CD & DVD-REVIEWS:

AVANTASIA – Moonglow

Tobias Sammet ist bekanntlich ziemlich rührig. Auf „Moonglow“ wartet er mit reichlich Bombast und Promis auf. WEITERLESEN

JOHN DIVA: Mama Said Rock Is Dead

Mit ihrem Debütalbum schauen die als erstklassige Live-Unterhalter bekannten JOHN DIVA & The Rockets Of Love dieser Tage ums Eck.. Ganz schön viel 80er, findet unser Rezensent.

ACCEPT - Symphonic Terror

Das Zusammenspiel von Metalband und Symphonie Orchester probieren die Teutonen-Metal-Veteranen auf dem aktuellen Live-Silberling „Symphonic Terror". Fast gleichzeitig m,it erscheinen haut Basser Peter Baltes in den Sack,  wie man HIER lesen kann..

Walter Trout - Survivor Blues

Doppeldeutig kommt Walter Trout bei seiner aktuellen Scheibe „Survivor Blues” um die Ecke, ist er doch vor nicht also langer Zeit selbst dem Tod gerade noch von der Schüppe gesprungen. Hier erweckt er aber (fast) vergessene Blues-Perlen zu neuem Leben, wie man HIER lesen kann.

THUNDER - Please Remain Seated

Die britischen Classic-Rocker THUNDER liefern ja regelmäßigen überzeugend erstklassige Hardwurstware ab. Diesmal sind sie allerdings ungewohnt ruhig unterwegs, wie man HIER lesen kann.

BILDERSTRECKE:

MICHAEL SCHENKER feiert ein Fest in OB

Gitarrenikone Michael Schenker lieferte am 1. November in der Oberhausener Turbohalle eine grandiose Show im XXL-Format. Mit Doogie White, Gary Barden, Robin McAuley und Graham Bonnett waren gleich vier Sänger aus den verschiedenen MSG-Inkarnationen dabei. Ted McKenna am Schlagzeug, Steve Mann an der zweiten Gitarre und den Keyboards sowie Bassmann Chris Glen kennt man ebenfalls von alten MSG-Scheiben. Umwerfender Auftritt. Allerdings sorgte Schenker selber trotz tadellosen Spiels für den ein oder anderen Misston am Rande.

Eher überraschend starte das Gastspiel. Meister Schenker betrat die Bühne und erläuterte dem überraschten Auditorium zunächst, dass er sich von seiner Ex-Band SCORPIONS im allgemeinen und Bruder Rudolf im Besonderen nicht angemessen behandelt fühlt. Sein kompositorischer Beitrag zur SCORPIONS-Platte „Lovedrive” (das war wohlgemerkt 1979) sei nicht ordnungsgemäß ausgewiesen worden, so etwa das Intro zum Balladenhit “Holiday”. Und eben mit dem, und nicht mit einem MSG-Gassenhauer, begann das Gastspiel, Gesungen zum Teil von Michael Schenker selbst. Musikalisch schon ganz OK, aber irritierend.

Im Verlauf des Abends arbeitete er sich konsequent durch sein musikalisches Vorleben: Barden, Bonnet, White und McAuley servierten gemeinsam eine krachende Fassung von UFOs „Doctor Doctor“, bevor sie Doogie White für einige Songs die Bühne überließen. Der TEMPLE OF ROCK-Fronter servierte in Bestform unter anderem „Vigilante Man“ und mit „Take Me to the Church“ die erste Nummer von aktuellen MICHAEL SCHENKER FEST-Studio Debüt. Wirklich stark.

Im weiteren Spielgeschehen wechselten sich die vier Sänger mit erkennbarem Spaß ab und ergänzten sich. So gab Graham Bonnet mit MSG-Knallern wie „Desert Song“ oder „Assault Attack“ einen Beweis seiner Fähigkeiten, Gary Barden trällerte unter anderem „Ready to Rock“ und zusammen mit McAuley „Attack of the Mad Axeman“, während letzterer McAuley mit „Bad Boys“ nur einen Songs aus „seiner“ MSG-Phase platzieren konnte, dafür aber u.a. mit „Shoot Shoot“ von UFO und „Heart and Soul“ vom MICHAEL SCHENKER FEST-Album entschädigt wurde.

Bei „Warrior“, der mit Abstand stärksten Nummer der aktuellen Scheibe, vereinigten die vier Goldkehlchen dann auf beeindruckende Art ihre Stimmgewalt.

Zwischendrin brillierte der über weite Strecken breit grinsende Schenker selbst mit ein paar Instrumentalnummern wie „Into the Arena“ oder dem SCORPIONS-Klassiker „Coast to Coast“. Letzteren nicht, ohne noch ein paar Unfreundlichkeiten über seinen Bruder loszuwerden.

Beim Finale zogen dann Barden, Bonnet, McAuley und White bei den UFO-Glanzstücken „Rock Bottom“ sowie „Lights Out“ stimmlich alle Register. Starker Abend. -nhs

 

DAS WURDE GEGEBEN:

Holiday (SCORPIONS)

Barden, Bonnet,& McAuley:

Doctor Doctor (UFO)

Doogie White Set:

Vigilante Man (TEMPLE OF ROCK)

Lord of the Lost and Lonely (TEMPLE OF ROCK)

Take Me to the Church (MICHAEL SCHENKER FEST)

Before the Devil Knows You're Dead (TEMPLE OF ROCK)

Natural Thing (UFO)

Captain Nemo (MSG)

Graham Bonnet Set:

Dancer (MSG)

Searching for a Reason (MSG)

Desert Song (MSG)

Night Moods (MSG)

Assault Attack (MSG)

Coast to Coast (SCORPIONS)

 

Gary Barden Set:

Ready to Rock (MSG)

Attack of the Mad Axeman (MSG, Barden & McAuley)

Rock My Nights Away (MSG)

Messin' Around (MICHAEL SCHENKER FEST)

Armed and Ready (MSG)

Barden, Bonnet, McAuley & White:

Warrior (MICHAEL SCHENKER FEST)

Into the Arena (MSG)

Robin McAuley Set:

Bad Boys (MSG)

Shoot Shoot (UFO)

Heart and Soul (MICHAEL SCHENKER FEST)

Only You Can Rock Me (UFO)

Too Hot to Handle (UFO)

Barden, Bonnet, McAuley & White:

Rock Bottom (UFO)

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Lights Out (UFO)