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BÜHNENNOTIZEN:

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PRETTY MAIDS-Schreihals Ronnie Atkins (l.) gehörte zu Tobias Sammets Gästen bei Avantasia. Fotos: Niels Holger Schmidt
PRETTY MAIDS-Schreihals Ronnie Atkins (l.) gehörte zu Tobias Sammets Gästen bei Avantasia. Fotos: Niels Holger Schmidt

BILDERSTRECKE:

AVANTASIA in der Turbohalle

Und auch Michael Kiske war wieder mit dabei.
Und auch Michael Kiske war wieder mit dabei.

Fast hätte es Tobias Sammet mit seinem Metal Musical-Projekt in den Schlagerhimmel geschafft. Aber beim European Song Contest war dann doch im deutschen Vorentscheid Schluss. Aber so ganz weit weg ist Sammet, der sich mit EDGUY ja auch noch eine richtige Metalband leistet, mit AVANTASIA von Helene Fischer & Co. dann doch nicht, wie sein Gastspiel in Oberhausen am 20. März zeigte.

Bombast, handwerkliche Perfektion, eine fette Bühnenproduktion und eine etwas zu reichliche Kelle Schmalz: Aus diesen Bestandteilen fabrizierte Sammet sein vielstimmiges Bühnenspektakel in der zum Bersten gefüllten Turbohalle. Und diese Mischung zog: Wie schon zahlreiche Gastspiele der aktuellen „Ghostlights“-Tour, war auch der Oberhausener Auftritt ausverkauft – lange vor dem ESC-Hype, wie Sammet der Zuhörerschaft stolz verkündete. Und er lieferte mit seinem Großensemble mit sechs weiteren Sängern, was die begeisterte Masse hören wollte: Stimmgewaltige Mitstreiter, eine fette Kulisse mit Ruinenattrappen sowie erstklassiges Licht und Sound. Einen Querschnitt aus den mittlerweile sieben AVANTASIA-Alben servierte Meister Sammet. Mit seinem etwas zu gewollt gefälligen Fast-ECS-Beitrag „Mystery Of A Blood Red Rose“ eröffnete Sammet den Reigen, um dann mit Gastauftritten von Michael Kiske, Jørn Lande, Ronnie Atkins, Bob Catley oder Eric Martin nachzulegen. Dabei war allerdings reichlich Gehör-Karamell und Kitsch vertreten. Eric Martins Beitrag „What's Left of Me” gehörte genauso dazu wie „A Restless Heart and Obsidian Skies” mit MAGNUM-Fronter Bob Catley. Knackiger waren da schon metallische Nummern wie die „Ghostlights“-Titelnummer mit ex-HELLOWEEN-Sirene Michael Kiske oder „Invoke the Machine” mit PRETTY MAIDS-Schreihals Ronnie Atkins. Absolut brillant: Jørn Landes Einlagen wie „The Scarecrow“.

Nur richtiger Rock n’ Roll war (erwartungsgemäß) nicht dabei. Bei AVANTASIA ist einfach alles perfekt, durchgeplant, bis ins Details festgelegt. Und auch wenn es durchaus Stromgitarren zu hören gab, war das Gebotene Musicals wie „Starlight Express“ ähnlicher als einem echten, schmutzigen Rock n’ Roll Konzert. –nhs

 

Das wurde gegeben:

Intro: Also sprach Zarathustra (Richard Strauss)

1)      Mystery of a Blood Red Rose

2)      Ghostlights (mit Michael Kiske)

3)      Invoke the Machine (mit Ronnie Atkins)

4)      Unchain the Light (mit Ronnie Atkins and Michael Kiske)

5)      A Restless Heart and Obsidian Skies (mit Bob Catley)

6)      The Great Mystery (mit Bob Catley)

7)      The Scarecrow (mit Jørn Lande)

8)      Lucifer (mit Jørn Lande)

9)      The Watchmakers' Dream (mit Oliver Hartmann)

10)  What's Left of Me (mit Eric Martin) The Wicked Symphony

11)  (mit Oliver Hartmann, Jørn Lande, Amanda Somerville, Herbie Langhans und Eric Martin)

12)  Draconian Love (mit Herbie Langhans)

13)  Farewell (mit Amanda Somerville and Michael Kiske)

14)  Stargazers (mit Oliver Hartmann, Jørn Lande, Amanda Somerville, Herbie Langhans and Eric Martin; without Tobias)

15)  Shelter from the Rain (mit Michael Kiske and Bob Catley)

16)  The Story Ain't Over (mit Bob Catley)

17)  Let the Storm Descend Upon You (mit Jørn Lande and Ronnie Atkins)

18)  Promised Land (mit Jørn Lande)

Prelude

20)  Reach Out for the Light (mit Michael Kiske)

21)  Avantasia (mit Michael Kiske)

22)  Twisted Mind (mit Eric Martin and Ronnie Atkins;)

23)  Dying for an Angel (mit Eric Martin)

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24)  Lost in Space (mit Amanda Somerville) 

 

25)  Sign of the Cross / The Seven Angels (Großes Finale)

BILDERSTRECKE: AVANTASIA

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