CD & DVD-REVIEWS:

DANZIG – Black Laden Crown

Das erste DANZIG Album mit ausschließlich neuen Songs seit sieben Jahren serviert und Glenn DANZIG - und macht damit eine historische Bauchlandung, findet unser Rezensent.

DEEP PURPLE – inFinite

Die britischen Rock-Giganten DEEP PURPLE legen mit „inFinite“ Album Nr. 20 vor. Ein ziemlich gelungenes, entspanntes Alterswerk - und vielleicht das letzte, mutmaßt unserer Rezensent HIER:

Zwischen ACCEPT und Udo Dirkschneider ist bekanntlich seit Jahren der Ofen (wohl endgültig) aus. Aber jetzt haben die Band und ihr Ex-Reibeisen jeweils Live-Dokumente am Start auf denen das Erbe der Teutonen-Metal-Giganten abgefeiert wird. Wie die Ergebnisse ausfallen, steht HIER.

CHICKENFOOT – Best + Live

Die All-Star-Truppe CHICKEN- FOOT hat ne neue Scheibe, so mehr oder weniger zumindest. Was von dem Best Of und Live-Doppelschlag zu halten ist, steht HIER:

BÜHNENNOTIZEN:

DOUBLE CRUSH SYNDROME live in Düsseldorf

DOUBLE CRUSH SYNDROME haben ein starkes Album abgeliefert. Aber schaffen sie den Live-Test? Das beantwortet unser Rezensent HIER.

Haben noch Dampf: DEEP PURPLE. Fotos: Niels Holger Schmidt
Haben noch Dampf: DEEP PURPLE. Fotos: Niels Holger Schmidt

BILDERSTRECKE:

DEEP PURPLE in Oberhausen

Etwas schluderig: Steve Morse.
Etwas schluderig: Steve Morse.

Sie leben noch, die britischen Dino-Rocker DEEP PURPLE. Das konnte man beim Gastspiel am 13. November in der Arena Oberhausen feststellen. Die fünf älteren Herren rockten das proppevolle Haus.

Runde zwei Stunden galoppierten Ian Paice am Schlagzeug – das letzte verbliebene Gründungsmitglied – Steve Morse an der Gitarre und Don Airey an den Tasten sowie Tieftöner Roger Glover und Sänger Ian Gillan durch ihr inzwischen fünf Dekaden überspannendes Werk.

Und so waren es erwartungsgemäß Gassenhauer aus ihrem schier unerschöpflichen Klassiker-Fundus, die das durchaus altersgemischte Auditorium zu Jubelstürmen hinriss. Bei „Lazy“ und natürlich „Smoke on the Water“, das den regulären Set beschloss, gab es kein Halten mehr. Gleiches galt für die Zugaben „Hush“ und „Black Night“. Aber auch die aktuelle Scheibe „Now What?!“ wurde etwa mit der Gruselnummer „Vincent Price“ gewürdigt. Reichlich kurz kam dagegen ihr Schaffen in den 80ern. Mit „Perfect Strangers“ gelang nur einem Song aus dieser durchaus produktiven Phase der Sprung in die Setlist. Bedauerlich. Es hätte durchaus Sinn gemacht, die etwas zu ausschweifenden Solo-Beiträge der einzelnen Akteure zu Gunsten von ein oder zwei Songs mehr zurück zu schrauben. Die handwerklichen Fähigkeiten der Beteiligten stehen außer Zweifel. Wer braucht da minutenlange Solo-Improvisationen über das Thema des Deutschlandliedes von Don Airey? Steve Morse leistete sich überraschend bei „Highway Star“ einige Schludrigkeit und Gillans Organ weist inzwischen deutliche Alterungsspuren auf. Dennoch: Die Herren haben noch Dampf auf dem Kessel. Man darf gespannt auf das kommende Jahr sein, wenn sich die Band und ihr Ex-Gitarrenmann und Intimfeind Ritchie Blackmore auf der Loreley ein um wenige Wochen zeitlich versetztes Kräftemessen liefern.

Eröffnen durften dem Abend in Oberhausen die Retrorocker RIVAL SONS, die mit einer dynamischen Show und einem hemmungslos bei LED ZEPPELIN abgekupferten Klanggewand überzeugten. –nhs

Das wurde gegeben:

Highway Star

Bloodsucker

Hard Lovin' Man

Strange Kind of Woman

Vincent Price

Contact Lost

Uncommon Man

The Well-Dressed Guitar

The Mule/Solo Ian Paice

Lazy

Demon's Eye

Hell to Pay

Keyboard Solo

Perfect Strangers

Space Truckin'

Smoke on the Water

--

Green Onions/Hush

Bass Solo/Black Night

BILDERSTRECKE DEEP PURPLE:

DEEP PURPLE, Oberhausen2015_01
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