CD & DVD-REVIEWS:

AVANTASIA – Moonglow

Tobias Sammet ist bekanntlich ziemlich rührig. Auf „Moonglow“ wartet er mit reichlich Bombast und Promis auf. WEITERLESEN

JOHN DIVA: Mama Said Rock Is Dead

Mit ihrem Debütalbum schauen die als erstklassige Live-Unterhalter bekannten JOHN DIVA & The Rockets Of Love dieser Tage ums Eck.. Ganz schön viel 80er, findet unser Rezensent.

ACCEPT - Symphonic Terror

Das Zusammenspiel von Metalband und Symphonie Orchester probieren die Teutonen-Metal-Veteranen auf dem aktuellen Live-Silberling „Symphonic Terror". Fast gleichzeitig m,it erscheinen haut Basser Peter Baltes in den Sack,  wie man HIER lesen kann..

Walter Trout - Survivor Blues

Doppeldeutig kommt Walter Trout bei seiner aktuellen Scheibe „Survivor Blues” um die Ecke, ist er doch vor nicht also langer Zeit selbst dem Tod gerade noch von der Schüppe gesprungen. Hier erweckt er aber (fast) vergessene Blues-Perlen zu neuem Leben, wie man HIER lesen kann.

THUNDER - Please Remain Seated

Die britischen Classic-Rocker THUNDER liefern ja regelmäßigen überzeugend erstklassige Hardwurstware ab. Diesmal sind sie allerdings ungewohnt ruhig unterwegs, wie man HIER lesen kann.

OHRENFEINDT rockten das Turock. Fotos: Niels Holger Schmidt
OHRENFEINDT rockten das Turock. Fotos: Niels Holger Schmidt

BILDERSTRECKE:

IRON MAIDENS kleine Schwestern im Turock

Allerdings waren NIGHT DEMON die eigentlichen Sieger des Abends.
Allerdings waren NIGHT DEMON die eigentlichen Sieger des Abends.

20 JAHRE tingeln die Hamburger Rotzrocker OHRENFEINDT nun schon. Das begingen Cheffe Chris Laut & Co. etwa am 20. März mit einem Gastspiel im Essener Turock.

Die Truppe hat nach personellen Wirrungen der jüngsten Vergangenheit offenbar mit Andi Rohde an der Schießbude und Sechs-Saiten-Neuzugang Pierre Blesse wieder eine stabile Besetzung gefunden. Und schlecht war die Darbietung des Trios beileibe nicht. Die Mischung aus Mucke der Abteilung AC/DC oder ROSE TATTOO nebst origineller, deutscher Texte bietet sonst niemand. Und bei Knallern wie „N Job in ’ner Bank“ oder der Eröffnungsnummer „Energie“ kann man auch nicht viel verkehrt machen. Aber ist der Zauber der „Schwarz auf Weiss“-Besetzung doch verflogen. Alles ordentlich und unterhaltsam, aber irgendwie etwas zu routiniert. Denn so arbeiteten sich die Herren durch die von den Fans gewählte Jubiläums-Setliste. Und der Niveau-Unterschied zwischen den genannten Nummern und Material von der jüngsten „Auf die Fresse ist umsonst“-Scheibe blieb auch live unüberhörbar.

Dagegen konnte der Opener des Abends vor Kraft kaum laufen. Die US-Newcomer NIGHT DEMON erwischten einen vorzüglichen Abend. Das Trio aus Ventura in Kalifornien servierte uns einen Durchmarsch durch ihr Erstlingswerk „Curse of the Damned“ – und entfaltete dabei die Dynamik einer startenden Mittelstreckenrakete: Sie gingen einfach tierisch ab und schlugen gnadenlos ein. Musikalisch alles natürlich dreist von NWOBHM-Heroen wie DIAMOND HEAD, MOTÖRHEAD oder JUDAS PRIEST zusammengeklaut – aber maximal unterhaltsam. Und so kamen Jarvis Leatherby, Brent Woodward und Dusty Squiers doch entschieden frischer und dynamischer rüber als die Platzhirsche des Abends. –nhs

BILDERSTRECKE: OHRENFEINDT

OHRENFEINDT, Essen2015_05
OHRENFEINDT, Essen2015_06
OHRENFEINDT, Essen2015_07
OHRENFEINDT, Essen2015_08
OHRENFEINDT, Essen2015_09
OHRENFEINDT, Essen2015_10
OHRENFEINDT, Essen2015_11
OHRENFEINDT, Essen2015_12
OHRENFEINDT, Essen2015_13
OHRENFEINDT, Essen2015_14
OHRENFEINDT, Essen2015_01
OHRENFEINDT, Essen2015_02
OHRENFEINDT, Essen2015_03
OHRENFEINDT, Essen2015_04

BILDERSTRECKE: NIGHT DEMON

NIGHT DEMON, Essen2015_08
NIGHT DEMON, Essen2015_01
NIGHT DEMON, Essen2015_10
NIGHT DEMON, Essen2015_09
NIGHT DEMON, Essen2015_07
NIGHT DEMON, Essen2015_06
NIGHT DEMON, Essen2015_05
NIGHT DEMON, Essen2015_04
NIGHT DEMON, Essen2015_03
NIGHT DEMON, Essen2015_02