CD & DVD-REVIEWS:

MICHAEL SCHENKER FEST – Resurrection

Michael Schenker kommt auf seiner neuen Scheibe "

Resurrection" mit einem ganzen Stall prominenter ex-Mitstreiter um Eck und schafft es dabei auch noch eine gute Platte abzuliefern. Spannend, findet unser Rezensent.

Konstantin Wecker  - Poesie & Widerstand live

Konstantin Wecker ist inzwischen über 70, hat aber noch reichlich Leidenschaft und Druck auf dem Kessel. Das zeigt seine Jubiläums-Live-DVD „Poesie und Widerstand – live“

POP EVIL - Pop Evil

Das US-Quintett POP EVIL serviert auf der selbstbetitelten Scheibe US-Hardrock der aktuellen Machart mit Einschlag aus härteren Metallgefilden und gekonnten Hooks - aber leider ohne eine Spur von Dreck unter den Fingernägeln.

Beth Hart & Joe Bonamassa - Black Coffee

Beth Hart & Joe Bonamassa legen mit neuen gemeinsamen Album "Black Coffee"ne ziemlich Hammerscheibe vor, findet unser Rezensent.

Wieder vereint: Die klassischen QUO. Fotos: Niels Holger Schmidt
Wieder vereint: Die klassischen QUO. Fotos: Niels Holger Schmidt

BILDERSTRECKE:

STATUS QUO in Oberhausen

Die britischen Boogie-Rocker STATUS QUO gibt es gerade gleich zweimal. Einmal das eigentliche Line-up, das zuletzt mit dem Filmsoundtrack „Bula quo“ eher Durchwachsenes ablieferte. Anderseits die klassische Besetzung mit Francis Rossi, Rick Parfitt, Alan Lancaster und John Coghlan. Diese „Frantic Four“ geben gerade eine Mini-Tournee und schauten dabei am 19. März in der Arena Oberhausen vorbei.

Und die älteren Herrschaften rocken noch immer. Das war auch schon auf der im vergangenen Jahr erschienenen Live-Scheibe zu hören. Und das bestätigte sich in Oberhausen. Rau, urwüchsig und nicht immer ganz perfekt: Diesen Eindruck hinterließen die „alten“ QUO in Oberhausen. Denn diese Band-Version ist eigentlich eine komplett andere Band. Das zeigte schon der Auftakt mit „Junior's Wailing“ und „Backwater“. Nicht nur, dass Bassist Alan Lancaster den Gesang übernahm. Dieser „STATUS QUO ANTE“ ist eine ruppige, ungeschliffene Boogie-Dampfwalze, viel härter als die Altherrenrocker der eigentlichen QUO-Besetzung. Und so holzten sich die vier Herren durch gut 90 Minuten Programm. Das bestand natürlich aus 18 frühen Klassikern wie „Caroline“ oder „Bye Bye Johnny“. Da störte es wenig, dass es etwas bei Schlagzeuger John Coghlan dann und wann mal rumpelte oder dies sicher nicht die am Besten eingespielte QUO-Version der Geschichte war. Drauf geschissen. Die Opas rockten. -nhs

 

Das wurde gegeben:

 

1. Intro/Junior's Wailing

2. Backwater

3. Just Take Me

4. Is There a Better Way

5. In My Chair

6. Blue Eyed Lady

7. Little Lady

8. Most of the Time

9. Rain

10. (April) Spring, Summer and Wednesdays

11. Railroad

12. Oh Baby

13. Forty - Five Hundred Times

14. Big Fat Mama

15. Down Down

16. Roadhouse Blues

17. Caroline

18. Bye Bye Johnny

 

BILDERSTRECKE: STATUS QUO - FRANTIC FOUR TOUR

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