CD & DVD-REVIEWS:

Loreena McKennitt – Lost Souls

Loreena McKennitt hat mit „Lost Souls“ nach langen Jahren mal wieder eine Scheibe mit eigenem Material am Start. Gekonnt setzt die Kanadierin mit deutlich hörbaren irischen und schottischen Wurzeln auf keltische und orientalische Klangwelten. Ziemlich gut findet das unser Rezensent.

AYREON – Best of Ayreon live

Die Zockertruppe um Arjen Anthony Lucassen serviert uns mit ihrem Doppellive-Album – wie der Titel schon andeutet – einen livehaftigen Durchmarsch durch ihr Schaffen seit 1995. Mitgeschnitten wurde das ganz bei den 2017er Tilburg-Konzerten. Beeindruckend, findet unser Rezensent.

MICHAEL SCHENKER FEST – Resurrection

Michael Schenker kommt auf seiner neuen Scheibe "

Resurrection" mit einem ganzen Stall prominenter ex-Mitstreiter um Eck und schafft es dabei auch noch eine gute Platte abzuliefern. Spannend, findet unser Rezensent.

Konstantin Wecker  - Poesie & Widerstand live

Konstantin Wecker ist inzwischen über 70, hat aber noch reichlich Leidenschaft und Druck auf dem Kessel. Das zeigt seine Jubiläums-Live-DVD „Poesie und Widerstand – live“

Beth Hart & Joe Bonamassa - Black Coffee

Beth Hart & Joe Bonamassa legen mit neuen gemeinsamen Album "Black Coffee"ne ziemlich Hammerscheibe vor, findet unser Rezensent.

Virtuos & genresprengend: Alex Skolnick. Fotos: Niels Holger Schmidt.
Virtuos & genresprengend: Alex Skolnick. Fotos: Niels Holger Schmidt.

BILDERSTRECKE:

TESTAMENTs Alex Skolnick im Musiktheater Piano

TESTAMENTs Alex Skolnick jazzt im Musiktheater Piano

Sonst ist er mit den Thrash-Metal-Veteranen Band TESTAMENT für die ganz harten Töne zuständig. Solistisch hat sich Gitarrenvirtuose Alex Skolnick mit seinem Trio jazzigen Klängen verschrieben. Mit seinen beiden Begleitern Matt Zebroski am Schlagzeug und Tieftöner Nathan Peck servierte er am 13. Februar im Dortmunder Musiktheater Piano das Beste aus beiden Welten.

 

Skolnick hatte sich mit diesem Trio ursprünglich nur der virtuosen Neugestaltung klassischer Hard Rock und Metal Songs verschrieben. Die gab es in Dortmund natürlich auch, etwa eine swingende Fassung des SCORPIONS-Schmachtfetzens „Still Lovin’ You“ oder PRIESTS „Electric Eye“. Inzwischen bastelt Skolnick aber auch an Eigenkompositionen, die wiederum in sich verschiedenste Stile aufnehmen. Deshalb war der atemberaubend virtuose Mix, der in Dortmund beim letzten Konzert der Tour serviert wurde, allenfalls dem formalen Rahmen nach Jazz. In der Praxis nahm das Trio auf Stilgrenzen keine Rücksicht. Spielfreude ist das bestimmende Element des Mixes, in dem man von Rock über Jazz bis Country etwa jede Spielart popularer Musik findet. Großes Konzert für ein leide zu kleines Publikum. -nhs

BILDERSTRECKE: Alex Skolnick

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