CD & DVD-REVIEWS:

DANZIG – Black Laden Crown

Das erste DANZIG Album mit ausschließlich neuen Songs seit sieben Jahren serviert und Glenn DANZIG - und macht damit eine historische Bauchlandung, findet unser Rezensent.

DEEP PURPLE – inFinite

Die britischen Rock-Giganten DEEP PURPLE legen mit „inFinite“ Album Nr. 20 vor. Ein ziemlich gelungenes, entspanntes Alterswerk - und vielleicht das letzte, mutmaßt unserer Rezensent HIER:

CHICKENFOOT – Best + Live

Die All-Star-Truppe CHICKEN- FOOT hat ne neue Scheibe, so mehr oder weniger zumindest. Was von dem Best Of und Live-Doppelschlag zu halten ist, steht HIER:

BÜHNENNOTIZEN:

DOUBLE CRUSH SYNDROME live in Düsseldorf

DOUBLE CRUSH SYNDROME haben ein starkes Album abgeliefert. Aber schaffen sie den Live-Test? Das beantwortet unser Rezensent HIER.

Sah schon besser aus: Schockrock-Opa Steve Duren, a.k.a. Blackie Lawless (r.). Fotos: Niels Holger Schmidt
Sah schon besser aus: Schockrock-Opa Steve Duren, a.k.a. Blackie Lawless (r.). Fotos: Niels Holger Schmidt

BILDERSTRECKE:

W.A.S.P. in der kleinen Turbohalle

Wirkte etwas kraftlos.
Wirkte etwas kraftlos.

Irgendwie hat Schockrock-Opa Steve Duren, a.k.a. Blackie Lawless seine besten Zeiten doch hinter sich. Solide aber etwas kraftlos zockte er mit seiner Begleittruppe seinen etwa 70-minütigen Reigen am 25. September in Oberhausen runter. Und die kleine Turbinenhalle war bei Weitem nicht ausverkauft. Eine neue Scheibe soll es von den Herrschaften dieser Tage ja auch noch geben. Die trägt den etwas zu bedeutungsschwangeren Titel „Golgatha“. Und die Schädelstätte wurde bildlich bei einer von drei Hörproben des Werkes auch auf der Bühne und den zugehörigen Leinwänden ins Bild gesetzt. Wie gesagt: Etwas weniger inhaltstriefend als bei dem Titelsongs hätte auch gereicht.

Bösartige Zeitgenossen behaupten, der etwas in die Jahre gekommene Hardrockveteran tauge inzwischen optisch durchaus als Staffage für die Geisterbahn. Den beeindruckenden Alterungsprozess konnte man auch wieder in Oberhausen bewundern, denn bei seinem Durchmarsch durch drei Dekaden Bandgeschichte brachte Herr Gesetzlos bei Uralt-Nummern wie „Wild Child“ auf den Bühnen-Leinwänden auch alte Videos zum Einsatz, die ihn in Jugendtagen zeigen. Die runderneuerte Truppe, der neben Blackie Lawless an Gesang & Rhythmusgitarre mit Doug Blair (Gitarre), Mike Duda (Bass) und Mike Dupke (Schlagzeug) keine Gründungsmitglieder mehr angehören, lieferte ganz ordentlich ab. Etwas überdimensioniert war der Endlos-Block vom 1992er Album „Crimson Idol“, bei dem auch noch ein minutenlanger Bandeinspieler zum Einsatz kam. Und an der ein oder anderen Stelle fragte man sich auch, ob es ein paar Konservensounds weniger hätten sein dürfen. Das Quartett motzte den Sound unüberhörbar mit digitalen Soundwänden aus dem Keyboard auf. Dabei gefielen simple Gassenhauer wie „L.O.V.E. Machine“ dem Auditorium besser. Von hemmungsloser Begeisterung konnte allerdings keine Rede sein. Nach einer guten Stunde Spielzeit verlies die Truppe das Podium, ohne dass bei den Zuhörern die blanke Raserei ausgebrochen wäre. Und auch die vereinzelten Rufe nach einem Da capo wirkten eher pflichtschuldig und wurden ebenso erfüllt. Eine große Bilderstrecke gibt es HIER. –nhs

Das wurde gegeben:

On Your Knees

Inside the Electric Circus

The Real Me

L.O.V.E. Machine

Last Runaway

Crazy

The Titanic Overture

Arena of Pleasure

Miss You

Thunderhead

Hellion

I Don't Need No Doctor

Golgotha

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Chainsaw Charlie (Murders in the New Morgue)

--

Wild Child

I Wanna Be Somebody

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