CD & DVD-REVIEWS:

METALLICA - S&M2

METALLICA machen es nochmal mit Gefiedel und Tschingderassabum. Taugt das was? Wie die neue Orchester-Scheibe „S&M2“ ist steht HIER.

BLUES PILLS - Holy Moly!

Nach dem Abgang von Gitarrist Dorian Sorriaux sahen viele die BLUES PILLS bereits am Ende. Weit gefehlt. Die neue Scheibe "Holy Moly!" ist einfach stark, wie man HIER lesen kann.

PRIMAL FEAR - Metal Commando

Die einen sagen: Mat Sinner nimmt mit PRIMAL FEAR seit 22 Jahren immer wieder die gleiche Platte auf, die anderen finden: „Metal Commando“ ist die beste JUDAS PRIEST-Scheibe seit vielen Jahren. Welche Einschätzung stimmt, haben wir HIER aufgeschrieben.

ROSE TATTOO – OUTLAWS

Die Aussie-Rabauken von ROSE TATTOO haben sich ihr 1978er Debüt nochmal in der aktuellen Besetzung vorgenommen. Wie das klingt, hat unser Rezensent Onkel Hotte HIER aufgeschrieben.

FOREIGNER - Double Vision: Then And Now

Wiedervereinigung bei FOREIGNER? Viele ahnten Arges. Aber sie Irrten. „Double Vision: Then And Now“ ist ein wirklich toller Konzertfilm und Live-Album, findet unser Rezensent.

MOTÖRHEAD – "1979"-Sets

Die MOTÖRHEAD-Nachlass- verwalter haben nochmal in ihren Archiven gekramt und hauen ein richtig dickes Ding raus. Genau genommen drei dicke Dinger, die das Jahr 1979 umfänglich reflektieren, wie man HIER lesen kann.

Schlecht zu sehen - gut zu hören: ADRIAN VANDENBERG und seine MOONKINGS. Fotos: Niels Holger Schmidt
Schlecht zu sehen - gut zu hören: ADRIAN VANDENBERG und seine MOONKINGS. Fotos: Niels Holger Schmidt

BILDERSTRECKE:

VANDENBERG'S MOONKINGS im Turock

Mörder-Röhre: JAN HOVING
Mörder-Röhre: JAN HOVING

Warum stellt sich jemand auf die Bühne, wenn er nicht gesehen werden möchte? Die Frage stellten sich wohl viele Zuhörer am 12. April im Turock. Denn: Von VANDENBERG'S MOONKINGS war zwar jede Menge zu hören, aber kaum etwas zu sehen. Der Essener Club versank in einer nie gesehenen Nebelwand. Das massive Bühnenlicht in Richtung der Zuhörer nahm auch die letzte Sicht. Ein solches „Beleuchtungskonzept“ hat der Autor dieser Zeilen in 18 Jahren Musikberichterstattung noch nie gesehen. Was VANDENBERG uns mit dieser Inszenierung sagen wollte, blieb sein Geheimnis. Denn er und seine Mannen hatten gar keinen Grund, sich zu verstecken. Die Truppe mit Sänger JAN HOVING, MART NIJEN-ES am Schlagzeug und SEM CHRISTOFFEL am Bass lieferte grandios ab. HOVING hat einfach eine fantastische Röhre, mit der er die Bandbreite zwischen PLANT und COVEDRDALE spielend abdeckt. Und die Rhythmusgruppe groovte einfach gnadenlos. Alles, was VANDENBERG lobend über seine neuen Begleiter im Vorfeld verbreitet hat, ist einfach wahr: Großartig. Und: Die Band hat mit Haarspray-Metall nix am Hut: bluesiger, erdiger Hardrock mit Seele statt Eierkneifer-Attitüde.

Bei der Zusammenstellung der Setliste konnte der Meister natürlich aus dem Vollen schöpfen. Nicht nur Songs von der überzeugenden MOONKINGS Debüt-Scheibe wurden gegeben. So würdigte er seine alte Solo-Band VANDENBERG mit dem 1982er Hit "Burning Heart". Auch seine 1994er HENDRIX-Hommage MANIC EDEN fand sich im Programm wieder. Er widerstand aber der Versuchung, sich ausufernd im WHITESNAKE-Katalog zu bedienen. Der wurde aber mit „Judgement Day“ und der Zugabe „Here I Go Agin“ durchaus gewürdigt. Ach ja: Ein paar überraschende Cover-Nummern gab s auch noch, etwa „Put a Spell on You“ oder die FREE-Dreingabe „All Right Now“.

 

Also: Beim nächsten Gastspiel bitte mehr davon. Dafür aber mal eine durchdachte Bühnenbeleuchtung und keine Nebel-Orgien. -nhs

BILDERSTRECKE: VANDENBERG'S MOONKINGS