CD & DVD-REVIEWS:

EDGUY – Monuments

Die Umsatzkönige EDGUY fräsen sich schon nunmehr seit 25 Jahren mit ihren etwas zu klebrigen Melodien in unser Gehör. Das begehen sie mit einem fetten Packet aus Best-Of, nagelneuen Nummern und einer DVD. Lohnende Anschaffung, findet unserer Rezensent.

EUROPE - Final Countdown 30th Ann. Show

 

Vor drei Dekaden haben EUROPE mit „Final Countdown“ sämtliche Hitparaden geknackt. Das wurde 2016 auch livehaftig gefeiert. Was von dem gerade erschienen Mitschnitt der Feierlichkeiten zu halten ist, steht HIER

 

MR. BIG – Defying Gravity

Die US-Zockertruppe MR. BIG meldet sich mal wieder zu Wort. Bei „Defying Gravity“ bleibt sie aber unter ihren Möglichkeiten. Nicht spielerisch, aber kompositorisch, stellt unser Rezensent fest.

BLIND GUARDIAN - Live Beyond The Spheres

Haben Hansi Kürsch und Co mit mit „Live Beyond The Spheres“ ein gutes Live-Album raus gehauen? Nein, findet unser Rezensent. Es ist ein Meilenstein!

ACCEPT – „The Rise Of Chaos“

ACCEPT haben die vierte Langrille mit Sänger Mark Tornillo am Start. „The Rise Of Chaos“ist eine gute, aber keine überragende Scheibe, befindet unser Rezensent HIER:

DEAD MEMORY – Welcome To My Fairytale

Die Essener Rocker DEAD MEMORY legen mit „Welcome To My Fairytale“ ist ein richtig gutes Rockalbum vor - finanziert per Crowdfundig. Hat sich gelohnt, findet unser Rezensent.

BILDERSTRECKE:

Sir Bob wird Schlossherr in Mülheim

Bob Geldof live im Mülheim. Foto Niels Holger Schmidt
Bob Geldof live im Mülheim. Foto Niels Holger Schmidt

Einen Adelstitel hat Sir Bob Geldorf ja bereits - für sein Engagement gegen den Welthunger. Am 13. August wurde er dann auch noch zum Schlossherr: Beim Gastspiel im Mülheimer Schlosses Broich, lag ihm das (zahlende) Volk zu Füßen.

In der historischen Kulisse gastierte Geldof als Headliner beim Ruhrbühne-Festival vor rund 1900 Besuchern im ausverkaufen Schlosshof. Und die hatte Geldof schon mit der Eröffnungsnummer in der Hand. Der ehemalige Mastermind der BOOMTOWN RATS („I don’t like Mondays“) eröffnete mit einem Paukenschlag. Mit "The Great Song Of Indifference"  startete er mit seinem größten Solo-Hit in den Auftritt - und begeisterte. Mit seiner Mischung aus Folk-Versatzstücken, und Rockanteilen der Machart Springsteen oder Dylan überzeugte er auf ganzer Linie. Der irische Gitarrist, Sänger, Songwriter und Hauptinitiator des Projekts „Band Aid“ sich in den letzten Jahren rargemacht hat – sicher nicht zuletzt wegen des tragischen Drogentodes seiner Tochter Peaches 2014. Sein jüngstes Soloalbum „How To Compose Popular Songs That Will Sell“ erschien bereits 2011. Aber verlernt hat er es nicht, zeigte sich auf der Ruhrbühne musikalisch auf der Höhe, unterhielt seine Zuschauerschaft auch mit launigen Angaben, etwa der Ankündigung, an diesem Abend bevorzugt Trinklieder spielen zu wollen. Seine bitteren Scherze über Drogen in dem Zusammenhang ließen es dem kundigen Zuhörer allerdings kalt den Rücken herunterlaufen. Denn nicht nur seine Tochter, sondern auch deren Mutter waren beide an Heroin-Überdosen gestorben. –nhs

Eine große Bilderstrecke gibt es hier: