CD & DVD-REVIEWS:

KISS - KISSWORLD

Die Gruselrock-Veteranen und Marketing-Cracks setzen dieser Tage zur letzten Runde an. Auf ihrer „End of The Road“-Tour und mit der neuen (neuigkeitsfreien) Kompilation „KISSWORLD“, wie man HIER lesen kann.

Yngwie Malmsteen – Blue Lightning

Mit seinem neuen Album „Blue Lightning“ widmet sich Yngwie Malmsteen diesmal dem Blues. Oder zumindest das, was er dafür hält – und scheitert dabei grandios, findet zumindest unser Rezensent.

Robin Trower - Coming Closer To The Day

Die britische Blues(Rock) Legende Robin Trower liefert mit „Coming Closer To The Day“ auch mit 74 Lenzen noch immer kreativ ab, findet unser Rezensent.

Don Felder - American Rock `N` Roll

Ex-EAGLES-Gitarrero Don Felder haut Personell auf seinem neuen Soloalbum „American Rock `N` Roll“ganz schön auf den Putz und schleppt eine ganze Promi-Brigade an, wie man HIER lesen kann,

Rossi/Rickard - We Talk Too Much

Herr Rossi sucht das Glück diesmal ohne seine Stammband STATUS QUO, Zusammen mit Sängerin Hannah Rickard frönt er seiner Leidenschaft für Country. Rockt nicht, findet unser Rezensent.

AVANTASIA – Moonglow

Tobias Sammet ist bekanntlich ziemlich rührig. Auf „Moonglow“ wartet er mit reichlich Bombast und Promis auf. WEITERLESEN

Gut aufgelegt & souverän: UFO. Fotos: Niels Holger Schmidt
Gut aufgelegt & souverän: UFO. Fotos: Niels Holger Schmidt

BILDERSTRECKE:

UFO landen in der Zeche Bochum

Noch gut dabei: Phil Mogg.
Noch gut dabei: Phil Mogg.

Die britischen Rockveteranen UFO haben sich noch mal aufgerafft und stellen uns ihr aktuelles Werk „A Conspiracy of Stars“ auf einer Gastspielreise vor. In unseren Breiten machten sie am 26. Februar in der Zeche Bochum Station – und lieferten ganz ordentlich ab. Neben etwas neuem Material gab es vor allem Klassiker, Klassiker, Klassiker.

Und die schickte die Besatzung der fliegenden Rock-Untertasse schon eingangs in Rennen. Mit „Mother Mary“ und „Lights Out“ eröffneten Sänger Phil Mogg, Gitarrist Vinnie Moore, Schlagzeuger Andy Parker, Paul Raymond an Keyboards und Rhythmus-Gitarre sowie Bassmann Rob de Luca den Abend.

Dagegen kam die aktuelle Scheibe mit den beiden Nummern „Run Boy Run“ und „The Killing Kind“ etwas kurz. Das gilt umso mehr, als das Vorgänger-Album „Seven Deadly“ - beileibe kein Klassiker - gleich mit drei Nummern berücksichtigt wurde. Ansonsten füllten Gassenhauer der Überalben „Force It“, „Obsession“ oder „Phenomenon“ die Setliste. Dagegen lässt sich bekanntlich wenig einwenden.

Ein paar Überraschungen gab es aber auch. So war mit „Makin' Moves“ aus der Ära mit Paul Chapman nicht zu rechnen, mit dem Schenker-Spätwerk „Venus“ ebenfalls nicht.

Ansonsten gibt es allerdings wenig zu motzen. Die Truppe spielt stabil und tight wie ein Uhrwerk. Meister Mogg ist für einen Mittsechziger noch erstaunlich gut bei Stimme. Allerdings fehlt es schon ein bisschen an Charisma. Vinnie Moore und Rob de Luca vertreten Schenker und Way handwerklich absolut erstklassig - aber eben nur handwerklich. Dennoch: Sehr unterhaltsamer Abend, der mit einer orgiastischen 15-Minuten-Fassung von „Rock Bottom“ und den Zugaben „Doctor Doctor“ sowie „Shoot Shoot“ zu Ende ging. –nhs

Das wurde gegeben:

Mother Mary 

Lights Out 

Fight Night 

Wonderland 

Run Boy Run 

Venus 

Only You Can Rock Me 

The Killing Kind 

Burn Your House Down 

Cherry 

Makin' Moves 

Rock Bottom 

Doctor Doctor 

Shoot Shoot

BILDERSTRECKE: UFO

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