CD & DVD-REVIEWS:

KISS - KISSWORLD

Die Gruselrock-Veteranen und Marketing-Cracks setzen dieser Tage zur letzten Runde an. Auf ihrer „End of The Road“-Tour und mit der neuen (neuigkeitsfreien) Kompilation „KISSWORLD“, wie man HIER lesen kann.

Yngwie Malmsteen – Blue Lightning

Mit seinem neuen Album „Blue Lightning“ widmet sich Yngwie Malmsteen diesmal dem Blues. Oder zumindest das, was er dafür hält – und scheitert dabei grandios, findet zumindest unser Rezensent.

Robin Trower - Coming Closer To The Day

Die britische Blues(Rock) Legende Robin Trower liefert mit „Coming Closer To The Day“ auch mit 74 Lenzen noch immer kreativ ab, findet unser Rezensent.

Don Felder - American Rock `N` Roll

Ex-EAGLES-Gitarrero Don Felder haut Personell auf seinem neuen Soloalbum „American Rock `N` Roll“ganz schön auf den Putz und schleppt eine ganze Promi-Brigade an, wie man HIER lesen kann,

Rossi/Rickard - We Talk Too Much

Herr Rossi sucht das Glück diesmal ohne seine Stammband STATUS QUO, Zusammen mit Sängerin Hannah Rickard frönt er seiner Leidenschaft für Country. Rockt nicht, findet unser Rezensent.

AVANTASIA – Moonglow

Tobias Sammet ist bekanntlich ziemlich rührig. Auf „Moonglow“ wartet er mit reichlich Bombast und Promis auf. WEITERLESEN

BILDERSTRECKE:

So war das RUHRPOTT METAL MEETING 2017

Die Ruhrpott-Metal-Familie traf sich neuerlich zum Jahresabschluss vor Weihnachten. Und wie das so ist bei Familienfeiern: da geht es auch schon mal etwas lauter zu...

Am ersten Tag (9. Dezember) hauten unter anderem die Thrash-Metal-Veteranen OVERKILL auf den Putz. Headliner des Abends, waren die (allerding maximal undynamischen) Cavalera-Brüder, die den 20. ihren SEPULTURA-Klassikers  mit ihrem „Return To Roots“-Programm feierten.

An Tag zwei ging es dann etwas zünftiger zur Sache: Als Headliner räumten TESTAMENT gnadenlos ab. Ebenfalls stark: Das kanadische Quartett ANNIHILATOR um Frontmann Jeff Waters. Etwas weniger technisch rumpelte ONKEL TOM Angelripper durch seinen Set metallischer Trinklieder. Und schließlich hielt die Queen of Metal Audienz: DORO sorgte für erstklassigen Partystoff. Was war sonst noch erwähnenswert? Das steht HIER:

Daumen hoch für dasTurock Open Air 2017

Wie war das Turock Open Air 2017? Vor allem Nass. Denn das Auditorium auf dem (dennoch gute gefüllten) Viehofer Platz in Essen musste gerade am Freitag (18. August) reichlich Niederschlag erdulden, nicht zuletzt beim Headliner LIFE OF AGONY. Der spielte dennoch dynamisch, aber fast im Dunkeln auf, wie unsere Bilderstrecke zeigt. Und er wurde trotz kaltem Guss von oben abgefeiert.

Auch am Samstag (19.8.) schickte Petrus wiederholt himmlische Abkühlung. Allerdings konnten sich die letzten vier Bands ohne Dauerberieselung auf die Bühne begeben. Dabei präsentierten sich die runderneuerten Teutonen-Thrash-Veteranen EXUMER überraschend frisch. CROWBAR dröhnten zäh wie Lava durch den frühen Abend. ORDEN OGAN spielten gewohnt aufgeräumt, aber ohne den letzten Pfiff im Songwriting auf. Den Schlusspunkt setzten (bei etwas besserer Beleuchtung) die großartigen SACRED REICH (Bilderstrecke). Von Zuschauermangel war trotz bescheidenem Wetter keine Spur. Insofern hat das Turock Open Air den (unfreiwilligen) Abschied von Essener Stadtfest "Essen original" offensichtlich gut verdaut. Im nächsten Jahr gern wieder. -nhs

J'Tull in W'tal

Seine Band JETHRO TULL gibt es nach dem großen Krach mit Langzeitbegleiter Martin Barre nur noch so halb. Aber Ian Anderson ist nach 50 Bühnenjahren und mittlerweile 70 Lenzen noch immer fit und unterwegs. Und er liefert mit seiner Truppe unter der Dachmarke JETHRO TULL by Ian Anderson noch solide ab, etwa jüngst in Wuppertal, wie unserer Kollege Markus Renner feststellen konnte.

Don Airey in Bochum

Don Airey zeigte auch solistisch Spielfreude. Fotos: Niels Holger Schmidt
Don Airey zeigte auch solistisch Spielfreude. Fotos: Niels Holger Schmidt

Don Airey kennt man vor allem als Tastenmann der britischen Rockgiganten DEEP PURPLE. Sein Gastspiel in der Zeche Bochum am 12. März zeigte aber: Er hat auch jenseits dieser Band ein beeindruckendes musikalisches Vorleben zu bieten, wie man HIER lesen kann.