSE TATTOO – OUTLAWS

Die Aussie-Rabauken von ROSE TATTOO haben sich ihr 1978er Debüt nochmal in der aktuellen Besetzung vorgenommen. Wie das klingt, hat unser Rezensent Onkel Hotte HIER aufgeschrieben.

FOREIGNER - Double Vision: Then And Now

Wiedervereinigung bei FOREIGNER? Viele ahnten Arges. Aber sie Irrten. „Double Vision: Then And Now“ ist ein wirklich toller Konzertfilm und Live-Album, findet unser Rezensent.

MOTÖRHEAD – "1979"-Sets

Die MOTÖRHEAD-Nachlass- verwalter haben nochmal in ihren Archiven gekramt und hauen ein richtig dickes Ding raus. Genau genommen drei dicke Dinger, die das Jahr 1979 umfänglich reflektieren, wie man HIER lesen kann.

Noch immer grandios: Michael Schenker. Fotos: Niels Holger Schmidt
Noch immer grandios: Michael Schenker. Fotos: Niels Holger Schmidt

BILDERSTRECKE:

Michael Schenkers TEMPLE OF ROCK in der Zeche

Gut aufgelegt: Sänger Doogie White.
Gut aufgelegt: Sänger Doogie White.

Äußerlich ist er alt geworden, musikalisch ist er noch frisch: Michael Schenker gab am 3. November ein überzeugendes Lebenszeichen in der Zeche Bochum. Mit dabei waren auch einige alte Bekannte. TEMPLE OF ROCK heißt seine aktuelle Truppe. Als Mitpriester hat der ex-SCORPIONS- und UFO-Gitarrenmann die ex-SCORPIONS-Rhythmusgruppe Herman Rarebell (Schlagzeug) und Francis Buchholz (Bass), ex-RAINBOW-Röhre Doogie White sowie den MSG-Keyboarder Wayne Findlay dabei. Und so arbeitete man sich durch ein Klassiker-Programm, das sowohl UFO-Gassenhauer wie „Rock Bottom“ oder „Doctor Doctor“, MSG-Material wie „Armed and Ready“, aber auch SCORPIONS-Hits wie „Another Piece of Meat“ und „Rock You like a Hurrican“ würdigte. Letzteres ist interessant, weil es bekanntlich lange nach Schenkers Abgang bei den SCORPS entstand. Immerhin hatte Hermann Rarebell bei der Entstehung die Finger im Spiel. Gegen diese Wand aus Welthits verblasste das durchaus ordentliche TEMPLE OF ROCK-Material fast etwas. Die Truppe hat mit „Bridge The Gap“ die zweite Scheibe im Verkauf. Die dritte ist schon in der Mache und erscheint im Frühjahr 2015. Mit „Vigilante Man“ gab es in Bochum schon eine rockige Vorschau.

Spielerisch ist Schenker noch immer eine Klasse für sich. An seinen Ton kommt kaum jemand heran. Findlay legte eine saubere Rhythmusgitarre und Keyboardteppiche unter Schenkers grandiose Soli. Bei SCORPIONS-Nummern jüngeren Datums durfte er solieren – ebenfalls atemberaubend. Im Gegensatz zu den Vorgängertouren wagte sich Schenker aber auch solistisch an Kompositionen seines großen Bruders heran. Wie immer großartig: Sänger Doogie White. Und auch die Rhythmusfraktion Buchholz/Rarebell zeigte sich stark verbessert. Die beiden älteren Herren sind im Vergleich mit der Tour vor zwei Jahren wieder glänzend eingespielt und sorgten ordentlich für Druck. Die Truppe rockte einfach das (proppevolle) Haus, spätestens mit den Zugaben „Lights Out“ und „Blackout“. Mehr davon! -nhs

Eine Bilderstrecke gibt es HIER.

BILDERSTRECKE: Michael Schenker's TEMPLE OF ROCK

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Foto: Niels Holger Schmidt
Foto: Niels Holger Schmidt

IM GESPRÄCH: Herman Rarebell

Foto: Niels Holger Schmidt
Foto: Niels Holger Schmidt

BILDERSTRECKE: ULI JON ROTH in Bochum

Foto_Marc Theis
Foto_Marc Theis

SCORPIONS gehen nun doch nicht in Rente.