CD & DVD-REVIEWS:

DANZIG – Black Laden Crown

Das erste DANZIG Album mit ausschließlich neuen Songs seit sieben Jahren serviert und Glenn DANZIG - und macht damit eine historische Bauchlandung, findet unser Rezensent.

DEEP PURPLE – inFinite

Die britischen Rock-Giganten DEEP PURPLE legen mit „inFinite“ Album Nr. 20 vor. Ein ziemlich gelungenes, entspanntes Alterswerk - und vielleicht das letzte, mutmaßt unserer Rezensent HIER:

CHICKENFOOT – Best + Live

Die All-Star-Truppe CHICKEN- FOOT hat ne neue Scheibe, so mehr oder weniger zumindest. Was von dem Best Of und Live-Doppelschlag zu halten ist, steht HIER:

BÜHNENNOTIZEN:

DOUBLE CRUSH SYNDROME live in Düsseldorf

DOUBLE CRUSH SYNDROME haben ein starkes Album abgeliefert. Aber schaffen sie den Live-Test? Das beantwortet unser Rezensent HIER.

Immer noch beeindruckend: Uli Jon Roth. Fotos: Niels Holger Schmidt
Immer noch beeindruckend: Uli Jon Roth. Fotos: Niels Holger Schmidt

BILDERSTRECKE:

Uli Jon Roth in Bochum

Durfte sekundieren: Niklas Turmann.
Durfte sekundieren: Niklas Turmann.

Früher war alles besser? Nicht alles. Aber einiges schon. Zum Beispiel die SCORPIONS. Die waren zwischen 1973 und 1978 noch eine aufregende, psychedelisch angehauchte Rockband. Ganz ohne Sülze wie „Wind of Change“. Damals bearbeitete Gitarren-Legende und Teutonen-Hippie Uli Jon Roth noch die Saiten bei den Hannoveranern. Runde vier Dekaden ist es her, dass Herr Roth bei den SCORPIONS anheuerte. Dieser Jahrestag (und vielleicht auch der aktuell überschaubare Erfolg seiner sonstigen abgehobenen Solo-Gitarreneskapaden) haben ihn motiviert, mal wieder eine Tour (fast) ausschließlich mit Titeln seiner Ex-Band zu machen. Und mit diesem Programm gastierte er auch in der Bochumer Zeche. Die war allerdings – ganz im Gegensatz zum einige Wochen später stattfinden von Ex-SCORPION Michal Schenker – eher mäßig gefüllt. Sei es drum. Gegen das, was Roth nebst Begleitband bot, ließ sich wenig sagen. Roth ist nicht nur ein technisch begnadeter Gitarrist, sondern er bearbeitet sein Instrument auch mit viel Gefühl. Titel wie „We’ll burn the sky“, „In trance“, „Pictured Life“ und „Fly to the Rainbow“ reicherte er um ausgiebige Solo-Parts an. Fast schien es, als wollte der Gitarrist selbst abheben. Auch seine Band machte eine gute Figur. Als Back Up hatte er große Teile der Hannoveraner Proggie-Truppe CRYSTAL BREED um Sänger und Gitarristen Niklas Turmann und Keyboarder Corvin Bahn verpflichtet, ergänzt unter anderem durch seinen längjährigen Tieftonbegleiter Ule W. Ritgen. CRYSTAL BREED durften vorab den Konzertabend eröffnen. Klanglich kam das Ergebnis der Zusammenarbeit doch erheblich anders als die frühen SCORPIONS daher. Turmanns Stimme ist einfach weniger (hard)rockig als die von Klaus Meine, der Prog-Einschlag tat ein Übriges. Und schließlich kann Roth bei seiner Solo-Truppe natürlich ungehemmt solieren – ohne Rücksicht auf Verluste. Aber eines wurde auch deutlich: Die SCORPIONS schrieben damals spannende Songs jenseits des platten Mainstreams, etwa „Dark Lady“. Ganz ohne Verneigung vor seinem großen Vorbild Jimi Hendrix kam Roth aber auch bei seiner SCORPIONS-Rückblick-Tour nicht aus. Als Zugaben gab es „All Along the Watchtower“ und „Little Wing“ – selbstredend mit reichlich Gitarrensoli. -nhs/Onkel Hotte

Eine große Bilderstrecke gibt es HIER.

BILDERSTRECKE: Uli Jon Roth in Bochum

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MEHR ZUM THEMA:

Foto: Niels Holger Schmidt
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IM GESPRÄCH: Herman Rarebell

Foto_Marc Theis
Foto_Marc Theis

SCORPIONS gehen nun doch nicht in Rente.