CD & DVD-REVIEWS:

GOV'T MULE - Bring On The Music

 

Gov’t Mule sind vor allem eine Live-Band. Und so ist es durchaus logisch, dass sie

das 25. Bandjubiläum mit einem neuen Live-Dokument feiern. Und das sehr gekonnt, wie man HIER lesen kann.

D-A-D – A Prayer For The Loud

Satte acht Jahre lang haben uns D-A-D auf eine neue Studioscheibe warten lassen. Ob sich das Warten gelohnt hat, steht HIER.

WHITESNAKE - Flesh & Blood

David Coverdale ist bekanntlich auch schon 67 Lenze alt und marschiert inzwischen auf künstlichen Knien auf die Bühnen dieser Welt. Dennoch überrascht der alte Herr unseren Rezensenten auf „Flesh & Blood” ausgesprochen positiv.

KISS - KISSWORLD

Die Gruselrock-Veteranen und Marketing-Cracks setzen dieser Tage zur letzten Runde an. Auf ihrer „End of The Road“-Tour und mit der neuen (neuigkeitsfreien) Kompilation „KISSWORLD“, wie man HIER lesen kann.

Yngwie Malmsteen – Blue Lightning

Mit seinem neuen Album „Blue Lightning“ widmet sich Yngwie Malmsteen diesmal dem Blues. Oder zumindest das, was er dafür hält – und scheitert dabei grandios, findet zumindest unser Rezensent.

Robin Trower - Coming Closer To The Day

Die britische Blues(Rock) Legende Robin Trower liefert mit „Coming Closer To The Day“ auch mit 74 Lenzen noch immer kreativ ab, findet unser Rezensent.

BILDERSTRECKE:

Glenn Hughes tief lila in der Zeche

Ex-DEEP PURPLE-Bassist & -Sänger lieferte in unseren Breiten am 24. Oktober in die Zeche Bochum einen beeindruckenden Keistungsnachweis ab. Das Mitglied der „Rock and Roll Hall Of Fame“ servierte heuer ausschließlich Klassiker seiner Ex-Band und zeigte sich dabei in Bestform.

Eine fette Show als Hommage an Hughes‘ Zeit bei den legendären britischen Rockdinos. Hughes war Mitglied der Line-Ups Mark 3 und 4 und trug zwischen 1973 und 1976 maßgeblich als Bassist und zweite Lead-Stimme zum Sound der Band und des Genres bei. Und so konnte er in Bochum aus dem Vollen schöpfen. Schon zum Einstieg knallte er der Anhängerschaft Klassikern „Stormbringer“ von der gleichnamigen 1974er Scheibe von den Latz um mit "Might Just Take Your Life"

und "Sail Away" von der "Burn"-Scheibe nachzulegen. Spätestens war klar: Trotz 66 Lenzen ist Hughes noch erstklassig bei Stimme. Mit "Gettin' Tighter" und "You Keep on Moving" von der 1975er Scheibe „Come Taste The Band“ ging es dann in funkigere und souligere Gefilde, für die damals unter anderem Blackmore-Ersatz Tommy Bolin an der Gitarre verantwortlich zeichnete. Neben Glenn Hughes an Bass und Gesang lieferten Soren Anderson an der Gitarre, Jesper Bo Hansen an den Tasten und Schlagzeuger Fernando Escobedo formidabel ab. Klassiker wie „Burn“ und „Mistreated“ sowie "Smoke on The Water" durften auch nicht fehlen werden bevor der Abend mit einer merkwürdig larmarschigen Fassung von "Highway Star" zu Ende ging. Das blieb allerdings die einzige Schwachstelle des Gastspiels. -nhs

 

DAS WURDE GEGEBEN:

Stormbringer

Might Just Take Your Life

Sail Away

Gettin' Tighter

You Keep on Moving

You Fool No One

 

Mistreated

Smoke on the Water / Georgia on My Mind

--

Burn

 Highway Star