CD & DVD-REVIEWS:

GOV'T MULE - Bring On The Music

 

Gov’t Mule sind vor allem eine Live-Band. Und so ist es durchaus logisch, dass sie

das 25. Bandjubiläum mit einem neuen Live-Dokument feiern. Und das sehr gekonnt, wie man HIER lesen kann.

D-A-D – A Prayer For The Loud

Satte acht Jahre lang haben uns D-A-D auf eine neue Studioscheibe warten lassen. Ob sich das Warten gelohnt hat, steht HIER.

WHITESNAKE - Flesh & Blood

David Coverdale ist bekanntlich auch schon 67 Lenze alt und marschiert inzwischen auf künstlichen Knien auf die Bühnen dieser Welt. Dennoch überrascht der alte Herr unseren Rezensenten auf „Flesh & Blood” ausgesprochen positiv.

KISS - KISSWORLD

Die Gruselrock-Veteranen und Marketing-Cracks setzen dieser Tage zur letzten Runde an. Auf ihrer „End of The Road“-Tour und mit der neuen (neuigkeitsfreien) Kompilation „KISSWORLD“, wie man HIER lesen kann.

Yngwie Malmsteen – Blue Lightning

Mit seinem neuen Album „Blue Lightning“ widmet sich Yngwie Malmsteen diesmal dem Blues. Oder zumindest das, was er dafür hält – und scheitert dabei grandios, findet zumindest unser Rezensent.

Robin Trower - Coming Closer To The Day

Die britische Blues(Rock) Legende Robin Trower liefert mit „Coming Closer To The Day“ auch mit 74 Lenzen noch immer kreativ ab, findet unser Rezensent.

Sortiert gab sich Joe Bonamassa in Oberhausen. Fotos: Niels Holger Schmidt
Sortiert gab sich Joe Bonamassa in Oberhausen. Fotos: Niels Holger Schmidt

BILDERSTRECKE:

Joe Blitzsauber – Bonamassa in Oberhausen

Allerdings geriet die Show etwas zu steril.
Allerdings geriet die Show etwas zu steril.

Wenn Joe Bonamassa ruft, strömen die Massen. Das war auch am 1. März in der Arena Oberhausen der Fall: Die Bude war rappelvoll – trotz durchaus sportlicher Eintrittspreise.

Für ihren Obolus wurde die Anhängerschaft aber gut bedient. Zwei Stunden servierte der New Yorker modernen Blues in vielerlei Variationen. Zum Einstieg etwa in Gestalt des Hendrix-Fragmentes „Hey Baby“ verwoben mit „Oh Beautiful“ vom aktuellen Album „Different Shades of Blue“. Die Scheibe kam auch im weiteren Spielverlauf, etwa mit „Love Ain't a Love Song“, „Never Give All Your Heart“ oder „Living on the Moon“, zu Ehren.

Daneben servierte der Meister auch Standards wie Howlin’ Wolfs „Hidden Charms“ oder „Double Trouble“ von Otis Rush. Und auch seine eigenen Gassenhauer wurden gegeben, etwa „The Ballad of John Henry“, die den regulären Set beschloss.

Kann man durchaus haben. Und handwerklich war das alles selbstverständlich allererste Wahl. Bonamassa sang anständig, solierte virtuos und variantenreich, mal laut und orgiastisch, mal flüsternd. Auch seine Begleittruppe agierte blitzsauber.

Aber irgendwie kann er letztlich den Granden des Genres doch nicht das Wasser reichen. Denn von ihm hört man nichts, was man nicht von Eric Clapton schon Mitte der Siebziger auf mindestens gleichem Niveau gehört hat. Nur: Clapton konnte vor seiner musikalischen Vergreisung gesanglich und auch spielerisch eben noch eine Schüppe drauflegen. Gesanglich ist Bonamassa doch etwas limitiert. Und auch sein handwerklich beeindruckendes Spiel ist nicht frei von Redundanzen. Zur Blueslegende fehlt trotz Massenanhangs noch etwas. Zum Beispiel etwas Dreck unter den Fingernägeln. Bei Bonamassa ist alles perfekt, steril, einfach zu blitzsauber. –nhs

Das wurde gegeben:

Hey Baby

Oh Beautiful

Never Give All Your Heart 

Hidden Charms

Living on the Moon 

Trouble Town 

Double Trouble

Gave Up Everything for You

Yonder Wall

One Less Cross To Bear 

All Night Boogie

Some Day After a While

Love Ain't a Love Song 

Sloe Gin (Tim Curry cover)

The Ballad of John Henry 

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All Aboard

So, What Would I Do

BILDERSTRECKE: Joe Bonamassa

JOE BONAMASSA, Oberhausen2015_01
JOE BONAMASSA, Oberhausen2015_02
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JOE BONAMASSA, Oberhausen2015_05
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