CD & DVD-REVIEWS:

MICHAEL SCHENKER FEST – Resurrection

Michael Schenker kommt auf seiner neuen Scheibe "

Resurrection" mit einem ganzen Stall prominenter ex-Mitstreiter um Eck und schafft es dabei auch noch eine gute Platte abzuliefern. Spannend, findet unser Rezensent.

Konstantin Wecker  - Poesie & Widerstand live

Konstantin Wecker ist inzwischen über 70, hat aber noch reichlich Leidenschaft und Druck auf dem Kessel. Das zeigt seine Jubiläums-Live-DVD „Poesie und Widerstand – live“

POP EVIL - Pop Evil

Das US-Quintett POP EVIL serviert auf der selbstbetitelten Scheibe US-Hardrock der aktuellen Machart mit Einschlag aus härteren Metallgefilden und gekonnten Hooks - aber leider ohne eine Spur von Dreck unter den Fingernägeln.

Beth Hart & Joe Bonamassa - Black Coffee

Beth Hart & Joe Bonamassa legen mit neuen gemeinsamen Album "Black Coffee"ne ziemlich Hammerscheibe vor, findet unser Rezensent.

BILDERSTRECKE:

Wenn der Odo mit dem UFO landet...

Die britischen Rock-Veteranen UFO machen sich rar: Für ein einziges Konzert schauten sie heuer bei uns ums Eck – obwohl sie gerade mit „The Salentino Cuts“ eine neue (Cover)Scheibe am Start haben.

Am 7. September gaben sie sich im Dortmunder Musiktheater Piano die Ehre. Der kleine Club war selbstverständlich ausverkauft. Das Auditorium erlebte eine gut aufgelegte, absolut tight agierende Band, die souverän durch einen etwas zu kurzen Set flutschte. Und der ging mit der unterschätzen „Mechanix“-Nummer „We Belong to the Night“ dynamisch los, gefolgt vom ebenfalls erstklassigen „Run Boy Run“ und „Ain't No Baby“ von der nicht mehr ganz aktuellen „A Conspiracy of Stars“-Scheibe.

Ansonsten waren natürlich Klassiker trumpf: Von „Lights Out“ über „Only You Can Rock Me“ bis „Cherry“ wurde alles geboten. Auch die oft unterbewertete Phase mit Paul Chapman an der Gitarre wurde mit „Makin' Moves“ von „The Wild, the Willing and the Innocent“ nochmal gewürdigt. Dann setzten „Rock Bottom“ sowie die Zugaben „Doctor Doctor“ und „Shoot Shoot“ den Schlusspunkt. Nur die aktuelle Scheibe „The Salentino Cuts“, die ja ausschließlich mit den favorisierten Cover-Nummern der Band gefüllt ist, blieb bis auf ein 10-Sekunden-Zitat aus „Break On Through“ der DOORS unberücksichtigt. Schade. Ansonsten: Daumen hoch für die älteren Herrschaften, auch wenn Fronter Phil Mogg ohne Haare inzwischen aussieht wie Odo. –nhs

 

Das wurde gegeben:

We Belong to the Night

Run Boy Run

Ain't No Baby

Lights Out

Only You Can Rock Me

Burn Your House Down

Cherry

Love to Love

Too Hot to Handle

Messiah of Love

Makin' Moves

Rock Bottom

--

Doctor Doctor

Shoot Shoot