CD & DVD-REVIEWS:

Chris Rea - Road Songs ForLovers

Chris Rea meldet sich trotz herber gesundheitlicher Rückschläge wieder mit einer neuen Scheibe zurück. Auf „Road Songs For Lovers“ geht es wiederum extrem entspannt zur, wie unser Rezensent feststellt.

MOTÖRHEAD – Under Cöver

Wie ist die neue MOTÖRHEAD-Coverscheibe? Darüber gehen die Meinungen in der Redaktion doch ziemlich auseinander, wie man HIER lesen kann.

QUIET RIOT – ROAD RAGE

QUIET RIOT sind (mal wieder) mit nem neuen Sänger - dem  „American Idol“- Gewinner James Durbin und neuem Album unterwegs-. Die Scheibe hat eine ziemlich turbulente Entstehungsgeschichte, wie man HIER nachlesen kann.

DIRKSCHNEIDER Nochmal Back To The Roots

Herr DIRKSCHNEIDER hat mal wieder ne neue Live-Scheibe aufgenommen - mit Material seiner Ex-Kapelle ACCEPT. Der Sinngebung dieser Unterfangens spürt HIER unser Rezensent Markus Renner nach:

Mal wieder solitisch unterwegs: STOPPOK: Fotos: Niels Holger Schmidt
Mal wieder solitisch unterwegs: STOPPOK: Fotos: Niels Holger Schmidt

BILDERSTRECKE:

STOPPOK solo in Marl

STOPPOK war gut zu Fuß:
STOPPOK war gut zu Fuß:

Stefan STOPPOK ist hart im Nehmen: Kaum hatte er die erste Band-Tour seit Jahren Anfang Dezember abgeschlossen, legte er umgehend solistisch nach. Unter dem Motto „Nach der Tour ist vor der Tour“ hängte er noch mal so viele Konzerte im Alleingang dran. Bei Konzert Nr. 37 in Folge am 21. Dezember im Theater Marl waren Verschleißerscheinungen aber nicht zu verzeichnen.

Allerdings stieg er mit „Dein Glück“ und „Sei nicht sauer“ eher besinnlich ein – jahreszeitlich passend. Allerdings nahm das Bühnengeschehen mit „Auf festem Grund“ und „Es hätte nicht besser kommen können“ – beide von der aktuellen Band-Platte „Popschutz“ – deutlich Fahrt auf. Hier zeigte STOPPOK: man kann auch mit sechs Saiten nebst Fuß-Percussion amtlich grooven. Aber er rief auch in Erinnerung, dass er im musikalischen Dreiländereck von Folk, Blues und Rock unterwegs ist. Seine Blues-Platten würdigte er folglich mit „Spezialisten Blues“ und „Schieber Blues“. Ansonsten präsentierte sich STOPPOK als gewohnt atemberaubender Techniker auf seinen diversen sechs und zwölfsaitigen Gitarren. Einfach virtuos. Allerdings verzichtete er diesmal auf Banjo oder andere Instrumentalkuriositäten. Aber nur wegen seiner instrumentalen Kunststücke waren die zahlreichen Zuhörer sicher nicht gekommen. Es waren eher seine immer schnodderigen, oft ironischen und dann und wann auch melancholischen Reflexionen über das Alltagsgeschehen, auch, aber nicht nur im Pott, etwa „Willi und Gerd“. Und auch auf bissige Kommentare zum Zeitgeschehen verzichtete er nicht. So regte er sarkastisch eine Demo in Dresden gegen Leute mit individuellem Musikgeschmack an, weil diese ja die Gesellschaft gefährdeten – PEGIDA lässt grüßen.

Trotz des enormen Tour-Programms hat STOPPOK Spontaneität und Witz nicht verloren. Bei „Wir wollen unser Steak“ vom neuen Album animiert er das Auditorium etwa zur jahreszeitlichen Begleitung durch Klingeln mit dem Schlüsselbund, „Schlüssel Bells“ quasi: Zu „Cool durch Zufall“ organisierte er die Zuhörerschaft als Pfeif-Chor. Witzig.

Und auch Kondition hat der 58-Jährige noch. Er verabschiedete sich erst nach über 150 Minuten Spielzeit und zwei Zugabeblöcken. Die würdigten dann noch mal Gassenhauer wie „Ärger“, „Wie tief kann man sehen“ oder „Wetterprophet“. Runder Konzertabend. Am 17. und 18. April kommt er noch mal in der Kaue Gelsenkirchen solistisch vorbei. Teilnahme angeraten. Karten gibt es HIER. -nhs


Eine Bilderstrecke gibt es HIER.

BILDERSTRECKE: STOPPOK

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Und das wurde gegeben:

Dein Glück

Am Ende zählen taten

Auf festem Grund

Es hätte nicht besser kommen können

Spezialisten Blues

Schieber Blues

Tanz

Leise

Winterfest

Willi und Gerd

-

Alles klar

Wie schnell ist nix passiert

Wir woll’n unser Steak

Aus dem Beton

Cool durch Zufall

Ich hab den neuesten Trend

La kompostella

Viel zu schön

Zwischen Twentours und Seniorenpass

Learning by burning

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Ärger

Wie tief kann man sehen

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Scheiße am Schuh

Wetterprophet