CD & DVD-REVIEWS:

MOTÖRHEAD – "1979"-Sets

Die MOTÖRHEAD-Nachlass- verwalter haben nochmal in ihren Archiven gekramt und hauen ein richtig dickes Ding raus. Genau genommen drei dicke Dinger, die das Jahr 1979 umfänglich reflektieren, wie man HIER lesen kann.

AIRBOURNE – Boneshaker

Die Australier AIRBOURNE melden sich mit Album Nr. 4 zurück. Und „Boneshaker“ lässt tatsächlich Wand und Gerippe erzittern, findet unser Rezensent.

Konstantin Wecker – Weltenbrand

Konstantin Wecker kommt aktuell mit großem Besteck. Beim „Weltenbrand“ begleiten ihn die Bayerischen Philharmonie. Beeindruckend, findet unser Rezensent.

GOV'T MULE - Bring On The Music

 

Gov’t Mule sind vor allem eine Live-Band. Und so ist es durchaus logisch, dass sie

das 25. Bandjubiläum mit einem neuen Live-Dokument feiern. Und das sehr gekonnt, wie man HIER lesen kann.

D-A-D – A Prayer For The Loud

Satte acht Jahre lang haben uns D-A-D auf eine neue Studioscheibe warten lassen. Ob sich das Warten gelohnt hat, steht HIER.

WHITESNAKE - Flesh & Blood

David Coverdale ist bekanntlich auch schon 67 Lenze alt und marschiert inzwischen auf künstlichen Knien auf die Bühnen dieser Welt. Dennoch überrascht der alte Herr unseren Rezensenten auf „Flesh & Blood” ausgesprochen positiv.

Sah schon besser aus: Schockrock-Opa Steve Duren, a.k.a. Blackie Lawless (r.). Fotos: Niels Holger Schmidt
Sah schon besser aus: Schockrock-Opa Steve Duren, a.k.a. Blackie Lawless (r.). Fotos: Niels Holger Schmidt

BILDERSTRECKE:

W.A.S.P. in der kleinen Turbohalle

Wirkte etwas kraftlos.
Wirkte etwas kraftlos.

Irgendwie hat Schockrock-Opa Steve Duren, a.k.a. Blackie Lawless seine besten Zeiten doch hinter sich. Solide aber etwas kraftlos zockte er mit seiner Begleittruppe seinen etwa 70-minütigen Reigen am 25. September in Oberhausen runter. Und die kleine Turbinenhalle war bei Weitem nicht ausverkauft. Eine neue Scheibe soll es von den Herrschaften dieser Tage ja auch noch geben. Die trägt den etwas zu bedeutungsschwangeren Titel „Golgatha“. Und die Schädelstätte wurde bildlich bei einer von drei Hörproben des Werkes auch auf der Bühne und den zugehörigen Leinwänden ins Bild gesetzt. Wie gesagt: Etwas weniger inhaltstriefend als bei dem Titelsongs hätte auch gereicht.

Bösartige Zeitgenossen behaupten, der etwas in die Jahre gekommene Hardrockveteran tauge inzwischen optisch durchaus als Staffage für die Geisterbahn. Den beeindruckenden Alterungsprozess konnte man auch wieder in Oberhausen bewundern, denn bei seinem Durchmarsch durch drei Dekaden Bandgeschichte brachte Herr Gesetzlos bei Uralt-Nummern wie „Wild Child“ auf den Bühnen-Leinwänden auch alte Videos zum Einsatz, die ihn in Jugendtagen zeigen. Die runderneuerte Truppe, der neben Blackie Lawless an Gesang & Rhythmusgitarre mit Doug Blair (Gitarre), Mike Duda (Bass) und Mike Dupke (Schlagzeug) keine Gründungsmitglieder mehr angehören, lieferte ganz ordentlich ab. Etwas überdimensioniert war der Endlos-Block vom 1992er Album „Crimson Idol“, bei dem auch noch ein minutenlanger Bandeinspieler zum Einsatz kam. Und an der ein oder anderen Stelle fragte man sich auch, ob es ein paar Konservensounds weniger hätten sein dürfen. Das Quartett motzte den Sound unüberhörbar mit digitalen Soundwänden aus dem Keyboard auf. Dabei gefielen simple Gassenhauer wie „L.O.V.E. Machine“ dem Auditorium besser. Von hemmungsloser Begeisterung konnte allerdings keine Rede sein. Nach einer guten Stunde Spielzeit verlies die Truppe das Podium, ohne dass bei den Zuhörern die blanke Raserei ausgebrochen wäre. Und auch die vereinzelten Rufe nach einem Da capo wirkten eher pflichtschuldig und wurden ebenso erfüllt. Eine große Bilderstrecke gibt es HIER. –nhs

Das wurde gegeben:

On Your Knees

Inside the Electric Circus

The Real Me

L.O.V.E. Machine

Last Runaway

Crazy

The Titanic Overture

Arena of Pleasure

Miss You

Thunderhead

Hellion

I Don't Need No Doctor

Golgotha

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Chainsaw Charlie (Murders in the New Morgue)

--

Wild Child

I Wanna Be Somebody

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