CD & DVD-REVIEWS:

URIAH HEEP - Living The Dream

Andere Rock-Dinos nehmen die Rockerrente in den Blick, URIAH HEEP legen mit „Living The Dream“ Studioalbum Nr. 25 (!) vor - und klingen dabei so gar nicht nach Rentnerband.

Eric Clapton: Life In 12 Bars (Soundtrack)

Dieser Tage schaut Eric Clapton in dem Dokumentarfilm „Life In 12 Bars“ auf sein Leben und seine Ausnahmekarriere zurück. Auch der Soundtrack hat es in sich, findet unser Rezensent.

Joe Bonamassa - British Blues Explosion Live

Joe Bonamassa ist bekanntlich ein ziemlich fleißiger Mann. Auf seinem neuen setzt er sich mit den Heroen der “British Blues Explosion” auseinander, also mit Eric Clapton, Jeff Beck und Jimmy Page. Ganz interessant, findet unser Rezensent.

AYREON – Best of Ayreon live

Die Zockertruppe um Arjen Anthony Lucassen serviert uns mit ihrem Doppellive-Album – wie der Titel schon andeutet – einen livehaftigen Durchmarsch durch ihr Schaffen seit 1995. Mitgeschnitten wurde das ganz bei den 2017er Tilburg-Konzerten. Beeindruckend, findet unser Rezensent.

Es war bitter-süß: Der Holland-Dreier VANDERBUYST verabschiedete sich im Turock. Fotos: NIels Holger Schmidt
Es war bitter-süß: Der Holland-Dreier VANDERBUYST verabschiedete sich im Turock. Fotos: NIels Holger Schmidt

BILDERSTRECKE:

VANDERBUYST: Bitter-süßer Abschied im Turock

Mit "Sweet Goodbye" wurde es am Ende melancholisch.
Mit "Sweet Goodbye" wurde es am Ende melancholisch.

Es war bitter-süß: Der Holland-Dreier VANDERBUYST verabschiedete sich am 4. September im Essener Turock von seinen deutschen Anhängern.

Mit „To Last Forever“ traten Barry van Esbroek, Jochem Jonkman und Willem Verbuyst am Ende des Abends ironischerweise ab.

Für immer währte ihre Laufbahn bekanntlich nicht. Immerhin auf vier Alben und sieben Jahre brachte es das Trio, bis man mangels wirtschaftlichen Erfolgs nun die Segel streichen muss. Und auch diesmal war das Turock eher mäßig gefüllt, obwohl mit DEATH ALLEY und BLIKSEM, DIABLO BLVD auch noch  drei wirklich gute Supportbands gegeben wurden. Schade. Einen wirklichen Markt scheint es für so traditionellen Heavy-Rock gerade nicht zu geben. Das liegt sicher nicht an den Qualitäten der Band. Die unterstrich ihren Ruf als bombige Live-Truppe einmal mehr zum Abschied in Essen. Daran änderten auch eher suboptimaler Sound mit deutlich unterbelichtetem Gesang und eine dürfte Bühnenbeleuchtung nichts. Die Herren galoppierten einmal mehr durch ihr Werk, erwiesen dabei sowohl dem selbstbetiteltem Erstling, als auch den Alben „In Dutch“, „Flying Dutchman“ und dem schon leicht melancholischen Abschiedswerk „At The Crack Of Dawn“ die Ehre. Unterstützung gab es bei einigen Songs aus dem Bestand der Vorgruppen, die etwa den UFO-Klassiker „Rock Bottom“ aufwerteten.

Programmatisch verabschiedete man sich zunächst mit der nur zur Wanderklampfe vorgetragenen Ballade "Sweet Goodbye". Das war dann eher bitter-süß. Immerhin: Das Trio kehrte noch mal für die krachende Dreingabe „To Last Forever“ zurück. Das war leider weniger programmatisch. Sehr bedauerlich. Tschüss, Jungs. -nhs


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