CD & DVD-REVIEWS:

AMON AMARTH - The Pursuit Of Vikings

Die schwedischen Metal-Wikinger AMON AMARTH liefern dieser Tage eine Live-Vollbedienung der Extraklasse, wie man HIER nachlesen kann.

SLASH - Living The Dream

Mit „Living The Dream” hat Slash sein viertes Soloalbum und das dritte mit seinen Sänger Myles Kennedy am Start. Was davon zu halten ist steht HIER.

Alice Cooper - At The Olympia

Im vergangenen Jahr hat Schock-Rocker-Opa Alice Cooper mit dem Studioalbum „Paranormal" ja noch unter Beweis gestellt, dass er noch nicht reif für die Rente ist. Jetzt überzeugt er noch mit einem Doppel-Live-Dokument vom Tour-Finale.

ALCATRAZZ - Live In Japan 1984

Anfang 1984 tourte ex-RAINBOW und MSG-Röhre Graham Bonnet mit seiner Truppe ALCATRAZZ durch Japan. Im Schlepptau  Yngwie J. Malmsteen. Die Show aus dem Nakano Sun Plaza wird nun erweitert und überarbeitet wiederveröffentlicht. Lohnende Anschaffung, findet unser Rezensent.

URIAH HEEP - Living The Dream

Andere Rock-Dinos nehmen die Rockerrente in den Blick, URIAH HEEP legen mit „Living The Dream“ Studioalbum Nr. 25 (!) vor - und klingen dabei so gar nicht nach Rentnerband.

BILDERSTRECKE:

Glenn Hughes tief lila in der Zeche

Ex-DEEP PURPLE-Bassist & -Sänger lieferte in unseren Breiten am 24. Oktober in die Zeche Bochum einen beeindruckenden Keistungsnachweis ab. Das Mitglied der „Rock and Roll Hall Of Fame“ servierte heuer ausschließlich Klassiker seiner Ex-Band und zeigte sich dabei in Bestform.

Eine fette Show als Hommage an Hughes‘ Zeit bei den legendären britischen Rockdinos. Hughes war Mitglied der Line-Ups Mark 3 und 4 und trug zwischen 1973 und 1976 maßgeblich als Bassist und zweite Lead-Stimme zum Sound der Band und des Genres bei. Und so konnte er in Bochum aus dem Vollen schöpfen. Schon zum Einstieg knallte er der Anhängerschaft Klassikern „Stormbringer“ von der gleichnamigen 1974er Scheibe von den Latz um mit "Might Just Take Your Life"

und "Sail Away" von der "Burn"-Scheibe nachzulegen. Spätestens war klar: Trotz 66 Lenzen ist Hughes noch erstklassig bei Stimme. Mit "Gettin' Tighter" und "You Keep on Moving" von der 1975er Scheibe „Come Taste The Band“ ging es dann in funkigere und souligere Gefilde, für die damals unter anderem Blackmore-Ersatz Tommy Bolin an der Gitarre verantwortlich zeichnete. Neben Glenn Hughes an Bass und Gesang lieferten Soren Anderson an der Gitarre, Jesper Bo Hansen an den Tasten und Schlagzeuger Fernando Escobedo formidabel ab. Klassiker wie „Burn“ und „Mistreated“ sowie "Smoke on The Water" durften auch nicht fehlen werden bevor der Abend mit einer merkwürdig larmarschigen Fassung von "Highway Star" zu Ende ging. Das blieb allerdings die einzige Schwachstelle des Gastspiels. -nhs

 

DAS WURDE GEGEBEN:

Stormbringer

Might Just Take Your Life

Sail Away

Gettin' Tighter

You Keep on Moving

You Fool No One

 

Mistreated

Smoke on the Water / Georgia on My Mind

--

Burn

 Highway Star