CD & DVD-REVIEWS:

DANZIG – Black Laden Crown

Das erste DANZIG Album mit ausschließlich neuen Songs seit sieben Jahren serviert und Glenn DANZIG - und macht damit eine historische Bauchlandung, findet unser Rezensent.

DEEP PURPLE – inFinite

Die britischen Rock-Giganten DEEP PURPLE legen mit „inFinite“ Album Nr. 20 vor. Ein ziemlich gelungenes, entspanntes Alterswerk - und vielleicht das letzte, mutmaßt unserer Rezensent HIER:

CHICKENFOOT – Best + Live

Die All-Star-Truppe CHICKEN- FOOT hat ne neue Scheibe, so mehr oder weniger zumindest. Was von dem Best Of und Live-Doppelschlag zu halten ist, steht HIER:

BÜHNENNOTIZEN:

DOUBLE CRUSH SYNDROME live in Düsseldorf

DOUBLE CRUSH SYNDROME haben ein starkes Album abgeliefert. Aber schaffen sie den Live-Test? Das beantwortet unser Rezensent HIER.

DEMON’S EYE kamen in der Zeche den großen Vorbildern sehr nahe. Fotos: Niels Holger Schmidt
DEMON’S EYE kamen in der Zeche den großen Vorbildern sehr nahe. Fotos: Niels Holger Schmidt

BILDERSTRECKE:

DEMON’S EYE in der Zeche

Vorzüglich: Mark Zyk an der Gitarre.
Vorzüglich: Mark Zyk an der Gitarre.

DEEP PURPLE streben ja unüberhörbar der Rente entgegen, auch wenn sie in Bälde noch mal eine neue Scheibe raushauen sollten. Vor dem Tag des Abschiedes muss Fans aber nicht bange sein. In die Fußstapfen treten die Siegener DEMON'S EYE. Das machen sie vorzüglich, vor allem, wenn ihnen der ex-RAINBOW-Sänger Doogie White zur Seite steht. Das zeigte ihr gemeinsames Gastspiel am 27. Februar in der Zeche Bochum.

Dort hämmerte dieses deutsch-schottische Quintett nicht nur zahlreiche DEEP PURPLE-Klassiker ins Gehör des Auditoriums. Mit „Under The Neon“ haben die Herren bereits die zweite Scheibe mit Eigenkompositionen am Start. So etwa die krachende Eröffnungsnummer „Road To Glory“ im besten RAINBOW-Stil oder auch das bluesige „Finest Moment“. Insgesamt schafften es immerhin vier eigene Songs in die Setliste. Angesichts des Klassikern-Kanons im PURPLE-Universum keineswegs selbstverständlich. Denn die neuen Nummern mussten sich mit Gassenhauern wie „Burn“, „Highway Star“, „Smoke on The Water“, „Mistreated“ oder RAINBOWS „Kill The King“ messen. Ebenfalls im Programm: die Ballade „Ariel“ von der einzigen RAINBOW-Scheibe mit Doogie White.

Der zeigte allerdings an einigen Stellen durchaus auch schon stimmliche Alterungserscheinungen mit seinen knapp 56 Lenzen. Den Härtetest „Child in Time“ bestand er nicht ganz perfekt.

Etwas kurz kamen dagegen eher selten gegebene PURPLE-Exoten. Auf „Getting Tighter“ oder  „Kings of Dreams“ wartete man vergeblich.

Die Band mit Mark Zyk an der Gitarre, Gert-Jan Naus an der Schweineorgel, Maik Keller am Bass sowie Schlagzeuger & Mastermind Andree Schneider lieferte absolut erstklassig ab. Die Truppe ist erstaunlich nah am klassischen PURPLE-Sound. Gerade Gitarrist Zyk klingt verblüffend genau wie Meister Blackmore.

Und so verabschiedeten sie sich nach rund 130 Minuten mit einer stimmungsvoll in Szene gesetzten und den verstorbenen Jon Lord, Dio und Jimmy Bain gewidmeten Zugabe „Temple of the King“ von einer rundum begeisterten Zuhörerschaft in der gut gefüllten Zeche.–nhs

Das wurde gegeben:

Road To Glory

Burn

Stormbringer

Five Knuckle Shuffle

Ariel

Pictures Of Home

Child In Time

Finest Moment

Welcome To My World

16th Century Greensleves

Mistreated

Perfect Strangers/Stargazer

Highway Star

--

Kill The King

Black Night/Long Live Rock N Roll

Woman From Tokyo/Smoke On The Water

--

Temple Of The King

BILDERSTRECKE DEEP PURPLE:

DEMONS EYE, Bochum2016_08
DEMONS EYE, Bochum2016_09
DEMONS EYE, Bochum2016_10
DEMONS EYE, Bochum2016_11
DEMONS EYE, Bochum2016_12
DEMONS EYE, Bochum2016_13
DEMONS EYE, Bochum2016_14
DEMONS EYE, Bochum2016_15
DEMONS EYE, Bochum2016_16
DEMONS EYE, Bochum2016_17
DEMONS EYE, Bochum2016_18
DEMONS EYE, Bochum2016_01
DEMONS EYE, Bochum2016_02
DEMONS EYE, Bochum2016_03
DEMONS EYE, Bochum2016_04
DEMONS EYE, Bochum2016_05
DEMONS EYE, Bochum2016_06
DEMONS EYE, Bochum2016_07