CD & DVD-REVIEWS:

DANZIG – Black Laden Crown

Das erste DANZIG Album mit ausschließlich neuen Songs seit sieben Jahren serviert und Glenn DANZIG - und macht damit eine historische Bauchlandung, findet unser Rezensent.

DEEP PURPLE – inFinite

Die britischen Rock-Giganten DEEP PURPLE legen mit „inFinite“ Album Nr. 20 vor. Ein ziemlich gelungenes, entspanntes Alterswerk - und vielleicht das letzte, mutmaßt unserer Rezensent HIER:

CHICKENFOOT – Best + Live

Die All-Star-Truppe CHICKEN- FOOT hat ne neue Scheibe, so mehr oder weniger zumindest. Was von dem Best Of und Live-Doppelschlag zu halten ist, steht HIER:

BÜHNENNOTIZEN:

DOUBLE CRUSH SYNDROME live in Düsseldorf

DOUBLE CRUSH SYNDROME haben ein starkes Album abgeliefert. Aber schaffen sie den Live-Test? Das beantwortet unser Rezensent HIER.

EXODUS machten im Turock keine Gefangenen. Fotos: Niels Holger Schmidt
EXODUS machten im Turock keine Gefangenen. Fotos: Niels Holger Schmidt

BILDERSTRECKE:

EXODUS - Gnadenlos im Turock

Da tobte das Auditorium im Turock.
Da tobte das Auditorium im Turock.

Sie machten keine Gefangenen: Die Bay-Area-Thrash-Veteranen EXODUS zeigten Gastspiel im Essener Turock, dass sie trotz wiederholter personeller Aderlasse noch immer voll im Saft stehen.

Sie sind hart im Nehmen: EXODUS lieferten schon wiederholt frisches Personal für Genregrößen wie Metallica. Zuletzt waren es SLAYER, die EXODUS-Gründer Gary Holt als Saitenmann verpflichteten. Eigentlich ist Holt trotzdem noch immer bei EXODUS, war auch am aktuellen „Blood In, Blood Out“-Album maßgeblich beteiligt. Dennoch: Wenn es Hart auf Hart kommt, muss er den Giganten SLAYER den Vorzug geben. Und so fehlte Holt beim Auftritt seiner Stamm-Band in Essen. Für die aktuelle Tour hat die Truppe neuerlich Kragen Lum von HEATHEN angeheuert. Und sie nahmen es mit Humor: Bei der Vorstellung von Lum zitierten sie kurzfristig SLAYERS „Reign in Blood“.

Dennoch lieferten EXODUS im knallvollen Turock gnadenlos ab, verwandelten den Club in ein Tollhaus aus Crowdsurfern und Stagedivern, die todesmutig in einen riesigen Pit vor der Bühne sprangen. Schon eingangs gab es mit dem Titelsong der aktuellen Scheibe „Blood In, Blood Out“ kein Halten mehr. Folgend knüppelten sich EXODUS fröhlich durch ihr knapp zweistündiges Programm. Dort wurde das aktuelle Werk ausführlich gewürdigt, etwa mit dem grandiosen „Salt the Wound“ oder der Dampfwalzenummer „Body Harvest“. Ansonsten konnten EXODUS aus dem Vollen ihrer drei Dekaden währenden Laufbahn schöpfen. Besonders wurde der 30. Jahrestag der Veröffentlichung ihres Debüts „Bonded by Blood“ begangen. Aber auch die 2004er „Tempo of the Damned“-Scheibe bedachte man mit „War Is My Shepherd“. Bei „The Toxic Waltz“ von der „Fabulous Disaster“-Platte tobte das Auditorium nur noch. Beindruckende Show. -nhs

BILDERSTRECKE: EXODUS 

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